Britische Lebensversicherungen, warum?
Clerical Medical
Private Investoren haben nach ihrem enttäuschenden Ausflug in die Welt der Aktie die Vorteile der Lebensversicherung neu entdeckt. Das belegen die Absatzzahlen des vergangenen Jahres. Dabei können sie zwischen den traditionellen deutschen Lebensversicherungen und den britischen Angeboten nach dem „With-Profit-Konzept“ wählen.
Ein steigender Anteil von Anlegern entscheidet sich für letztere, wie beispielsweise der Erfolg von Clerical Medical in Deutschland im vergangenen Jahr erneut zeigte.
Es muss daher in der aktuellen Situation, die einerseits von großer Unsicherheit und andererseits von Hoffnung auf eine Besserung an den Aktienmärkten gekennzeichnet ist, überzeugende Argumente für die britischen Produkte geben. Ihre Stärke liegt in der Kombination der Vorteile einer klassischen Kapitallebensversicherung mit dem Renditepotenzial einer Fondspolice.
Starke Schwankungen zum Ablauf, wie sie für Fondspolicen typisch sind, gibt es bei den britischen Lebensversicherungen nicht. Dafür sorgt ein spezielles Anlagekonzept, das Smoothing. Ziel dieses Konzepts ist es, die Auswirkungen von Schwankungen der Börsenwerte auf die Anlagenrendite zu reduzieren und den Anlegern gleichzeitig die höheren Renditen zu bieten, die von einem Fonds mit einem relativ hohen Anteil an risikoreichen Anlagen zu erwarten sind. Das bedeutet, dass Clerical Medical einen Teil der in guten Jahren erzielten Kursgewinne zurücklegt und als Reserve benutzt, wenn die Börse einmal schlechter läuft. Zum Ablauf eines Vertrages kann zusätzlich zu den bereits zugewiesenen Boni ein Schussbonus gezahlt werden, der den Anlageerfolg während des Zeitraums widerspiegelt, in dem in den Fonds investiert wurde.
Durch diese Glättung der Wertentwicklung wird erreicht, dass die With-Profit-Policen trotz ihres wesentlichen Aktienanteils und damit der Aussicht auf höhere Gewinne ein geringeres Anlagerisiko bergen, als dies bei einer direkten Investition an der Börse der Fall ist. Der höhere Aktienanteil ist wiederum gegenüber den klassischen Lebensversicherungen der wesentliche Vorteil. Die deutschen Anbieter hatten zwar auch kurz vor dem Höhepunkt der letzten Börsenhausse ihren Aktienbesitz aufgestockt, sind aber in der Spätphase des Kursaufschwungs eingestiegen und mussten die Aktien daher zu hohen Kursen erwerben. Clerical Medical dagegen investierte in der Vergangenheit schon immer zu einem hohen Anteil in Dividendenpapiere und konnte daher auch von den Kurssteigerungen Ende der 90er Jahre profitieren. Dies bedeutet eine aktive Vermögensverwaltung mit Anpassung des Asset-Mix im Fonds im Hinblick auf die volatilen Marktverhältnisse. Daraus resultierend wird in einem Umfeld wie dem aktuellen ein niedrigerer Prozentsatz des Fonds in Aktien und ein höherer Prozentsatz in Anleihen investiert, um Sicherheit zu bieten. Unseres Erachtens ist die Flexibilität, auf die sich verändernden Anlagebedingungen zu reagieren, entscheidend, und wir sehen dies als Bestandteil unseres umsichtigen Finanzmanagements des Fonds. » Weiter...