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Versicherungen

Fondspolice mit saisonaler Indexstrategie

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Die Karlsruher Lebensversicherung AG bietet ihre Fondsgebundene Rentenversicherung „Garente“ mit einer speziellen Anlagestrategie an.

Je nach Risikobereitschaft des Kunden wird die Rückzahlung von 10 bis 100 % der geleisteten Beiträge garantiert. Die Sparbeiträge abzüglich des für die Kapitalgarantie benötigten Anteils werden in dem konzerneigenen Fonds „Best Season EuroInvest“ angelegt. Als einzige Alternative bietet die Police die Option, in den letzten fünf Jahren der Aufschubzeit in einen hauseigenen Rentenfonds umzuschichten.


  • Aktien im Winter, Geldmarkt im Sommer

  • Der „Best Season“ investiert von Oktober bis April in Aktien des Dow Jones Euro Stoxx 50 und zwischen Mai und September in geldmarktnahe Anlagen. Damit will die Karlsruher „in den statistisch nachgewiesenen Wachstumsphasen“ an der Börse investiert sein und „während/vor Schwächeperioden“ Aktien verkaufen, um das Vermögen vor Kursverlusten zu schützen.
  • Konzept zur Renditesteigerung

  • Der Best Season EuroInvest läge im Vergleich zu verschiedenen empfohlenen Anlagestrategien unangefochten an der Spitze, erklärte die Karlsruher. Das hätten Modellrechnungen über 33 Jahre ergeben, bei denen der Verlauf des 2003 aufgelegten Fonds rekalkuliert wurde. In einem Prospekt gibt der Versicherer die durchschnittliche jährliche Wertentwicklung mit Kosten seines Best Season EuroInvest für die schlechteste 12-Jahres-Periode zwischen 1970 und 2002 mit 10,15 % an. Der Euro Stoxx 50 habe im Vergleich ohne Kosten bei 4,69 % gelegen.
  • Vergleich über 33 Jahre

  • Der Fonds habe in den 33 Jahren nur vier negative Jahre gehabt gegenüber dem Index mit 10 Verlust-Jahren. Die rekalkulierte durchschnittliche jährliche Wertentwicklung des Fonds über alle Jahre von 1970 bis 2002 gibt die Karlsruher mit 14,4 % an gegenüber 10,1 % des Index. Nicht im Prospekt sondern nur auf Anfrage teilt der Versicherer mit, dass im Jahr 2003 der Euro Stoxx 50 mit einer Performance von 18,4 % deutlich besser abgeschnitten hat als der Best Season mit 13,24 %.
  • Was für den Versicherungsnehmer übrig bleibt

  • In einer Beispielrechnung gibt die Karlsruher Leben die Beitragsrendite an, die ein 30-jähriger Mann erlangen kann, wenn er 30 Jahre lang monatlich 75 Euro Beitrag in „Garenta“ einzahlt. Bei einer angenommenen Wertentwicklung des Fonds von 10,15 % pro Jahr und einer Beitragsgarantie von 52 % der Beiträge beträgt die Ablaufleistung 99.703 Euro. Das entspricht nach Berechnungen des Versicherers einer jährlichen Rendite von 7,66 %. Bei voller Beitragsgarantie reduziert sich das Gesamtguthaben bei Vertragsende auf 74.624 Euro. Dies entspricht einer Rendite von 6,09 %

Kommentar
Die Beispielrechnungen zeigen sehr deutlich, wie teuer Garantien sein können. Ob die wirklich sinnvoll sind, sollte sorgfältig abgewogen werden.


Neue Betriebsunterbrechungs-Versicherung bei Amex

News

Die Amex Beratungsgesellschaft mbH stellt ungebundenen Versicherungs-Vermittlern ein weiteres Deckungskonzept in der Betriebsunterbrechungs-Versicherung zum Vertrieb zur Verfügung.

Angeboten wird von dem Vertriebsunternehmen ein Produkt der Donau Allgemeine Versicherungs AG, mit dem Händler und Handwerker mit maximal drei Vollbeschäftigten, Freiberufler, Heil- und Heilhilfsberufe und andere Selbstständige gegen das Risiko einer Betriebsunterbrechung versichert werden können.


