Inovesta und Service-Pool
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Bis 1.000 Euro bei Schulunfähigkeit
> Eine Invaliditäts-Absicherung für Kinder, die im Erwachsenen-Alter ohne erneute Risikoprüfung fortgesetzt werden kann, wird von der Inovesta GmbH und dem Service-Pool Rüdiger Geisler angeboten.
> Das Angebot besteht aus einer fondsgebundenen Lebensversicherung „Inovesta Investmentpolice (IPP F-2)“ und einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung („BUZ-D“) mit einer speziellen Klausel für Schüler. Versicherer ist die Axa Lebensversicherung AG.
> Versichert werden Kinder ab einem Alter von sieben Jahren. Bei Eintritt von Schul-Unfähigkeit wird eine monatliche Rente fällig, die längstens bis zum Rentenalter gezahlt wird. Die Beitragsbefreiung für die Hauptversicherung während der Dauer der Schul- bzw. Berufsunfähigkeit ist mit einer erhöhten Dynamik von 10 Prozent ausgestattet. Dadurch kann sich die Ablaufleistung je nach Dauer des Rentenbezugs um ein Mehrfaches erhöhen.
> Versicherbar ist eine Rentenhöhe bis 1.000 Euro inklusive Überschuss-Beteiligung („Bonusrente“).
„Hervorragende“ Bedingungen
> Die BUZ-Bedingungen der Axa erhielten im Rating von Franke und Bornberg die Höchstnote „FFF“ (hervorragend) und werden von Finanztest 08/2003 als „sehr gut“ bewertet.
> Mit einer Zusatzklausel werden die Belange von Schülern berücksichtigt.
Durch diese Vertragsgestaltung kann das Kind nach Verlassen der Schule während des gesamten Berufslebens versichert bleiben, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung fällig wird. Damit unterscheidet sich diese Lösung von vielen anderen für Kinder angebotenen Invaliditäts-Absicherungen.
Rüdiger Geisler, Geschäftsführer vom Service-Pool, erläutert: „Vermittler benötigen spezielle Produkte für Kinder mit sicheren Zusagen ohne Lücken.“
So viel kostet der Schutz
> Für die Hauptversicherung wird ein Mindestbeitrag von 25 Euro monatlich verlangt. Dazu kommt die Prämie für die BUZ. Sie beträgt zum Beispiel 20,34 Euro monatlich bei 1.000 Euro Monatsrente (inklusive Bonusrente) bis zum 60. Lebensjahr für einen Schüler mit Eintrittsalter acht Jahre. Geisler: „Der Kunde, der mit der Kinder-BU von der Inovesta versichert wird, behält sein Leben lang den günstigen Tarif auch während seines Berufslebens, unabhängig davon, welchen Beruf er ausübt.“ Zum Vergleich nennt Geisler die Monatsbeiträge für Eintrittsalter 30: kaufmännischer Angestellte 36,46 Euro und Maurer 58,32 Euro.
Ursachen von Invalidität bei Kindern
> Das Vorurteil, dass Invalidität bei Kindern überwiegend durch Unfälle verursacht würde, widerlegt die Zeitschrift Finanztest. Unter Berufung auf die amtliche Schwerbehinderten-Statistik 2001 nennt die Zeitschrift in ihrer Ausgabe 12/2003 als Ursachen von Schwerbehinderungen bei Kindern bis 18 Jahre:
> Krankheit 59,3 %
> angeborene Behinderung 35,2 %
> sonstige Ursachen 4,9 %
> Unfälle 0,7 %
In dem Heft wurden Kinder-Versicherungen verglichen.
Zwei Fonds zur Wahl
> Die Hauptversicherung bietet für die Anlage der Sparbeiträge zwei Dach-Fonds von Sal. Oppenheim an, die einzeln oder kombiniert bespart werden können. Der „Inovesta Classic OP“ ist derzeit in sieben Aktienfonds investiert. Der Fonds wurde im letzten Jahr von Morningstar auf die Höchstnote (4 Sterne) hochgestuft.
> Der zweite Dachfonds, „Inovesta Opportunity OP“, ist in bestimmten Branchen und Regionen engagiert. Im „fondsmeter®-Ranking“ (veröffentlicht in der Zeitschrift Rating-Sieger 4/2003) erreicht der Fonds eine Spitzenbewertung.
Konzepte für Makler
> Die Inovesta GmbH und Service-Pool arbeiten in der Produkt-Entwicklung zusammen. Inovesta konzipiert Investmentfondsprodukte und Konzepte für die betriebliche Alters- versorgung, Service-Pool entwickelt Fondspolicen und ist für den Vertrieb zuständig.
> Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit 1.500 Versicherungsmaklern zusammen. Diese erhalten direkte Courtage-Zusagen der jeweiligen Versicherer.
Kommentar
Das Angebot ist ein sinnvoller Einstieg in eine umfassende Invaliditätsabsicherung, die sich nicht auf das relativ geringe Risiko von Unfällen beschränkt. Ein früher Einstieg reduziert für die Versicherten die Gefahr, bei der Risikoprüfung durchzufallen. Die obligatorische Koppelung an ein Sparprodukt dürfte manche Eltern abschrecken.