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USA-Fonds III - „Solide konzipiert, mit realistischer Renditechance“

SachsenFonds in München

München gilt als das Mekka der Medienfonds, doch in der Bayerischen Metropole würde man eine Fondsgesellschaft mit dem Namen SachsenFonds gewiß nicht vermuten. Und ausgerechnet einen Medienfonds wird es von der Gesellschaft, die ihre Fondspalette selbst als "umfangreich und ausgewogen" bezeichnet, dieses Jahr nicht geben. Dafür aber den dritten US-Fonds.

Namensgeber der SachsenFonds ist die Sächsische Landesbank Leipzig, die über die EastMerchant GmbH, an der sie 75,1 Prozent hält, Mehrheitsgesellschafter (66,8 Prozent) der SachsenFonds ist. Die wurde im Übrigen in Düsseldorf gegründet. München dürfte zwar den Präferenzen der geschäftsführenden Gesellschafter entsprochen haben, die auch in ihrer früheren Tätigkeit dort wirkten. Doch für München spricht natürlich mehr. Eine Reihe von Emissionshäusern mit Banken- und Sparkassenhintergrund hat sich nicht zuletzt auf Grund des wirtschaftsfreundlichen (und zuweilen auch steuergünstigen Klimas - vor allem was Filmfonds anbelangt) im München niedergelassen.

> Erfolgreiche Entwicklung

Erst 1999 gegründet und 2000 mit dem ersten Fonds auf dem Markt, konnte sich die Fondsgesellschaft im Jahr 2003 nach der Liste von Stefan Loipfinger mit einem platzierten Eigenkapital von 233,8 Millionen Euro auf Rang elf platzieren. Die Palette der verkauften Fonds umfasst geschlossene Immobilienfonds im In- und Ausland (auch Osteuropa), Flugzeugleasing, erneuerbare Energien, Medien, Private Equity und Spezialfonds zur Lösung der Paragraph 6b-Problematik.
Mit dem Fonds USA-Fonds III bietet das Unternehmen wie beim Vorgängerfonds ein Objekt in Manhattan an. "Ein eindrucksvoller Büroturm mit unverbaubarem Blick über den Battery-Park auf die New Yorker Freiheitsstatue“, wie Hans Heinrichs, geschäftsführender Gesellschafter der SachsenFonds betont. Auf Grund der "Preferred Return-Struktur" genießt der Anleger eine Vorzugsstellung gegenüber den nachrangigen Joint-Venture-Partnern.

> Sicherer 7-Prozenter

Die sieben Prozent Anfangsausschüttung (allerdings schon ab Beitrittsmonat) bleiben zwar hinter dem zurück, was Anleger in den USA gewöhnt sind. Es ist aber “ein solide konzipiertes Beteiligungsangebot mit realistischer Renditechance“, schreibt Stefan Loipfinger im Fondstelegramm.
Dass es in diesem Jahr keinen Filmfonds von SachsenFonds geben wird, begründet Heinrichs so: "Im Gegensatz zu früheren Jahren erhalten wir von der Finanzverwaltung keine schriftlichen Auskünfte mehr – weder als verbindliche Auskunft noch als Rechtsauskunft." Das ist ihm zu unsicher.

Vier Fragen an Hans Heinrichs, geschäftsführender Gesellschafter der SachsenFonds GmbH.

FINANZWELT: Die Immobilienpreise in den USA sind überhöht, meint Christoph Kahl, der Chef des Marktführers für geschlossene US-Immobilienfonds Jamestown. Wie sehen Sie den Markt?
Heinrichs: Die derzeitigen Immobilienpreise in USA sind historisch gesehen in der Tat hoch. Die Nachfrage, insbesondere von institutionellen Anlegern, ist ungebremst, was auch mit dem günstigen Zinsniveau zusammenhängt. Es ist außerordentlich schwierig, ein preisgünstiges Bürogebäude in guter Lage zu erwerben.

Finanzwelt: Wo liegen die Vorteile des SachsenFonds USA-Fonds III?
Heinrichs: Ein hoher Vermietungsstand von rund 96 Prozent, Risikostreuung durch 50 Mieter, Vorzugsstellung der Anleger bei der Ausschüttung und der Exit nach zwölf Jahren zu einem festen Kaufpreis, der für den Anleger zu 130 Prozent (netto) der Nominaleinlage führt.

Finanzwelt: Immer mehr Initiatoren bieten Ausstiegsperspektiven. Sind Exitstrategien unverzichtbar?
Heinrichs: Sie sind keineswegs unverzichtbar. Sie sind jedoch vertriebsförderlich, um den Anlagehorizont abgrenzen zu können. Eine gute Immobilie findet zu jeder Zeit einen Käufer.

Finanzwelt: Wie laufen die Vorgänger - SachsenFonds-USA-Fonds I und -II?
Heinrichs: Wie prognostiziert, ohne jegliche Probleme.

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