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Versicherungen

Krankenzusatzversicherung ohne Altersgrenze

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Die Krankenzusatzversicherungen „EG-Basis 65“ und „EG-Komfort 65“ wurden mit dem Kooperationspartner Kaufmännische Krankenkasse (KKH) entwickelt. Sie werden von der LVM daneben auch über die eigene Vertriebs-Organisation angeboten. Versichert sind:


  • Brillen und Kontaktlinsen in Höhe von 60 Prozent (Tarifstufe „Basis“) bzw. 80 Prozent („Komfort“) des Rechnungsbetrages bis maximal 120 bzw. 200 Euro in drei Jahren,

  • Zahnersatz (ohne Implantate) in Höhe von 25 bzw. 30 Prozent der Behandlungs- und Laborkosten, im „Komfort-Tarif“ einschließlich Inlays, mit Erstattungshöchstgrenze – außer bei Unfall – von 1.000 bzw. 1.500 Euro in den ersten vier Jahren,

  • Heilpraktiker-Behandlungen einschließlich Medikamente in Höhe von 60 bzw. 80 Prozent des Rechnungsbetrages bis maximal 300 bzw. 600 Euro in zwei Jahren, jedoch in den ersten beiden Jahren maximal 150 bzw. 300 Euro.


Die Monatsbeiträge sind für jedes Eintrittsalter gleich. Mitglieder der KKH zahlen 5 Prozent weniger als Versicherte anderer gesetzlicher Krankenkassen. Das sind in den einzelnen Tarifen:

  • „EG-Basis 65“, Männer: 14,80 (KKH-Mitgl.) bzw. 15,60 Euro (LVM-Kunden)

  • „EG-Basis 65“, Frauen: 15,66 bzw. 16,50 Euro

  • „EG-Komfort 65“, Männer: 22,04 bzw. 23,20 Euro und

  • „EG-Komfort 65“, Frauen: 22,71 bzw. 23,92 Euro.


Kommentar
Die nach Angaben der beiden Unternehmen seit Jahresbeginn mehr als 15.000 von KKH-Versicherten abgeschlossene Zusatzversicherungen zeigen ein großes Interesse der Versicherten an diesem Schutz und dass der Direktvertrieb der gesetzlichen Kassen funktioniert.


HDI bietet Alternative für Makler und Versicherungsvermittler

Betriebliche Altersvorsorge als Chance im Vertrieb

Seit langem ist klar: Die gesetzliche Rente wird nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Ergänzende Vorsorge ist demnach unverzichtbar. Der Gesetzgeber hat den Handlungsbedarf erkannt und mit dem Altersvermögensgesetz und dem Alterseinkünftegesetz das System der Alterssicherung in Deutschland neu ausgerichtet. Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird dadurch aufgewertet. Für viele Versicherungsvermittler und –makler stellt sich jedoch im Beratungsgespräch immer wieder die Frage: Wie durchschaue ich die bereits bestehenden Versorgungswerke, sind diese auf die Zukunft ausgerichtet und zu guter Letzt: Sind diese auch wirklich werthaltig? Wie sieht der Handlungsbedarf aus? » Weiter...


Vorsicht vor den Rentenlücken - Private Vorsorge immer wichtiger

Dem wohl verdienten Ruhestand zum Opfer fallen

Wir schreiben das Jahr 2005. Ganz Deutschland freut sich auf die WM 2006 im eigenen Land. Ganz Deutschland, nein. Eine nicht ganz kleine, durch das Alterseinkünftegesetz betroffene Gruppe von 1,3 Mio neu steuerbelasteten Rentnerhaushalten freut sich sicherlich nicht, da sie ab 1. Januar 2005 die ohnehin nicht üppigen Rentenansprüche versteuern müssen.

Der Ursprung liegt im Urteil des Bundesverfassungsgericht vom März des Jahres 2002. Die Karlsruher Richter entschieden, dass die Pensionen von Beamten und Renten steuerlich gleich zu behandeln sind. Pensionäre müssen ihre Altersbezüge bereits derzeit voll versteuern, Rentner nur den so genannten Ertragsanteil. Finanzwelt gibt einen Überblick der wichtigsten Änderungen. » Weiter...


