Finanz-Domino-Day!
Umfrage zur FINANZKRISE
Die Auswirkungen der Finanzkrise betreffen die ganze Branche. Wie bei einem Dominospiel wirft ein Steinchen das nächste um. So benötigen Banken plötzlich eine Förderung durch den Staat und sogar Autokonzerne fahren nach Berlin „betteln“.
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Reinhard Haas
Vorstand Postbank Finanzberatung
Die Finanzkrise hat auch die Beraterinnen und Berater des mobilen Vertriebs vor neue Herausforderungen gestellt. Die Verunsicherung der Kunden ist groß. Wir registrieren aktuell einen erhöhten Informations- und Beratungsbedarf unserer Kunden. Sie wissen aber, dass sie bei uns bestens aufgehoben sind. Die Postbank war, ist und bleibt der stabile, verlässliche Partner ihrer Kunden. Fakt ist: In den nächsten Jahren werden einfache und transparente Produkte dominieren. Kunden werden es zukünftig mehr mit Beratern als mit Verkäufern zu tun haben. Hier stehen den Banken und ihren Vertriebseinheiten große Änderungen bevor. Unsere über 4.000 mobilen Berater stellen sich dieser Herausforderung. Sie zeichnen schon heute für eine hohe Kompetenz in den Bereichen Baufinanzierungen und Bausparen sowie Geldanlagen und Vorsorgen.
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Klaus Bolz
Vorsitzender des Vorstandes TELIS FINANZ AG
Außerordentlich erfolgreich verläuft das Jahr 2008 für die TELIS FINANZ AG. Wir werden ein Umsatzplus von 15 % erreichen. Mit der TÜV-Zertifizierung hat das TELIS-System einen anerkannten Qualitätsausweis erhalten. Über 90 % unserer Berater sind bei den Industrie- und Handelskammern registriert. Die Basis für den Unternehmenserfolg im nächsten Jahr ist gelegt. Die Beratungsabläufe der Zukunft werden mit denen der Vergangenheit nur noch wenig zu tun haben. Der Faktor Zeit gewinnt für Berater an Bedeutung. Die Neuakquise von Kunden, die Kundenbindung und die Ganzheitlichkeit der Beratung werden entscheidende Größen für den Berater-Erfolg. Vertragsdichte 7Plus lautet dabei das Schlagwort der TELIS-Unternehmensberater für den privaten Haushalt.
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Walter Klein
Geschäftsführender Gesellschafter ASG AssecuranzService GmbH & Co. KG
2008 war absolut positiv. Eine Umsatzsteigerung um 25 % zum Vorjahr spricht für sich. Wir haben vieles auf den Weg gebracht. Wichtig war z. B. die Gründung der EUVERTA mit den Partnern Zurich, Nürnberger und Continentale, die eine Lösung für Berater ohne Sachkundeprüfung bietet. In 2009 wird sich die Vertriebslandschaft weiter konsolidieren und neu ausrichten. Das Personalangebot wird durch die Marktbewegung unverändert hoch sein. Eine Herausforderung für alle, diese Berater zu binden und den entsprechenden Support zu gewährleisten. Auch das Thema Sachkunde ist noch nicht „durch“, nicht jeder hat hier vorgebaut.
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Carsten Maschmeyer
Co-Vorstandsvorsitzender AWD Holding AG
Die dramatische Verschärfung der globalen Finanzmarktkrise, die zunehmende Regulierung sowie steigende Anforderungen an die Beratungsqualität führen 2008 in der Finanzbranche zu einer fortgesetzten Konsolidierung. In Deutschland hat AWD den Anfang des Jahres eingeleiteten Konsolidierungsprozess des heimischen Marktes für Finanzvertriebe wie angekündigt fortgesetzt. Für Recruiting, Schulungen und Ausbau der Beratermannschaft hat das Unternehmen 30 Mio. Euro bereitgestellt. Mit 6.600 Beratern europaweit hat AWD in 2008 seine Führungsposition gestärkt. Wir wollen in unserer Gruppe die jetzt anstehende Konsolidierung auch 2009 nutzen, um die Position als Marktführer der unabhängigen Finanzdienstleister auszubauen.