  • Bis 162.000 Euro, wenn der Betrieb ruht

  • Die Versicherung leistet bei Ausfall des Unternehmers aus gesundheitlichen Gründen oder wenn der Betrieb wegen behördlicher Quarantäne oder als Folge von Sachschäden vorübergehend eingestellt werden muss. Erstattet werden in diesen Fällen bis zu 12 Monate lang die fortlaufenden fixen Kosten und der entgangene Gewinn. Maximal versichert werden können je nach Berufsgruppe 108.000 bzw. 162.000 Euro
  • Die Stärken des Angebots

  • Als Stärken des Produktes hebt Amex-Vertriebschef Jochen Opperskalski unter anderem hervor, dass so gut wie jeder Betrieb versicherbar sei, zum Beispiel auch Physiotherapeuten und kleine Handels- und Handwerkbetriebe. Sehr frauenfreundlich sei die Absicherung von Ausfall wegen Schwangerschafts-Beschwerden ohne Mehrkosten, da es sich um einen Unisex-Tarif handelt.
  • Einige Ausschlüsse

  • Ausgeschlossen sind unter anderem Schäden als Folge von Überschwemmungen, außergewöhnlichen Naturereignissen, bestimmten sportlichen Aktivitäten des Versicherungsnehmers und Arbeitsunfähigkeit des verantwortlichen Betriebsleiters. Wird die Versicherung binnen 24 Monaten in einem Gesamtausmaß von 360 Tagen in Anspruch genommen, erlischt der Vertrag. Auf sein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet der Versicherer nicht.

Kommentar
In dem Versicherungspaket sind zahlreiche Leistungen enthalten. Es gilt aber auch die Ausschlüsse zu beachten, insbesondere die begrenzte Leistungsdauer im Ernstfall.


Fast lebenslänglich steuerfrei

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Die Standard Life Versicherung hat ihre private Renten-Police „Freelax II“ um eine Variante „Junior“ ergänzt.

Der Tarif „Freelax Junior“ ist eine überschussberechtigte Renten-Versicherung mit Kapitalwahlrecht nach britischer Art („With Profit“). Der monatliche Mindestbeitrag beträgt 50 Euro. Die Police kann für Kinder ab einem Alter von 3 Monaten abgeschlossen werden. Die automatisch bis zum Endalter 75 laufende Aufschubzeit kann auf mindestens 12 Jahre verkürzt werden.


  • Steuervorteile sichern

  • Als „Grundgedanken“ des Angebots nennt Standard Life einen kontinuierlichen Sparvorgang und das langfristige Sichern der noch bestehenden Steuervorteile für Kapitalversicherungen. „Freelax Junior ist ein zeitgemäßes Produkt, das sich auf den Sparvorgang konzentriert, keinen kostenintensiven Risikoschutz beinhaltet und so dem Kundenwunsch nach mehr Einfachheit und Verständlichkeit von Vorsorgeprodukten entgegenkommt," erklärt Craig Tunstall, Business Development Director der Frankfurter Niederlassung. Versicherungsschutz ist gleichwohl in den Tarif einkalkuliert; bei Tod der versicherten Person während der Aufschubzeit werden zumindest die eingezahlten Beiträge erstattet. Weitergehender Todesfallschutz und Invaliditäts-Absicherung ist für das Produkt nicht erhältlich.
  • Frühes Sparen lohnt

  • Unabhängig von dem Steuervorteil bei einem Vertragsabschluss noch in diesem Jahr ist der Versicherer überzeugt: „Der frühe Sparbeginn lohnt sich“. Nach einer Beispielrechnung müsste ein 35-Jähriger monatlich achtmal mehr einzahlen als ein neugeborenes Kind, um bei einer angenommener Verzinsung von jährlich 6 % (inklusive Überschussbeteiligung und nach Abzug der Kosten) mit 65 Jahren die gleiche Rente zu erhalten.
  • Rendite steigt mit der Laufzeit

