Renditeturbo
Odin AG startet mit Wohnungsgenossenschaft
Bereits in der FINANZWELT vom März machten wir auf die Attraktivität von Wohnungsgenossenschaften aufmerksam. Jetzt, so zeigt es sich, haben die ersten Anbieter reagiert, denn die Nachfrage im Vertrieb ist riesengroß.
Grundsätzlich wird der Bau oder Kauf eines eigenen Hauses oder einer Wohnung vom Staat unterstützt und zwar durch die Eigenheimzulage. Wer im Jahr der Bezugsfertigkeit der Immobilie und im Jahr davor als Lediger nicht mehr als 81.807 Euro an Einkünften hat bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 163.614 Euro kann sich über eine achtjährige Förderung freuen. Ergänzt wird die Eigenheimzulage durch die Kinder und die Ökozulage. Pro Kind werden die Einkunftsgrenzen um 30.678 Euro erhöht. Die staatliche Förderung darf jeder Steuerzahler nur einmal im Leben für ein Objekt in Anspruch nehmen.
In der Vergangenheit waren Wohnungsgenossenschaften dahingehend kritisiert worden, dass ein nicht unerheblicher, wenn nicht die ganze Genossenschaft, lediglich Kaufversprechungen für bestimmte Wohnimmobilien aussprach, weshalb hier Manipulationsmöglichkeiten bestanden. Das Gros der seriösen Anbieter dürfte daher auf konkrete, bereits fertig geplante Wohnprojekte setzen. So bei der Wohnungsgenossenschaft „Ostseeblick historisches Warnemünde e.G.”, bei der mit Hilfe der Genossenschaftsanteile ein Volumen von 150 Millionen Euro in rund 700 Wohnungen in bester Lage Rostock-Warnemündes investiert werden soll. Die Investitionen werden hierbei objektweise vorgenommen und es besteht eine Garantie, dass der erste Bauabschnitt in jedem Fall vorgenommen wird. Die Gefahr der Rückabwicklung besteht nicht. Lökkevik: „Unser Vorteil ist, dass wir nicht irgendwo Wohnungen zu einer Genossenschaft zusammen sammeln. Wir bauen neu, hochwertig und laut TÜV-Gutachten an einem exzellenten und zudem schuldenfreien Standort. Für spätere Mietgarantien ist eine Bankbürgschaft hinterlegt. Das Risiko geht für Anleger gegen Null.“