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Friedrich Bohl
Mitglied des Vorstandes Deutsche Vermögensberatung AG
2008 wird – trotz oder gerade wegen der Finanzkrise – ein weiteres Wachstumsjahr für die Deutsche Vermögensberatung werden. Der Umsatz und die Anzahl der Vermögensberater haben in 2008 deutlich zugenommen. Wir haben bewusst darauf verzichtet, hochriskante Produkte wie Zertifikate oder Angebote des Grauen Kapitalmarktes zu halten oder zu vermitteln. Das kommt uns jetzt zugute. Viele Kunden vertrauen uns mehr als ihrer Bank. Das hat nicht zuletzt auch das Service-Rating unseres Hauses gezeigt. 2009 wird für Deutschland und die Weltwirtschaft ein schwieriges Jahr – aber wir sind auf die Herausforderungen bestens vorbereitet.
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Ralf Steinmeister
Vorstand FORMAXX AG
FORMAXX hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Unser Konzept einer ganzheitlichen, unabhängigen Maklerberatung kam genau zum richtigen Zeitpunkt an den Markt: Die Kunden vertrauen uns auch in schwierigem Umfeld. 2009 werden die Kunden vorsichtig sein und sehr viel genauer wissen wollen, wie ihr Geld für sie arbeitet. Sie wollen sicher sein, das Richtige zu tun. Finanzberater werden nur dann erfolgreich arbeiten, wenn sie das gewährleisten. Dazu müssen sie zum einen ihr Fachgebiet sehr gut beherrschen, zum anderen auch schwierige Sachverhalte transparent machen können. FORMAXX ist dafür gut gerüstet: Nach einer aktuellen Studie gehören wir zu den Top 3 der besten Finanzberater in Deutschland.
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Claus Hermuth
Vorstand DCM AG
2008 war für die DCM AG insofern erfolgreich, als wir über unseren bisherigen Schwerpunkt der Immobilienfonds hinaus Produkte in einer Vielzahl neuer Assetklassen – wie Solaranlagen, Container und Flugzeuge – umsetzen konnten. Damit entstand in diesem Jahr die „neue DCM“. Dennoch konnten auch wir uns der Finanzmarktkrise nicht gänzlich entziehen: Zwar werden wir das Platzierungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln, verbleiben aber dennoch deutlich unter unseren Erwartungen. Die wesentliche Herausforderung wird dabei in Zukunft darin bestehen, geschlossene Fonds als risikoarme Sachwertanlage gerade in Krisenzeiten in dem Bewusstsein deutscher Anleger zu verankern.
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Reinhard Schutte
Vorstandsvorsitzender FiNUM.FINANZHAUS AG
Der Markt ist schwierig. Die Zeit ist reif für Professionals. Ein 13. Platz in der Hitliste der Finanzvertriebe, ein Umsatzwachstum von über 50 % auf über 20 Mio. Euro – eigentlich kein schlechtes Jahr für die neue FiNUM-Gruppe. 2009 werden wir als Makler von der Neuordnung des Vermittlermarktes profitieren. Nur über einen ganzheitlichen Ansatz, freie Produktgeberwahl und im Sachversicherungsbereich sofort erlebbaren Kundennutzen bietet das Marktumfeld Wachstumschancen. Mit einem Haftungsdach für Kapitalanlagen, einer umfassenden Palette geschlossener Fonds, Baufinanzierungen und Bankprodukten verfügen unsere Berater über alle Assetklassen und die Lizenz zu beraten.
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Otmar Knoll
Vertriebsdirektor fairvesta Unternehmensgruppe
Gegen den Trend konnte fairvesta von der Finanzmarktkrise profitieren und bis heute das ohnehin gute Ergebnis vom Vorjahr um 40 % toppen. Wir sehen damit unsere Anlagestrategie des Immobilienhandels bestätigt, bei der Anleger in einem überschaubaren Zeitraum hohe Renditen erzielen. Die Kapitalknappheit am Markt hat zudem unsere Einkaufssituation deutlich verbessert, da wir mit einer hohen Eigenkapitalausstattung agieren können. Wir konnten interessante Immobilienpakete an langfristig orientierte Investoren veräußern, die eine sichere Performance suchen. Für das kommende Jahr erwarten wir keine maßgebliche Veränderung der Anlagelandschaft. fairvesta wird daher auch weiterhin an die Marktsituation angepasste Immobilienkapitalanlageprodukte auflegen.
