Neues Interesse für Aktien und weiterhin starke Abflüsse bei den Immobilienfonds
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Die Mittelflussstatistik des Branchenverbands BVI weist für das erste Quartal 2006 einen kräftigen Nettozufluss von 2,4 Milliarden Euro zu den Aktienfonds. Vergleicht man – um saisonale Schwankungen auszuschließen – mit den ersten Quartalen der Vorjahre, muss man bis ins Jahr 2001 zurückgehen, um einen vergleichbar starken Jahresanfang zu finden.
Eingefleischte Aktienfreunde dürften das als schlechtes Zeichen nehmen, nach dem Motto „Wenn das kleine Geld in die Börse drängt, geht die Party zu Ende.“ Weiterhin stark gebeutelt sind die offenen Immobilienfonds, die in den ersten drei Monaten des Jahres netto rund 7,5 Milliarden Euro Rückforderungen der Kundschaft befriedigen mussten, was mehr als das doppelte des ohnehin bereits schwierigen 4. Quartals 2005 (Nettoabfluss 3,2 Milliarden Euro) ausmacht. Zum Vergleich: 2002 und 2003 erreichten die Nettozuflüsse in Reaktion auf den Crash der Aktienmärkte eine ähnliche Größenordnung – nach 12 Monaten Flucht der Anleger aus den Wertpapieren in den sicheren Hafen „Immobilien“. Dieser sichere Hafen sind heute die Fonds für Festverzinsliches (Geld und Renten), die mit einem Nettozufluss von fast 10 Milliarden Euro den Löwenanteil am frischen Geld sicherten.






