Haus der offenen Tür für Finanzdienstleister
PARTNERBANK AG
Zugestanden, die großen deutschen Geschäftsbanken suchen jetzt auch wieder den Kontakt zum Kunden. Wie gefehlt, dass damit auch ein freier Anlageberater gemeint sein könnte. Wie dieses Geschäft funktionieren würde, ließe sich indes bei einer kleinen Spezialbank aus Linz lernen. Diese legt seit Jahren kontinuierlich zu.
Die soziale Komponente ist...
Auf 17.000 Kunden kann die Partner Bank verweisen – 10.000 davon in Deutschland. Und das, obwohl oder gerade weil ausschließlich mit qualifizierten Finanzdienstleistern zusammengearbeitet wird, zumeist sogar mit Einzelkämpfern. „Wir wollen ein organisches, qualitatives Wachstum”, meint Dr. Colard und hat hierzu einiges zu bieten.
Aktien- und Fondskörbe
Da wären zunächst die so genannten Aktien- oder Fondskörbe zu nennen, die es in unterschiedlichen thematischen Ausrichtungen und Risikoklassen gibt. „Ein Korb ist besser als ein Einzeltitel”, meint Mag. Karin Luger, die für das Asset Management verantwortlich zeichnet.
Ganz offensichtlich sind die Körbe der Partner Bank AG auch besser als Dachfonds oder eine Vielzahl von Investmentfonds – zumindest, wenn man die Ergebnisse betrachtet. „Im Jahre 2004 haben wir mit unserem Portfolio Governance Codex eine besonders disziplinierte Vermögensverwaltung eingeführt und suchen zielsicher unter bewertete Aktien heraus”, freut sich Mag. Luger. Auch Unternehmen mit hohen Schulden mag die Wertpapierspezialbank nicht. Zudem finden sich kapitalgesicherte Aktienkörbe im Programm – also eigentlich für jeden Anleger etwas. Und die Performance-Ergebnisse können sich sehen lassen.
Service als Schwerpunkt
Auch die rund 200 Finanzdienstleister, die bislang in Deutschland mit der Partner Bank zusammenarbeiten, können sich nicht über zu wenig Service beklagen. So stehen beispielsweise 20 der insgesamt nur 40 Mitarbeiter der Bank für Vertriebsunterstützung und Kundenservice zur Verfügung. Die Kooperationspartner erhalten für den Außendienst einen „Bankausweis” und fallen zudem unter deren Haftungsdach. Voraussetzung ist allerdings, dass die Finanzdienstleister dem BaFin angezeigt werden. Zudem werden dem Vertriebspartner und seinem Kunden die Depotdaten in Echtzeit zur Verfügung gestellt. „Bedarfsgerechte Serviceleistungen, Kundenschutz und attraktive Provisionen sind für uns selbstverständlich,” so Dr. Colard. Dabei zeigt sich eben die überzeugende Flexibilität einer Kleinbank. Auch die weiteren Vorteile des österreichischen Standorts können Finanzdienstleister und deren Kunden jederzeit nutzen.
Der kleine Unterschied
Bliebe die Frage zu beantworten: Was macht eine Bank aus Österreich anders als eine deutsche? Am Land liegt es sicher nicht. Es sind vielmehr die Voraussetzungen und die Denkweise, die den Unterschied ausmachen. Während weiterhin jährlich Tausende Mitarbeiter von deutschen Banken freigesetzt werden, will die Partner Bank ihre Kundenzahl bis zum Jahre 2008 verdoppeln. Und hierzu natürlich auch vom Personal her deutlich zulegen.