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Jürgen Böhmler
Geschäftsführender Gesellschafter PROJECT Vermittlungs GmbH
Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise nehmen derzeit massiv Einfluss auf den Markt der geschlossenen Fonds. Die Marktbereinigung ist in vollem Gange, da viele Parameter nicht mehr stimmen. Es gilt vor dem Hintergrund hoher Finanzierungsanteile und spekulativer Fondsgestaltungen durch Nutzung börsenabhängiger Finanzinstrumente nicht mehr das Gleichnis „Größe gleich Sicherheit", vielmehr bieten die Gesellschaften Sicherheit, die reale Werte für sich entdeckt haben. Vor diesem Hintergrund werden Anbieter, die bspw. auf Fremdfinanzierungshebel verzichten und hohe Substanzwerte garantieren, die Gewinner der Krise sein. Diese Aussage wird auch für die kommenden Jahre gelten.
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Matthias Adamietz
Vorstand IMMOVATION Immobilien Handels AG
Entgegen dem allgemeinen Trend konnten wir eine Zunahme des Platzierungsvolumens verzeichnen. Wir führen das auf die Glaubwürdigkeit unseres Konzeptes zurück. Jetzt, wo der Finanzmarkt im Umbruch ist, kann unsere bewährte Sachwert-Strategie mehr überzeugen denn je. Anleger werden in Zukunft Produkte genauer prüfen, bevor sie ihr Kapital anlegen. Eine gute Chance für solche Unternehmen, die durch transparente und glaubwürdige Produkte zu überzeugen wissen. Die künftige Zusammenarbeit mit Banken erfordert solide Finanzierungskonzepte, eine gute Bonität und den Erwerb von Objekten, deren Preis weit unter dem des Verkehrswertes liegt. Der aktuelle Immobilienmarkt bietet dafür gute Chancen.
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Alfred Wieder
Vorstand Alfred Wieder AG
Das Jahr 2008 ist für die Alfred Wieder AG und die MIG Fonds äußerst erfolgreich verlaufen, wir haben ein Rekordjahr zu feiern. Investitionen in substanzstarke Wachstumsunternehmen sind von der Banken- und Finanzkrise unbeschadet geblieben. Produkte mit größtmöglicher Transparenz und hohen Substanzwert sowohl für den qualifizierten Finanzdienstleister wie auch für die Anleger werden auch in 2009 gute Absatzmöglichkeiten haben.
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Ulrich Oldehaver
Vorstand Produktstrategie und Vertrieb MPC Münchmeyer Petersen Capital AG
Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise führten zu Enttäuschung und Verunsicherung bei vielen Anlegern, die sich schlichtweg etwas anderes von ihren Kapitalanlagen versprochen hatten. In Zukunft müssen Anlageprodukte also noch einfacher und transparenter vermittelt werden. Die große Herausforderung ist es, das Anlageziel des Kunden in seinem Portfolio und in seinem Kopf zu erreichen. Ab dem 1. Januar ist es aber auch eine große Chance, insbesondere für den freien Vertrieb, der unter dem aktuellen Vertrauensverlust weit weniger zu leiden hat als Banken und Sparkassen.
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Stefan Schneider
Geschäftsführer IPConcept Fund Management S. A. Luxemburg
2008 wird sicher nicht als erfreuliches Jahr in die Finanzgeschichte eingehen. Aber auch wenn die Subprimekrise als Finanz-Tsunamie die Weltwirtschaft überrollt hat, gibt es erfreulich Positives. Erstmals wurden unterschiedlichste Interessen zu Gunsten schneller, effizienter und übergreifender Lösungen bei der Bekämpfung einer drohenden globalen Wirtschaftskatastrophe zurückgestellt. Für mich Grund genug, ein zufriedenstellendes, wenn auch nicht ganz so erfolgreiches Jahr 2008 wie ursprünglich geplant, abzuhaken. Für 2009 bin ich optimistisch. Viele unsere Partner arbeiten mit uns bereits gemeinsamen an kreativen Investmentfondslösungen. Damit werden wir auch das Vertrauen der Anleger wieder gewinnen.
