Warum man Glücklich sein erlernen kann
Probleme in Erfolge verwandeln
Jeder von uns kann seinen Lebensweg finden und konsequent gehen. Probleme stellen keine unüberwindbaren
Hindernisse dar, sondern sind lediglich Ausdruck der Unvollständigkeit.
Das können wir jedoch ändern.
Jedes gelöste Problem bringt uns unserem Lebensziel ein Stück näher. Deshalb sollten wir Probleme nicht verdammen, sondern sie als Teil unseres Lebens akzeptieren. Wie, beschreibt der nachfolgende Artikel
von Nikolaus B. Enkelmann.
- Die Voraussetzungen schaffen: Dem Glück eine Chance geben
Glück ist ein weiter Begriff, deshalb sollten Sie einmal für sich selbst definieren, was für Sie Glück bedeutet. Für den einen mag das ein gut gefülltes Bankkonto sein, für viele Frauen gelten glitzernde Juwelen als sichtbarer Ausdruck von Glück; für andere ist Glück untrennbar mit einer intakten Familie, gesunden und gut geratenen Kindern verbunden. Glück kann Erfolg im Beruf bedeuten, aber auch Reichtum, Schönheit, Gesundheit, Freunde und Liebe sein - oder auch ein wenig von allem. Für die Spaßgesellschaft werden die oberflächlichen Vergnügungen - Partys ohne Ende, spektakuläre Auftritte in der Öffentlichkeit etc. - als Lebensgefühl propagiert und rangieren ebenso unter dem Begriff „Glück“ wie für andere das Lächeln eines geliebten Menschen.
- Glück - ein Wort, zwei Bedeutungen
Wir Deutschen haben nur ein Wort für das Glück, das sowohl für „glücklich sein", also das Glücksgefühl an sich, als auch für „Glück haben", den günstigen Zufall, herhalten muss. Andere Sprachen sind da präziser, beispielsweise das Englische oder Französische. „Good luck" wünscht man dem Tennisspieler für das Match oder seinem Kind für die Mathe-Arbeit. Wer verliebt ist, fühlt „happiness", hat aber sicher auch good luck gehabt, als er den richtigen Partner traf. Auch die Franzosen haben unterschiedliche Worte für glücklich sein (bon-heur) und Glück haben (chance).
- Glück - eine Rechenformel?
Wie wichtig Glück ist und welchen Stellenwert es in allen Lebensbereichen hat, sehen wir daran, dass es sogar Wissenschaftler gibt, die sich der Glücksökonomie verschrieben haben und die das Wohlbefinden in Euro berechnen. So hat der britische Wirtschaftswissenschaftler Andrew Oswald errechnet, dass eine harmonische Ehe einen Wert von 9.000 Euro im Monat hat. Und das ist (noch) nicht einmal steuerpflichtig! Arbeitslosigkeit wiegt schwer, nämlich 34.500 Euro im Monat (Rheinischer Merkur am 03.04. 2003). Es stellt sich die Frage, welchen Betrag die Glücksökonomen für Ihr Leben errechnen könnten. Rundum glücklich ist, wer mit sich selbst zufrieden ist (= inneres Glück), denn dann kommt automatisch auch das äußere Glück.
- Glückspilz oder Pechvogel - angeboren oder antrainiert?
Sicher gibt es in Ihrem Umfeld Menschen, die einen fröhlichen Eindruck machen, obwohl bei genauer Betrachtung ihre Situation nicht gerade rosig ist. Trotzdem verbreiten diese Menschen gute Laune, wirken zuversichtlich und sind schnell Mittelpunkt in jeder Gesellschaft. Und umgekehrt kennt jeder von uns Zeitgenossen, denen es recht gut geht, die zumindest keine großen Probleme haben, deren Job sicher, das Konto gefüllt und deren Privatleben in Ordnung ist. Und dennoch zeichnen diese Menschen sich dadurch aus, dass sie die reinsten Miesepeter sind. Überall finden sie ein Haar in der Suppe, haben an jedem etwas herumzunörgeln und verbreiten eine Atmosphäre, die zur schnellen Flucht animiert. Woran liegt das?
Weder das Glück noch Erfolg fallen vom Himmel. Beide sind das Ergebnis bewusster Planung und Handlung. Wenn in Ihrem Kopf nicht das Bewusstsein für Glück vorhanden ist, werden Sie das Glück nicht einmal erkennen, geschweige denn, es fassen.
(Nikolaus B. Enkelmann)