  • Wie hoch sich die Beiträge verzinsen, ist von der Laufzeit abhängig. Standard Life garantiert nach 63 Jahren Aufschubzeit zum Endalter 65 mit gleichbleibendem Monatsbeitrag von 50 Euro eine Kapitalabfindung von 53.702 Euro. Das entspricht einer Beitragsrendite von 1,05 %. Je früher das Kapital abgerufen oder die Rentenzahlung begonnen wird, desto niedriger ist die garantierte Rendite. Bei 20 Jahren Laufzeit zum Endalter 22 beträgt sie 0,95 % und nach 18 Jahren zum Endalter 18 noch 0,4 %.
  • Beispielrechnung nicht vergleichbar

  • Wie sich die Versicherungsleistung durch die Überschussbeteiligung erhöht, dazu gibt Standard Life keine Beispielrechnungen nach Art deutscher Lebensversicherer ab, sondern Modell-Rechnungen. Im Prospekt rechnet Standard Life mit einer angenommenen Wertentwicklung der Kapitalanlagen von 6 % pro Jahr nach Abzug der Kosten. Dabei kommen dann bei 50 Euro Monatsbeitrag und Laufzeiten zwischen 18 und 63 Jahren Beitragsrenditen zwischen 4,9 und 5,7 % heraus. Eine Erklärung für die mit zunehmender Laufzeit steigende Rendite ist im Provisionssystem des Unternehmens zu finden. Die Courtage wird nämlich nur auf die Beitragssumme der ersten 45 Jahresbeiträge berechnet, alle weiteren Kundenzahlungen fallen dagegen für die Vergütung der Vermittler unter den Tisch.

Kommentar
Der Tarif ist auf Steuersparer zugeschnitten, die ihren Kindern einen langfristigen Vorteil verschaffen wollen. Wird der Plan nicht durchgehalten, zum Beispiel weil Sohn oder Tochter den Vertrag nicht irgendwann übernehmen und weiter besparen wollen, leidet die Rendite.


Vier auf einen Streich

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Die Chubb Insurance Company of Europe S.A. hat eine kombinierte Vermögensschaden-Versicherung für den Mittelstand auf den Deutschen Markt gebracht.

Unter dem Namen „ForeFront Portfolio“ bietet Chubb Managern mittelständischer Unternehmen bis 500 Millionen Euro Umsatz und deren Kontrollorganen bis zu vier Deckungen in einem Versicherungspaket:


  • D&O-Versicherung („Directors & Officers“)

  • D&O-Versicherung für Drittmandate in externen Unternehmen

  • Industrie-Strafrechtsschutz-Versicherung

  • Vertrauensschaden-Versicherung


Kombination nach Bedarf
Diese Bausteine können nach Bedarf des Kunden mit separaten oder kombinierten Versicherungssummen beliebig zusammengestellt werden. Durch einen einheitlichen Fragebogen und den Verzicht auf separate Risikoerhebung werde das Abschlussverfahren erheblich vereinfacht, hebt Chubb hervor. Dies ermögliche eine „höchst attraktive Preisgestaltung“. Eine Preisliste gibt es nicht, die Prämien werden individuell kalkuliert. Der Versicherungsschutz gilt weltweit außer in den USA.

Kommentar
Ob bei einem Versicherungsschein einschließlich der Bedingungen mit 44 Seiten Umfang noch von einer „kompakten Versicherungslösung“ gesprochen werden kann, wie Chubb meint, darf bezweifelt werden. Zudem sind manche Klauseln für Nicht-Juristen schwer verständlich.


Absicherung für Arbeitszeitkonten

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Die R+V-Versicherungen bieten Arbeitgebern für die seit 1. Juli gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzsicherung von Wertkonten aus Altersteilzeit-Verträgen zwei Lösungsvarianten an.

Für Arbeitnehmer, die zum Beispiel zur Finanzierung des Vorruhestandes Gehalt ansparen, werden von den Arbeitgebern Wertkonten geführt. Diese Ansprüche aus nicht sofort ausgezahlten Vergütungen müssen seit Anfang Juli gegen Insolvenz des Betriebes gesichert werden. Für die Besicherung sind verschiedene Möglichkeiten zulässig. Entweder kann das Wertkonto durch entsprechende Kapitalanlagen oder durch Bankbürgschaften bzw. Kautionen geschützt werden.