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Dipl oec. Jürgen Salamon
Inhaber Dr. Peters Gruppe
Dr. Peters Gruppe erzielt in 2008 ihr erfolgreichstes Geschäftsjahr. Im laufenden Geschäftsjahr legte die Dr. Peters Gruppe Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 1,3 Mrd. US-Dollar bzw. 1,03 Mrd. Euro auf. Bis November 2008 konnte bereits ein Eigenkapitalvolumen von 375 Mio. Euro platziert werden. Damit wurde bereits eine Steigerung des platzierten Eigenkapitalvolumens von 27 % im Vergleich zum gesamten Vorjahr erzielt, das bisher das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte war. Die Produktpipeline ist für die nächsten Jahre gefüllt, finanziert und beschäftigt. Die Herausforderungen liegen in der Akquisition und Finanzierung weiterer Investitionsobjekte und dem Vertrieb der Produkte.
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Nikolas H. Dierkes
Vorstand MCE Schiffskapital AG
Während das erste Halbjahr sehr positiv verlief, dominieren im zweiten Halbjahr die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auch das Geschehen in der Branche der geschlossenen Fonds. Vor diesem Hintergrund sind wir mit der Platzierung der drei in unserem ersten Jahr am Markt angebotenen Fonds durchaus zufrieden. Um unter den derzeit herrschenden schwierigen Marktbedingungen weiterhin attraktive Anlageprodukte im Bereich der Schiffsbeteiligungen anbieten zu können, muss insbesondere die Struktur der anfänglichen Fondskosten verändert werden. In diesem Zusammenhang sind innovative Konzepte gefragter denn je.
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Jürgen D. Göbel
Geschäftsführer SachsenFonds GmbH
So erfreulich das Jahr 2008 für Beteiligungen an geschlossenen Fonds begann, so sehr wirkt derzeit die weltweite Verunsicherung durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Investoren treffen kaum langfristige Anlageentscheidungen, selbst interessante Beteiligungsmöglichkeiten in nach wie vor aussichtsreichen Märkten wie Indien werden zurückgestellt. Die Abgeltungssteuer spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Für 2009 hoffen wir, dass bald Beruhigung und Zuversicht zurückkehren. Investitionsmöglichkeiten mit klarem Bezug zu Sachwerten in viel versprechenden Immobilienmärkten werden vor allem im zweiten Halbjahr 2009 verstärkt nachgefragt sein. Es wird allemal ein Jahr mit vielen Herausforderungen.
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Achim Wilhelm-Wittschier
Vorstand SHB AG
Zumindest das zweite Halbjahr 2008 stand im Schatten der internationalen Finanzkrise – mit teilweise verheerenden Auswirkungen für Kapitalmarktprodukte wie Investmentfonds und Zertifikate. Die Verunsicherung bei den Investoren kann man an den hohen Cashpositionen ablesen. In derartigen Zeiten bestätigt sich aber auch die Nachhaltigkeit von Immobilieninvestitionen – insbesondere von mittelfristig orientierten hochwertigen Bestandshaltungsfonds, wie wir sie anbieten. Investoren suchen hier die Sicherheit einer Anlage, mit der sie ruhig schlafen können und die ihnen weitestgehenden Schutz vor der Volatilität der Aktienmärkte bietet. Auf diese Strategie werden wir auch im kommenden Jahr bauen, da wir sie weiterhin für sehr Erfolg versprechend halten.
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Dr. Torsten Teichert
Vorstandsvorsitzender Lloyd Fonds AG
Das Jahr 2008 war auch für die geschlossenen Fonds ein schwieriges Jahr. Während zunächst Rekordumsätze erwartet wurden, war die Welt seit der Lehman-Pleite im September eine andere. Die gigantische Krise der Finanzmärkte führte schnell zu einem Anleger-Streik und wirkte dann wie ein Brandbeschleuniger auf die Realwirtschaft. Für Emissionshäuser und Vertriebe markierte das Jahr eine Zäsur. Die Branche wird sich wieder auf einfache Sachwerte und Strukturen konzentrieren. Vor allem aber wird es im Zeichen der Krise 2009 strukturellen Wandel und Fortschritt in der Branche geben. Sachwerte und geschlossene Fonds haben eine große Zukunft. Seriöse, transparente, sicherheitsorientierte, performancestarke und kundenfreundliche Emissionshäuser ebenso.
