Risikogerechte Beiträge in der PKV
Die Private Krankenversicherer kalkulieren ihre Beiträge dagegen schon jetzt nach dem "Kapitaldeckungsverfahren". Im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung orientieren sich Beiträge in der PKV nicht am Einkommen. Sie sind risikogerecht kalkuliert und richten sich nach> dem Lebensalter bei Versicherungsbeginn,
> dem Geschlecht,
> dem Gesundheitszustand
> dem gewählten Versicherungsschutz.
>Je mehr Leistungen versichert werden, desto höher ist der Beitrag. Ob z.B. die Geburtenrate oder die Gehälter sinken oder aber die Arbeitslosigkeit steigt, hat keinen Einfluss auf die Beiträge der privaten Krankenversicherung.
>Bei den Privaten finanzieren die einzelnen Altersgruppen ihre Aufwendungen selbst. Das garantiert, dass Altersgruppen mit gleichem Risiko auch dieselben Beiträge zahlen, die dann auch ausreichen, um die in diesen Gruppen anfallenden Versicherungsleistungen zu erbringen. Wer ein größeres Risiko darstellt oder wer voraussichtlich mehr Leistungen in Anspruch nimmt, zahlt daher auch höhere Beiträge als jemand, der nur ein niedrigeres Risiko darstellt.
>Die Beiträge werden bei der privaten Krankenversicherung aber über die gesamte Versicherungsdauer so kalkuliert, dass sie in jungen Jahren oberhalb der tatsächlich in Anspruch genommenen Gesundheitsleistungen und in späteren Jahren unterhalb dieser Leistungen liegen. Die Differenz fließt in die sogenannte Alterungsrückstellung.
>Je älter der Versicherte bei Vertragsabschluss ist, desto höher fällt auch die Prämie aus. In jungen Jahren sind die Beiträge besonders attraktiv.
Wenn privat Versicherte, etwa bei abgespeckten Tarifen, weniger Leistungen für weniger Beitrag haben wollen, können sie das jederzeit durch den Wechsel in andere Tarife umsetzen.
(Michael Oehme)