  • Kautionsversicherung bindet wenig Kapital

  • Ihre „Kautionsversicherung für Altersteilzeit“ (KTV-ATZ) empfiehlt die R+V kleinen und mittelständischen Arbeitgebern, die eine liquiditätsschonende Lösung suchen.
  • Kapitalisierungsprodukt verzinst das Kapital

  • Wenn es weniger auf die Liquidität ankommt, kann der Arbeitgeber den nicht ausgezahlten Lohn ansparen und Zinsen erwirtschaften. Für diesen Zweck bietet der Versicherer ein Kapitalisierungsprodukt. Die „R+V-Altersteilzeitabsicherung mit Garantie“ verzinst das Wertguthaben mit 2,75 % jährlich. Der Zinssatz ist garantiert, es wird keine Überschussbeteiligung ausgezahlt. Die Rendite wird geschmälert durch einen Ausgabeaufschlag von 2,5 % sowie Stückkosten von 4 Euro pro Einzelvertrag und Monat.

Kommentar
Das Angebot kommt zur rechten Zeit. Die Unternehmen müssen jetzt handeln, aber noch längst nicht jeder Versicherer hat einen passenden Tarif im Programm.


„Die Menschen sterben nicht auf der Kreuzfahrt“

Der Nichthinweis auf das Pflegerisiko könnte viele Makler in die Haftung treiben

Unsere Gesellschaft altert zunehmend. Schon in sechs Jahren wird jeder vierte Deutsche älter als 60 Jahre sein; 2030 bereits jeder Dritte. Vereinfacht gesagt: Da unser Volk immer älter wird, „wackelt“ auch die gesetzliche Pflegeversicherung, denn die Finanzierung erfolgt zumindest bislang nach dem Umlageverfahren und die demografische Entwicklung bringt die Möglichkeit einer angemessenen Versorgung aus dem Gleichgewicht.

Wir schreiben das Jahr 2050. 10 Millionen Deutsche zählen zu den Hochaltrigen. Die Bevölkerungszahl in Deutschland ist aufgrund von fehlendem Nachwuchs und dem Ausbleiben von Zuwanderungen deutlich geringer als noch vor dreißig Jahren. Die Enquete-Kommission des Bundestages hatte dies bereits im September des Jahres 2000 so kommen sehen. Leider hatten dies zu wenige mitbekommen.
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Mehr Kundenzufriedenheit und mehr Vertrauen der Partner durch Qualität

Interview mit Günter Giese, Vorstand der Aspecta
Versicherung AG

Die Aspecta Unfallversicherung zählt seit Jahren zu den leistungsstärksten Produkten dieser Sparte in Deutschland. Dies bestätigt auch der letzte FINANZWELT Unfallversicherungs-Award, der durch unabhängige Fachleute verliehen wurde. Damit gehört die Unfall der Aspecta zu den beiden einzigen Tarifen, die alle Grundanforderungen an eine Unfallversicherung erfüllen. Anfang des Jahres wertete das Tochterunternehmen der Talanx AG (ehemals HDI-Konzern) die Leistungen ihrer Unfallversicherung durch den beitragsfreien Einschluss von umfangreichen Assistance-Leistungen auf. FINANZWELT sprach mit Günter Giese über mögliche Tendenzen und Trends in der Unfallversicherung für Versicherungsmakler und –mehrfachagenten in den kommenden Jahren. » Weiter...


Wenn alles schief geht ...

Versicherungspolicen im Fürstentum Liechtenstein

Westlich von Vorarlberg liegt das Fürstentum Liechtenstein, eher klein und unscheinbar. Doch neben seinen vielen landschaftlichen Reizen hat es noch mehr zu bieten, nämlich Diskretion und Kompetenz. Erst vor einigen Jahren wurden die rechtlichen Grundlagen für das Versicherungsrecht in Liechtenstein geschaffen, und trotzdem ist es neben dem traditionellen Private Banking inzwischen sehr etabliert. » Weiter...



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