Ostdeutsche wollen unabhängige Beratung
Bundesweit legen mehr als 70 % der Deutschen besonderen Wert auf eine qualifizierte persönliche Beratung in Sachen Geldanlage. Dabei fällt das Vertrauen in die Anlageberatung bei der Hausbank in Ostdeutschland deutlich zurückhaltender aus als in den alten Bundesländern.
Nur rund 60 % der ostdeutschen Bürger lassen sich von den Finanzexperten ihrer Bankfiliale beraten. In Westdeutschland liegt der Anteil bei 75 %. Das ergab eine im Auftrag des Frankfurter Vermögensverwalters EuroSwitch erstellte repräsentative Befragung des forsa Instituts. Das fehlende Vertrauen in die Anlageberatung der Hausbanken führt in den neuen Bundesländern dazu, dass verstärkt unabhängige Finanzexperten konsultiert werden. Dem Wechsel in renditestarke Aktienfonds stehen für viele Bundesbürger Unkenntnis und ein deutlich ausgeprägtes Misstrauen entgegen. Fast die Hälfte der Befragten gab an, über keinerlei Kenntnisse zur Anlageform Fonds zu verfügen.






