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FINANZWELT IM GESPRÄCH

Umweltorientierte Kapitalanlagen werden immer populärer

Die Spezialfonds rund um die Themen Umwelttechnologie, Ethik und Nachhaltigkeit sind seit einigen Jahren trotz vorheriger kritischer Betrachtung im Markt „angekommen“. FINANZWELT sprach hierzu mit Tjark Goldenstein, Vorstand der ÖKORENTA AG und Pionier der ethisch- kologisch orientierten Kapitalmarktprodukte.

FINANZWELT: Herr Goldenstein, die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie wurden lange Zeit belächelt. Seit einiger Zeit nun erlebt der Markt eine positive Entwicklung. Wie bewerten Sie den Nischenmarkt ?
GOLDENSTEIN: Von einem Nischenmarkt sprechen wir schon lange nicht mehr. Immer mehr Menschen wollen mit ihrem Investment materielle Werte schaffen und zugleich Verantwortung für eine funktionierende Welt von morgen übernehmen.

FINANZWELT: Trotz des guten Gewissens ist auch die Rendite immer wichtig für den Anleger. Wie rechnet sich das „grüne“ Investment im Verhältnis zum „normalen“ Markt ?
GOLDENSTEIN: Qualitativ hochwertige Kapitalanlagen müssen sich per se für den Investor rechnen, unabhängig von ihrer Ausrichtung. Seit Jahren belohnen ethisch-ökologische Kapitalanlagen die Investoren mit hervorragenden Wertentwicklungen. In 2006 lagen zum Beispiel nachhaltige Aktienfonds um über 10 % vor dem Gesamtmarkt.

FINANZWELT: Ist es nicht relativ schwierig für einen Anleger, den passenden Fonds in diesem Sektor zu finden?
GOLDENSTEIN: Wer sein Geld mit guten Renditen und zugleich gutem Gewissen anlegen will, hat die Wahl zwischen Aktien,- Renten-, Mischfonds und direkten Unternehmensbeteiligungen in Erneuerbare Energien. Wir als Experten im Nachhaltigkeitsbereich unterstützen seit 1999 Anlageberater und Vermittler darin, ihre Kunden mit besonders lukrativen Produkten zu bedienen.

FINANZWELT: Ihr Windenergie-Zweitmarktfonds konnte vorzeitig im November letzten Jahres platziert werden. Aktuell ist das Folgeprodukt in der Pipeline. Sehen Sie diesen Markt demnach als „Trendmarkt“ an?
GOLDENSTEIN: Finanzprodukte im Bereich der Erneuerbaren Energienwerden weiterhin eine rasante Entwicklung zeigen. Mit dem ÖKORENTA Neue Energien II, unserem Zweitmarktfonds für Wind-, Solar- und Bioenergie, ermöglichen wir Anlegern, sich breit diversifiziert an den Erneuerbaren Energien zu beteiligen und verschaffen zugleich verkaufswilligen Anteilseignern die Option, sich vorzeitig von ihrem Engagement zu trennen.

FINANZWELT: Wie garantieren Sie dem Anleger ein rentables „Herausfiltern“ der Fonds?
GOLDENSTEIN: Bei der Bewertung der Anteile, die wir für den ÖKORENTA Neue Energien II ankaufen, stützen wir uns auf ein System, das eine faire Taxierung ermöglicht.

FINANZWELT: Erst kürzlich sind Sie und die Aufsichtsratsvorsitzende der ÖKORENTA, Irene Schepers, Mehrheitsaktionäre bei der ÖKORENTA AG geworden. Ist mit einer neuen Strategie aus Hilden zu rechnen?
GOLDENSTEIN: Unsere strategische Ausrichtung als Experten für nachhaltige Produkte wird sich nicht im geringsten ändern. Wir werden weiterhin erstklassige Produkte in unseren drei Sparten Investmentfonds, Beteiligungen und Versicherungen vermarkten. Außerdem ist geplant, unsere Aktivitäten als Emissionshaus weiter zu forcieren.

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