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Sterbegeldversicherung

Tabuthema Tod!

© Foto: Lydia Nygren - Fotolia.com

Das Leben möchten die Menschen selbst bestimmen, aber mit dem Thema Tod setzen sie sich ungerne auseinander.

Bei einer Trauerfall-Vorsorge geht es einerseits darum, die Absicherung der Angehörigen vor den finanziellen Lasten einer Beerdigung zu schützen – diese kostet den Versicherten bzw. dessen Angehörigen nach Wegfall der Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen schnell 5.000 Euro und mehr. Vermehrt geht es jedoch um den Wunsch, dass der Versicherte selbst bestimmen will, wie seine eigene Bestattung aussehen soll. Hier bietet zum Beispiel der Sterbegeldversicherer Monuta dem Versicherten in Deutschland nebst individueller steuerfreier Versicherungssumme, die übrigens vor dem Zugriff des Sozialamts stärker geschützt ist als andere Geldanlagen, eine Vielzahl wichtiger Zusatzleistungen (von der Auswahl unterschiedlicher Komplettpakete für die Bestattung als Alternative zur reinen Geldleistung über eine kostenfreie Auslandsrückholung bis zur Festlegung konkreter Musikwünsche bei der Bestattungszeremonie). Zudem sind auch Bereiche abgedeckt, die nicht unmittelbar die Bestattung betreffen – wie beispielsweise eine kostenlose Rechtsberatung bei Testamentserstellung oder Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Dennoch: Obwohl es der Wunsch fast jedes Menschen ist, selbstbestimmt zu sterben, und vor allem die Angehörigen wollen, dass die Bestattung und letzte Ruhestätte den Wünschen des verstorbenen Familienmitglieds entsprechen, wird dieses Thema in Deutschland noch sehr gerne tabuisiert. Wohl auch ein Grund, weshalb die Sterbegeldpolicen fast analog zu den Pflegeabsicherungen noch ein ziemliches Mauerblümchendasein fristen. Es ist eben kein schönes Thema und wird sowohl vom Kunden als auch von Versicherungsvertrieben oft nur sehr zögerlich angesprochen und formuliert. Dabei besteht ein signifikanter Bedarf an Lösungen!

Ganz anders sieht dies in den Niederlanden aus.
Hier beschäftigen sich zwei von drei Erwachsenen im Rahmen einer Sterbegeldversicherung mit dem eigenen Ableben. Damit stellen die Niederländer eine ausgeprägte Offenheit unter Beweis und die Fähigkeit, auch schwierige und belastende Themen wie den Umgang mit Sterben und Tod nicht zu verdecken, sondern sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Der niederländische Markt ist mehr noch als in Deutschland ein „Vermittlermarkt“. Allein die Monuta arbeitet in Holland mit mehr als 3.000 Maklern zusammen. „Das Thema der Absicherung des letzten Tages und der Hilfestellung für die Hinterbliebenen stellt sich oftmals als Versorgungslücke dar. Diese zeigen wir in unserer Beratung auf und erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden dann Regelungen, in denen die Leistungen für den Trauerfall so detailliert festgelegt werden, wie es der Kunde wünscht. Den meisten unserer Kunden ist es sehr wichtig, diese Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen und den eigenen Abschied nicht für die Angehörigen und Freunde zum Problem zu machen“, so Nico Voogt, Inhaber des Maklerbüros „Voogt Verzekeringen“, mit dem die Monuta in den Niederlanden eng zusammenarbeitet.

(Marc Oehme)


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