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Marcus Rex
Geschäftsführer Baugeld Spezialisten GmbH
Das Jahr 2008 steht bei den Baugeld Spezialisten für einen äußerst erfolgreichen Markteintritt. Markteintritt. Durch die Unsicherheit an den Aktienmärkten ist die Immobilie wieder in das Zentrum der Altersvorsorge gerückt. Zudem ist das Zinsniveau aufgrund der Finanzkrise für Kunden und Investoren weiterhin sehr attraktiv. In 2009 gilt es nun, die allgemeine Unsicherheit anzugehen und das verlorene Vertrauen der Verbraucher wieder zurückzugewinnen. Als freie Finanzvermittler müssen wir dabei die Vorteile gegenüber den klassischen Banken weiter ausbauen und noch effektiver nutzen. Zudem ist es wichtig, mehr noch als die Jahre zuvor, auf günstige Produkte, besten Service und Top-Beratungsqualität zu achten.
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Jörg Braun
Leiter Maklervertrieb Zentralbereich/Konzernkunden Allianz Leben
Trotz vielfältiger Herausforderungen – sei es die Umsetzung der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes oder die Vermittlerrichtlinie – sind wir bislang mit dem Neugeschäft bei Allianz Leben im Maklermarkt zufrieden. Auswirkungen der Finanzkrise auf das Neugeschäft waren bislang nicht zu spüren. Wir hoffen, dass trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Situation das traditionelle Jahresendgeschäft in diesem Jahr erfolgreich verläuft. Die Sicherheit der Anlage wird unseres Erachtens im kommenden Jahr 2009 eines der beherrschenden Themen sein. Kunden schauen neben der Rendite wieder verstärkt auf die Sicherheit der Altersvorsorge. Als finanzstarker Lebensversicherer können wir den freien Vermittlern somit genau die Lösungen bieten, die Kunden nachfragen.
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Ansgar Eckert
Bereichsleiter Marketing WWK Versicherungen
Die WWK ist mit der Geschäftsentwicklung in 2008 sehr zufrieden. Wir beobachten seit Anfang des Jahres einen stetigen Anstieg der Produktion. Bei der Produktlinie „WWK BioRisk" können wir sehr gute Zahlen berichten. Seit Produkteinführung im Mai 2007 registrieren wir eine Verfünffachung der BU-Abschlüsse. Fondsgebundene Rentenversicherungen werden ab 2009 im Vergleich zur Direktanlage steuerlich begünstigt sein. Diese Besserstellung steht ihnen zu, denn sie dienen im Wesentlichen zur Versorgung im Alter und nicht zu kurz- oder mittelfristigen Spekulationszwecken. Wir gehen deshalb von einem überproportionalen Wachstum in 2009 aus.
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Dr. Rainer Reitzler
Vorstandsvorsitzender der MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe
2008 war geprägt von tief greifenden gesetzlichen Änderungen wie Versicherungsvertragsgesetz oder Wettbewerbsstärkungsgesetz. Trotz dieser Zusatzbelastung konnte der MÜNCHENER VEREIN in der Kranken- und Lebensversicherung stattliche Zuwächse im Neugeschäft erzielen. Die neuen Produkte BONUS CARE Alpha oder FLEXI RENTE invest trugen ganz wesentlich zu diesem Erfolg bei. 2009 werden wir unsere Produktoffensive als Generationen- Versicherer fortsetzen. Im Fokus stehen dabei flexible Produkte, die sich mit dem Kunden weiterentwickeln. Ein kontinuierlicher Ausbau in allen Vertriebsbereichen sowie den dazugehörigen Serviceeinheiten wird auch weiterhin die Basis für unsere Ausrichtung als servicestarker und persönlicher Versicherungspartner sein.
