Als Berater neue Wege beschreiten
Rendite statt Steuern
Haben Sie sich jemals die Frage gestellt, was erfolgreiche Menschen vermögend gemacht hat? Damit wir uns nicht falsch verstehen: Dies soll kein billiger Werbeartikel werden, um Sie für ein irgendein Konzept oder eine Anlage zu begeistern. Es ist ernst gemeint: Was macht wohlhabende Menschen noch reicher?
Des Rätsels Lösung ist ganz einfach: Sie investieren in Anlagen, die entweder nicht dem Mainstream entsprechen oder zu einem Zeitpunkt, an dem es anderen Anlegern – der breiten Masse – zu risikoreich erscheint.Derzeit bieten zwei Gasförderfonds der Unternehmen Horizon und GOP Anlegern die Beteiligung an der Schöpfung des Gasvorrates, der in amerikanischen Gasfeldern schlummert. Es geht nicht darum, Gasvorräte zu finden. Hierfür gibt es bereits Gutachten. Auch über die vermutliche Ausbeute. Es geht also lediglich darum: Ist die potentielle Menge wirklich da und steigt der Gaspreis – oder fällt er? Einzelinvestoren, so hört man, haben bereits nach kürzester Zeit ihr investiertes Kapital wieder eingespielt. Aber wer hat schon eine halbe Million Dollar, um ein Gasfeld zu erwerben? Ist dies nicht dennoch eine Chance für Anleger, die – sagen wir – 5.000 Euro übrig haben und nun entweder eine „sichere“ Anlage für die nächsten zehn Jahre mit drei bis vier Prozent „Rendite“ – also wenig mehr als die Inflationsrate – erzielen möchten, oder „auf Risiko“ setzen und 20 oder mehr Prozent Rendite pro Jahr erhalten. „Geld findet Geld“, sagt übersetzt ein südamerikanisches Sprichwort. Kennen Sie einen wohlhabenden Investor, der sein Geld zu drei Prozent anlegt? Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich macht es Sinn, einen Teil seines Hab und Gut in Sicherheit zu haben.
Aber zwingt uns nicht der Ausverkauf des deutschen Rentensystems, einen Teil des Ersparten risiko- und damit chancenreicher zu investieren?
Der Kopf sollte natürlich dennoch eingeschaltet bleiben, denn so manches Angebot erweist sich leider erst auf den zweiten Blick als unseriös. Zweites Beispiel: Immobilenfonds in Deutschland erlebten ihr großes Intermezzo in der Phase der Sonderabschreibung Ost. Unter den Auswirkungen leidet noch heute eine ganz Branche. Zwischenzeitlich hat sich – wie inoffiziell abgestimmt – der 7-Prozenter in Deutschland etabliert. Dank eines entsprechenden Fremdfinanzierungshebels sollen deutsche Bestandshaltungsimmobilien eine derartige Rendite – leicht ansteigend – in den nächsten Jahren als Ausschüttung bieten. Dass holländische Investoren über derartige Ergebnisse lächeln, beweist eine Studie, die die Euro American Investors Group in Auftrag gegeben hat. Es zeigt sich, dass Holländer gerne bereit sind, bei Immobilien höhere Risiken in Kauf zu nehmen, wenn nur die Rendite stimmt. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen seit rund drei Jahren deutschen Investoren Beteiligungen an holländischen und amerikanischen Projektentwicklungsfonds an, die bevorzugt (sicher) 12 Prozent Ausschüttungen generieren – dafür aber für risikoreichere Anleger höhere Renditen zulassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn gemäß einer Performance-Analyse hätte das seit 25 Jahren tätige Unternehmen unter Voraussetzungen wie heute in jedem Fall immer eine Ausschüttung von 12 Prozent gewährleistet. Die Frage nach dem möglichen Risiko derartiger Fonds erweist sich somit als Farce, wenn man sich die durchschnittlichen Performancezahlen deutscher Bestandhaltungsfonds ansieht.
Wenn Sie als Berater derartige Konzepte kennen lernen möchten, sollten Sie die Einladung auf Seite 47 noch einmal genau studieren, oder besser noch: sich gleich anmelden. Es wird in jedem Fall interessant!







