Interview mit Frank André Audilet
Riecher für Wachstumsmärkte
Immobilienunternehmen verdienen Geld. Immer noch. Zumindest dann, wenn sie sich auf lukrative Anlagesegmente konzentrieren. Global Real Estate AG ist seit vielen Jahren erfolgreich im Bereich Sozialimmobilie und Projektmanagement. Vor diesem Geschäft will das Unternehmen jetzt auch private Anleger profitieren lassen.
FINANZWELT: Warum Global Real Estate als Immobilien AG ?Audilet: Wir haben uns für die Rechtsform der Aktiengesellschaft entschieden, da diese für den Anleger die meisten Sicherheitskomponenten enthält. Bei der Global Real Estate AG handelt es sich um eine reine Familien-AG, somit arbeite ich als Vorstandsvorsitzender auch mit eigenem Geld und nicht nur mit dem Geld der Anleger.
FINANZWELT: In dieser Branche herrscht ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb. Was macht Sie auf Dauer konkurrenzfähig?
Audilet: Eine breite Streuung der Tätigkeitsfelder. Unser Unternehmen ist seit Jahren in der Projektentwicklung von Sozial, Gewerbe- und Wohnimmobilien sehr erfolgreichtätig. Bei diesem Aufgabenfeld wird von der GRE Land & Development GmbH die gesamte Projektentwicklung, wie Architektur- und Ingenieurleistungen für Bauwerke, Marktforschung, Standortanalyse und Ertragsberechnungen, sowie die gesamte Konzeption und Koordination bis zur schlüsselfertigen Fertigstellung eines Gebäudes geleistet. Ein weiteres sehr starkes Geschäftsfeld ist der Kauf von Objekten aus den Zwangsverwertungen. Diese Immobilien werden größtenteils in den Eigenbestand gekauft. Bei den Sozialimmobilien handelt es sich um reine Pflegeheime der Pflegestufe IIII, welche ihre Einnahmen überwiegend aus der staatlichen Pflegekasse realisieren.
FINANZWELT: Durch den Sparkurs der Regierung wird die klassische Immobilie für Anleger immer uninteressanter. Was halten Sie dagegen?
Audilet: Erstens kann man über einen vernünftigen Einkauf und professioneller Entwicklung richtig gute Renditen erzielen. Zweitens ist festzustellen, dass es sich im Bereich der Pflegeheime um eine absolut boomende Branche handelt. Der Be darf an Pflegeplätzen wird in den nächsten Jahren ins Unermessliche wachsen. Derzeit befinden sich lediglich ca.290.000 Menschen von 80 Millionen Einwohner der Bundesrepublik Deutschland in so genannten Seniorenanlagen, wobei hier nicht nur Pflegeheime gemeint sind. Der Einkauf der Zwangsverwertungsimmobilien bietet der Gesellschaft und somit auch dem Anleger ein gewaltiges Wertentwicklungspotential, denn die Immobilien wer den ja nur zu maximal 50 Prozent des Verkehrs wertes eingekauft –also mit sofortigem Wert steigerungspotenzial.
FINANZWELT: Wie beteiligen sich Anleger bei Ihnen?
Audilet: Anleger beteiligen sich an unserem aktuellen Fonds atypisch still und nehmen somit auch an der gesamten Wertentwicklung der Immobilien und den stillen Reserven der Gesellschaft teil. Desweiteren hat er durch diese Gesellschaftsform auch die Möglichkeit steuerliche Vergünstigungen in Anspruch zunehmen. Zur Zeit kalkulieren wir übrigens eine Rendite von neun bis 15 Prozent. Durch die Form der Familien-AG hat der Anleger zudem eine weitere Sicherheit, da auch sehr viel Geld meiner Familie und von mir sich in der Gesellschaft befindet. So wurden von uns in den letzten drei Monaten alleine Immobilien im Wert von ca. neun Millionen Euro in die Gesellschaft eingebracht.
FINANZWELT: Welche Anforderungen stellen Sie an Ihre Vertriebspartner? Was bieten Sie?
Audilet: Wir suchen erfahrene Finanzdienstleister. Wir bieten dafür eine erfolgserprobte Unterstützung bei der Neukundengewinnung. Denn das Problem der meisten Finanzdienstleister liegt nicht im Verkauf eines Produktes, sondern in der Akquise. Außerdem ermöglichen wir durch unsere Tarifpalette Finanzdienstleistern, ihren Kunden ein interessantes Altersvorsorgeprodukt offerieren zu können. Ziel ist es, zu festen Zeitpunkten immer wieder Ausschüttungen für die schönen Dinge des Lebens garantieren zu können.
(Michael Munk)







