Norddeutsche Verbindlichkeit
Partnerschaftliches Miteinander als Erfolgskomponenten
Im Bereich der geschlossen Kapitalanlagen zählt die Norddeutsche Vermögen seit ihrer Gründung 1975 zu den führenden privaten Emissionshäusern Deutschlands. FINANZWELT sprach mit Geschäftsführer Thomas Böcher über die „Leistungsbilanz“ des Unternehmens.
FINANZWELT: Was macht Ihre Fonds für den Anleger so interessant?Böcher: Seit der Unternehmensgründung hat die Norddeutsche Vermögen bei all ihren Fondskonzeptionen stets einen Grundsatz an oberste Stelle gesetzt: Ziel der Investitionen soll der nachhaltige finanzielle Erfolg sein. Darunter verstehen wir, dass die Basis dafür ein zukunftsfähiges und solides wirtschaftliches Konzept bildet, die dem jeweiligen Investitionsobjekt und dessen Markt gerecht wird. Ertrag einerseits sowie Werterhalt und Wertzuwachs andererseits spielen eine entscheidende Rolle für die Rentabilität einer jeden Investition. Auf diesem Weg konnten wir bis heute ein Gesamtinvestionsvolumen von mehr als 4,3 Mrd. Euro realisieren, und zwar im Rahmen von 133 Beteiligungsangeboten. Ganz aktuell haben wir Fonds im Schifffahrtsbereich von rund 750 Mio. Euro in der Platzierung.
FINANZWELT: Sie sprechen vom Wertzuwachs für den Anleger. Anhand welcher Zahlen lässt sich dieser messen?
Böcher: Zum einen an der Summe der Ausschüttungen und zum anderen an der Entschuldung der Schiffe. Die Anleger vertrauen uns ihr Geld an, und damit gehen wir sehr konservativ um. Wir haben für 2001 an unsere Anleger rund 80 Mio. Euro ausgeschüttet, das entspricht – bezogen auf das ausschüttungsberechtigte Eigenkapital – einer durchschnittlichen Rendite der Objekte in Höhe von ca. 8,7 % per annum. Und diese Zahl wird noch plastischer, wenn man berücksichtigt, dass zwischen 80 und 90 % unserer Schiffsfonds prospektgemäß beziehungsweise deutlich besser laufen. Darüber hinaus sind neben den Plantilgungen Sondertilgungen geflossen. Ein Mehr von 45 %, das sich in der Summe auf über 200 Mio. USD beläuft.
FINANZWELT: Das heißt aber trotzdem nicht, alle Fonds erwirtschaften die prognostizierten Werte?
Böcher: Nein, natürlich nicht. Wie gesagt, wir kalkulieren sehr konservativ. Dieses ist vielleicht auch in unserer Herkunft begründet. Wir sind Hanseaten. Und diese zeichnet wohl seit jeher aus, dass sie sehr kaufmännisch denken. Sie versuchen stets, korrekt und grundsolide zu handeln. Trotzdem gibt es auch bei uns Beteiligungen, die momentan nicht die prognostizierten Werte erbringen. Geschlossene Kapitalanlagen bergen für den Anleger – neben vielen Chancen – immer auch ein Risiko in sich. In der Vergangenheit hat sich die Norddeutsche Vermögen gerade im Bereich der Problemlösungsfähigkeit einen Namen gemacht. Die Kollegen haben dabei eine ganz hervorragende Kompetenz bewiesen. Und die Anleger und Vertriebspartner haben dieses honoriert.
FINANZWELT: Das klingt nach einem partnerschaftlichen Miteinander. Lässt sich dieses auch auf Ihre Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern übertragen?
Böcher: Ja, besonders in der täglichen Arbeit mit unseren Vertriebspartnern. Märkte und Kundenbedürfnisse sind ständig im Wandel. Unser Verständnis einer aktiven Vertriebsunterstützung ist geprägt von kurzen Wegen und pragmatischen Lösungen. Marketingunterlagen und vertriebsorientierte Produktschulungen stehen neben VerkaufsförderungsPaketen, wie beispielsweise KundenVeranstaltungen oder Anzeigenmuster zur Verfügung. Ganz aktuell bieten wir auf unserer Website www.norddeutsche.de ein
Qualität vor Quantität
Online-Berechnungsprogramm für die Schiffsbeteiligung 86 MS „NORTHERN ENDURANCE“ an. Uns ist der direkte Kontakt und damit die individuelle Betreuung unserer Vertriebspartner ganz besonders wichtig. Wir platzieren unsere Produkte über unabhängige Anlageberater, Banken und Sparkassen. Mit vielen Partnern verbindet uns eine zum Teil über 20jährige Partnerschaft. Durch veränderte steuerliche Rahmenbedingungen befindet sich die Branche im Umbruch. Dies wollen wir dazu nutzen, neue Gruppen von Intermediären zu gewinnen. Zum Beispiel Investmentberater, Financial Planner oder Mitarbeiter im Private Banking Bereich beziehungsweise aus Family Offices. Unsere Botschaft: Qualität vor Quantität.







