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Die freie Wahl entscheidet

Poxleitner Finanz-dienstleistungen und eFonds24

Hintergründe der Kooperation zwischen Poxleitner Finanz-dienstleistungen und eFonds24

Was ist der Grund dafür, dass ein Nobelvertrieb wie Poxleitner Finanzdienstleistungen - immerhin seit 25 Jahren stets auf der Suche nach den jeweils besten Anbietern - eine Kooperation mit der bedeutendsten Internetplattform eFonds24 - eigentlich Sinnbild für ein breites Produktangebot - eingeht? Ganz einfach: Man will Synergien nutzen. FINANZWELT hat nachgefragt und sprach mit Jochen Gottschlich und Michael Inninger, den aktiven Gesellschaftern der Poxleitner Finanzdienstleistungen, sowie Alexander Betz, Geschäftsführer von eFonds24.

FINANZWELT: Wie würden Sie Ihr Aufgabengebiet beschreiben, Herr Gottschlich?
Gottschlich: Einer ausgewählten Zielgruppe von Anlegern eine unabhängige, individuelle und persönliche Beratung und Betreuung zukommen lassen. Nötig hierzu ist eine sehr sorgfältige Produktauswahl und ein Service, der den Kunden auch die folgenden Jahre begleitet. Dafür haben wir ein eigenes Backoffice aufgebaut mit alleine acht angestellten Mitarbeitern.

FINANZWELT: Und Sie, Herr Betz?
Wir sind eine Abwicklungsplattform für ein breites Angebot im Bereich der geschlossenen Fonds und bieten zudem eine Bestandsbetreuung.

FINANZWELT: Wie passt das denn zusammen?
Inninger: Wir sind der festen Überzeugung, dass Menschen nur dann erfolgreich sein können, wenn sie ihre Kernkompetenzen ausnutzen. Dies sehen wir in der individuellen Mandantenberatung. Sollten jedoch Kunden bestimmte Fonds unbedingt machen wollen, die wir nicht aktiv empfehlen, kann theoretisch jedem Interessenten jeder Wunsch erfüllt werden, wobei wir hier jedoch nur als reine Vermittler agieren. Auf der anderen Seite erhalten wir jedoch viele Anfragen von Beratern, die mit uns zusammen arbeiten und Produkte über uns beziehen möchten. Hier werden wir künftig mit eFonds24 kooperieren, weil hier die technologischen Voraussetzungen bestens bestehen.

FINANZWELT: Da stellt sich immer wieder die Frage, warum viele Einzelkämpfer eigentlich eine neue Heimat suchen und über Pools bzw. Plattformen abwickeln?
Betz: Das ist eigentlich recht einfach zu erklären: Der Zeitaufwand für die Informationsverarbeitung und Produktauswahl steigt immens. Das gilt auch für die technologischen Anforderungen, die an den Vermittler gestellt werden, will er alles alleine umsetzen. Hier bieten die von Ihnen angesprochenen Plattformen eine echte Unterstützung. Es gibt daher auch faktisch kaum einen Initiator, der derartige B2B-Konzepte nicht annimmt, um diesen Konflikt zu lösen.

FINANZWELT: Aber Vertriebskonzepte bieten Sie nicht?
Betz: Es ist nicht unsere Aufgabe, einer Schnecke das Laufen beizubringen, wenn Sie dies meinen. Möchten Sie in diesem Fall unsere Abwicklungsfunktion pointieren? Tatsache ist aber: Den Großteil des Umsatzes machen wir über echten Vermittler-Vertrieb mit umfassender Vertriebsunterstützung! Neu kommt jetzt hinzu: Mit „eFonds 24 für Mandanten” bieten wir großen Vertrieben, die wie Poxleitner genau diese Vertriebsunterstützung nicht brauchen, unsere Technologie und unseren Abwicklungsservice inklusive Bestandsführung an.

FINANZWELT: Was sind denn Ihre Auswahlkriterien bei Produkten und worin sehen Sie Ihre Stärken, Herr Gottschlich?
Gottschlich: Wir wählen aus einer Vielzahl von harten und weichen Faktoren das für einen Anleger jeweils passende Angebot aus. Hierzu haben wir die gesamte Historie der Fonds archiviert. Über ein in mittlerweile 25 Jahren gewachsenes Netzwerk sind wir in der Lage auch an Hintergrundinformationen zu gelangen, die aus einem Prospekt nicht hervorgehen. Fast noch entscheidender als die harten Fakten eines vielversprechenden Angebotes sind für uns die handelnden Personen. Ob Initiator, Reeder, Charterer etc., die Professionalität aller beteiligten Partner ist letztlich für den Erfolg einer Beteiligung entscheidend und gewährleistet, dass auch eventuelle Krisenzeiten gut überstanden werden. Von entscheidender Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die Informationspolitik des Treuhänders.

Inninger: Die Nachhaltigkeit spielt hierbei eine große Rolle. Wir haben zu vielen Emittenten eine langjährige sehr intensive Beziehung - das ist insofern wichtig, als der Bauch oftmals genauso mitentscheidet wie der Verstand. Die Nachhaltigkeit spielt aber auch bei der Mandantenbetreuung eine wichtige Rolle. Wir zielen eben nicht nur auf den Abschluss, sondern begleiten unsere Anleger vom Unterschreiben des Zeichnungsscheins bis zum Wiederverkauf der Anlage. Allein zwei Mitarbeiter kümmern sich bei uns nahezu ausschließlich um die Betreuung und kritische Überwachung aller unserer laufenden Emissionen, mehrere Hundert an der Zahl. Wir verbringen eine nicht unerhebliche Zeit damit, für unsere Anleger zu den Gesellschafterversammlungen zu gehen. Zudem bieten wir einen umfassenden Überblick aller Investments verständlich aufbereitet und auf einen Blick. Was wollen Sie mehr?

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