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Interview mit Dieter Fröhlich, Vorstandsvorsitzender InterRisk Versicherung

Positive Entwicklung in schwierigem Umfeld

Der Unfall- und Schadenversicherer InterRisk konnte etwa doppelt so schnell wachsen wie der Markt. Gleichzeitig blieb die so wichtige Schaden- und Kostenquote erneut deutlich unter 100 Prozent. FINANZWELT sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden Dieter Fröhlich über die weiteren Perspektiven.

FINANZWELT: Wo ist die InterRisk derzeit positioniert?
Fröhlich: Die InterRisk konzentriert sich ausschließlich auf den Vertrieb über ca. 9.000 unabhängige Vertriebspartner. Ursprünglich als reiner Unfallversicherer gegründet sind wir in dieser Sparte heute der größte Maklerversicherer. Mit wachsendem Erfolg betreiben wir seit 8 Jahren auch die übrigen Sparten der Sach- und Haftpflichtversicherung – allerdings ohne Kfz und ohne Industrie. Vor 3 Jahren übernahmen wir dann einen Lebensversicherer mit dem Schwerpunkt Risiko-Lebensversicherung. Hier liegt die InterRisk auf Platz drei unter den Maklerversicherern. Zunehmende Wachstumsaussichten sehen wir auch bei den kapitalbildenden Tarifen, nachdem wir seit Übernahme der Gesellschaft die Kapitalanlageergebnisse stark verbessert haben und unseren Kunden wieder eine überdurchschnittliche Überschussbeteiligung gutschreiben können. So betrug unsere Nettoperformance einschließlich der Veränderung stiller Reserven 6,4 % in 2001 und 6,5 % in 2002, während der Gesamtmarkt bei jeweils 0,2 % lag.

FINANZWELT: Womit begründen Sie Ihre positive Entwicklung in einem schwierigen Marktumfeld? In welchen Produktsparten wurden diese besonders erzielt?
Fröhlich: Die InterRisk war von Anfang an für ihre innovativen Produkte bekannt. Bereits vor über 10 Jahren erfanden wir z.B. die Unfall-Rente, die heute zum Standardangebot der deutschen Versicherungswirtschaft zählt. Vor 2 Jahren brachten wir eine neuartige Hausratversicherung auf der Grundlage einer mikrogeografischen Datenbank auf den Markt. In allen wichtigen Privatsparten führten wir - beginnend mit dem Unfall-XXL-Schutz – Deckungskonzepte ein, die jeweils den Anspruch des marktbesten Bedingungswerkes erheben. In diesen Sparten ebenso wie in den Lebenssparten erzielen wir derzeit im Neugeschäft 2-stellige Wachstumsraten.



FINANZWELT: Welche Produkte werden bevorzugt von freien Finanzdienstleistern und Maklern angenommen? Warum?
Fröhlich: Bevorzugt werden unsere Top-Bedingungskonzepte angenommen, also die XXL-Konzepte in Wohngebäude, Hausrat und Privathaftpflicht sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung TopLine und unsere Unfallversicherung des Jahres 2002 „i-MAX“ (1. Platz im Rahmen des FINANZWELT-Award 2002). Damit verbinden unsere Vertriebspartner die Gewissheit, dass der Kunde nicht mit umfassenderen Konkurrenzprodukten konfrontiert werden kann und im Schadenfall Deckungslücken mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen sind.

FINANZWELT: Wie unterstützen Sie die Aktivitäten Ihres Vertriebs?
Fröhlich: In dem wir ihm möglichst jeden Ärger vom Hals halten. Also Policen und Nachträge erstellen bevor der Kunde reklamieren kann – und zwar möglichst fehlerfrei. Indem unsere Mitarbeiter gut erreichbar, hilfsbereit, kompetent und freundlich sind. Schäden rasch, unbürokratisch und fair abwickeln. Provisionen schnell, pünktlich und leicht nachvollziehbar abrechnen. Aber auch beim Abschluss unterstützen wir unsere Vertriebspartner nach besten Kräften. Z.B. durch unsere hervorragende Angebots- und Antragssoftware. Durch Online-Abschlüsse, die aktuell für das Unfall-Deckungskonzept und Hausrat und demnächst auch in den anderen Privatsparten möglich sind. Und nicht zuletzt durch die umgehende Erstellung individueller Angebote.

(Michael Oehme)


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