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Günther Soboll
Hauptbevollmächtigter Canada Life Europe
Gerade in Anbetracht der schwierigen Marktbedingungen stellen wir fest, dass sich unsere langfristig ausgerichteten fondsbasierten und fondsgebundenen Rentenversicherungen bewähren. In allen drei Schichten der Altersvorsorge können wir einen stabilen Trend verzeichnen. Auch Makler bestätigen unsere Ausrichtung: In diesem Jahr sind die Altersvorsorgeprodukte von Canada Life in unterschiedlichen Befragungen mehrfach ausgezeichnet worden! Nur mit entsprechenden Ertragschancen werden Kunden künftig in der Lage sein, ihre Rentenlücke im Alter zu schließen. Leistungsstarke Produkte müssen also einerseits die Renditechancen der Wertpapiermärkte nutzen und gleichzeitig dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden gerecht werden. Zentrale Herausforderung wird es zukünftig sein, dieses Bewusstsein ebenso beim Kunden zu stärken – auch vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfelds.
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Andrea Schölermann
Abteilungsleiterin Marketing Condor Versicherungsgruppe
Das mit Spannung erwartete Jahr 2008 – insbesondere im Hinblick auf die VVG-Reform und den Kostenausweis – erweist sich für die Condor Lebensversicherungs- AG als ein erfolgreiches Jahr. Speziell das Geschäft der privaten Altersvorsorge einschließlich der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung verzeichnet erfreuliche Steigerungen. Dies führen wir auf unsere hohe Produktqualität und die Beratungskompetenz unserer Geschäftspartner zurück, die gerade in den vergangenen Wochen, in denen wir ein nach wie vor über dem Vorjahr liegendes Neugeschäft verbuchen können, deutlich wird. Im kommenden Jahr werden wir uns in dem derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Umfeld weiterhin stark positionieren und entsprechende qualitative Lösungen anbieten. Einen Schwerpunkt wird das Thema Sicherheit verbunden mit der Aussicht auf langfristig gute Erträge bilden.
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Dr. Hans-Joachim Rauscher
Vertriebsvorstand NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE
2009 wird das Jahr des Beratungsverkaufs. Mit der vollen Wirksamkeit des Vermittlerrechts sowie des VVG sind dafür auch rechtlich die Aufgaben klar formuliert. Ab Januar gilt es, die Reserven in der umfassenden Absicherung von Bestands- wie Neukunden zu nutzen. Ausreichend Treibstoff wird auf jeden Fall die abgeltungssteuerfreie fondsgebundene Versicherung geben. Allerdings ist im 1. Halbjahr 2009 die Zahl der tatsächlich registrierten Versicherungsvermittler eine Unsicherheit für den Finanzvertrieb.
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Manfred Wittkamp
Vertriebsdirektor Maklervertrieb der Central Krankenversicherung AG
Die Unternehmen der PKV sowie der Vermittlermarkt haben im Jahr 2008 durch die Auswirkungen der EU-Vermittlerrichtlinie, der VVG-Reform und insbesondere des Wettbewerbsstärkungsgesetzes (WSG) große Herausforderungen bewältigen müssen. Das WSG ist eine Reform ohne Nachhaltigkeit; das demographische Problem der GKV bleibt weiterhin ungelöst. Die Einführung des Gesundheitsfonds und der damit verbundene Beitragssatz von 15,5 % bei unverändertem Leistungsniveau belegen dies. Experten sprechen bereits von deutlich höheren Beitragssätzen, die in den nächsten Jahren kommen werden. Wir gehen davon aus, dass auch der Basistarif keine Akzeptanz bei den Kunden finden wird. Beobachtet man die Entwicklung in der GKV und sieht, welche Leistungskürzungen die Versicher ten in Kauf nehmen müssen, wird deutlich, dass das kapitalgedeckte System der PKV die eindeutig bessere Alternative ist.
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Wolfgang Stertenbrink
Vorstandsvorsitzender ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE
Bei uns liegen die Geschäftsergebnisse 2008 gut im Plan, bei marktüberdurchschnittlichen Beitragssteigerungen in Kranken und Sach. Die geplanten Kapitalanlageergebnisse werden trotz Finanzmarktkrise erreicht. Die besonderen Herausforderungen 2009 sehen wir darin, den Absatz der Produkte vor dem Hintergrund ab nehmender Bevölkerungszahlen, Überalterung und rückläufiger Realeinkommen stabil zu halten und dem Neugeschäft über neue Produkte (in der Lebensversicherung z. B. Variable Annuities) zusätzliche Wachstumsimpulse zu geben. In der Krankenversicherung gilt es darüber hinaus, die Gesundheitsreform unter Ausbau der PKV erfolgreich zu bewältigen.
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Martin Risse
Mitglied der Vorstände Barmenia Versicherungen
2008 war das Jahr der Veränderungen für die Branche. Aber es ist uns gelungen, die zahlreichen Gesetzesänderungen so umzusetzen, dass wir hierfür von unserem Vertrieb nur Bestnoten erhielten. Die Auswirkungen der schwersten Finanzkrise seit 1929 sind in ihrem vollen Ausmaß wohl noch nicht abzusehen. Trotzdem gehen wir mit einem positiven Signal für unsere Kunden in das neue Jahr: Die Barmenia Lebensversicherung hält die Überschussbeteiligungen für ihre Produkte konstant! Im Januar 2009 ist das GKV/WSG komplett umgesetzt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Markt entwickeln wird, sehen uns aber nach wie vor mit unseren Produkten gut aufgestellt. Ein weiteres großes Thema ist zweifellos – auch im kommenden Jahr – die Finanzmarktkrise.
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Tjark Goldenstein
Vorstand ÖKORENTA AG
Mit der derzeitigen Situation an den Finanzmärkten wird allen Akteuren eine drastische Lektion erteilt. Sie lautet, dass der kurzsichtige Blick auf die schnelle Gewinnmaximierung und der exzessive Umgang mit hochspekulativen Produkten uns eine Lage beschert haben, aus der uns nur ein grundsätzlicher Wandel im Wertesystem herausbringen kann.2009 wird der erforderliche Paradigmenwechsel die größte Herausforderung sein. Es wird darum gehen, Lösungen zu finden und umzusetzen, die das Vertrauen der Marktteilnehmer auf breiter Ebene wiederherstellen. Das Thema Nachhaltigkeit spielt dabei eine ganz zentrale Rolle, d. h. das konsequente Handeln nach ethischen, sozialen und ökologischen Prinzipien.
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Reinhold Geyer
Geschäfts- und Vertriebsleiter Partnerbank AG Deutschland
Ein Jahr MiFID. Die Umsetzung der MiFID in nationales Recht jährt sich zum ersten Mal. Von den etwa 30 aus dem Boden geschossenen Haftungsdächer sind bereits die Hälfte wieder verschwunden. Die meisten Haftungsdächer klagen über mangelnden Zuspruch und hohen Kosten. Anders bei der Partner Bank AG, dem einzigen wirklich unabhängigen Bankhaftungsdach. Die Bank verzeichnete einen regen Zuspruch von Finanzdienstleistern. Seit Jahresbeginn hat sich die Anzahl der Tied Agents um 161 auf ca. 550 erhöht, was einem Zuwachs von 40 % entspricht. Aufgrund der offenen Stellvertretung kann der qualifizierte Finanzberater unter der Haftung der Bank am Markt kompetent auftreten und erhält gegenüber einem gewerblichen Haftungsdach erhebliche Marketing- und Imagevorteile. Der Konzentrationsprozess bei den Haftungsdächern wird weitergehen. Die BaFin wird in Zukunft verstärkt Kontrollen durchführen und gegen die unerlaubte Anlageberatung durch 34c-Makler vorgehen.
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Philipp von Königsmarck
Director und Leiter Vertrieb für unabhängige Finanzberater Fidelity International Deutschland
Angesichts der Finanzkrise sind viele deutsche Anleger aus Aktien in Cash gegangen – langfristig natürlich keine Lösung. Fidelity ist jedoch gerade in einer solchen Marktsituation als Partner der Vermittler gut positionier t: als langfristig denkendes, unabhängiges Unternehmen in Privatbesitz. Im Bereich der unabhängigen Finanzdienstleister hatte Fidelity in 2008 zwar Abflüsse zu verzeichnen, aber wir sind davon überzeugt, dass unabhängige Finanzdienstleister mit einem schlüssigen Geschäftsmodell gestärkt aus der Krise hervorgehen werden. In 2009 wird es insbesondere darum gehen, die im Moment geparkten Bestände langfristig auszurichten. Und hier bieten wir das Beste aus Investment und Versicherung, den Fidelity VorsorgePlan. Diese fondsgebundene Rentenversicherung ist eine ideale Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau.