Interview mit Friedemann Derndinger

Auch Altersvorsorge will richtig “verkauft” sein

Dipl.-Kfm. Friedemann Derndinger, Vorstandsmitglied der AWD Holding AG mit der Funktion des Chief Operating Officers – Aufgabenschwerpunkte: Processing, Personal, Informationstechnologie und Integrationsmanagement. Chairman of the Board of Thomson’s Group und Vorsitzender des Aufsichtsrats der tecis Holding AG.

FINANZWELT: Glauben Sie, dass das Verkaufsargument Altersvorsorge die wegfallenden steuerlichen Vorteile von Lebensversicherungen und Fondspolicen im kommenden Jahr ersetzen wird? Rechnen Sie mit einem Einbruch?
Derndinger: Die Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten entsteht durch die zunehmende Erkenntnis in der Bevölkerung, dass in der Zukunft insbesondere die gesetzliche Rente Alterseinkünfte in ausreichender Höhe nicht mehr sicherstellen kann. Dieser grundlegende und steigende Bedarf ist hierbei unabhängig von der aktuellen steuerlichen Behandlung einzelner Produktgruppen. Es wird daher nicht zu einem Einbruch in der Altersvorsorge kommen, lediglich die Bedeutung einzelner Durchführungswege wird sich infolge neuer steuerlicher Regelungen verschieben.
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Zahnersatz bis 100 Prozent

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Die Continentale Krankenversicherung a.G. hat einen weiteren Zahnzusatztarif ins Programm genommen, mit dem gesetzlich Krankenversicherte Zahnersatz ohne Zuzahlung versichern können.


  • Während mit den bisher erhältlichen Tarifen „CE“ und „CE1Plus“ maximal 20 Prozent des Zahnersatzrisikos versichert werden können, leistet der private Krankenversicherer mit dem seit Anfang Juli angebotenen „CEZ“ bis zu 50 Prozent.

  • Der Tarif wird in 5-Prozent-Stufen (Minimum 15 Prozent) angeboten. Kassenversicherte, die regelmäßige Vorsorge nachweisen und einschließlich dem dafür gewährten Bonus auf 65 Prozent gesetzliche Leistung kommen, brauchen also 35 Prozent Zusatzschutz, um eine volle Erstattung des Zahnersatzes zu erlangen. Diese mögliche Vollversorgung gilt jedoch nicht uneingeschränkt, denn die Kostenerstattung der Continentale bezieht sich auf die Höhe der von der gesetzlichen Krankenversicherung anerkannten Kosten. Wählt der Patient eine bessere Vorsorgung, geht das voll zu seinen eigenen Lasten.

  • Die Beiträge für Erwachsene dieser Zusatz-Versicherung sind mit Alterungsrückstellungen kalkuliert. Die Tarifstufe mit 35 Prozent Leistung kostet zum Beispiel für Kinder bis 15 Jahre 0,28 Euro pro Monat. Mit Eintrittsalter 30 zahlt ein Mann 2,94 Euro und eine gleichaltrige Frau 3,78 pro Monat. Die höchsten Beiträge werden von Neukunden im Alter zwischen 62 und 64 Jahren (5,18) bzw. Kundinnen von 61 bis 64 Jahren (5,60 Euro) verlangt. Die Preisliste endet beim Eintrittsalter 75.


Kommentar
Die Leistung kann in der höchsten Stufe deutlich unter 100 Prozent liegen, wenn eine Versorgung auf Privatversicherungs-Niveau gewählt wird. Das gilt es bei der Tarifauswahl zu berücksichtigen.


Kapital und Rente

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Die Allianz Versicherungs-AG hat eine Unfallversicherung für mindestens 60-Jährige ins Programm genommen.

Der Tarif „Unfall 60 Aktiv'“ wird Personen bis zu einem Eintrittsalter von 73 Jahren angeboten. Die Versicherung umfasst für den Fall einer Invalidität ab 20 Prozent eine Kapital-Leistung bis maximal 200.000 Euro und wahlweise ab 70 Prozent unfallbedingter Schädigung eine zusätzliche Jahres-Rente bis maximal 3 Prozent der versicherten Invaliditäts-Summe sowie ein Todesfallschutz bis maximal 200.000 Euro. Stets mitversichert sind Beratungs-, Betreuungs- und Pflege-Leistungen in der Wohnung und Hilfsleistungen bei Unfall im Ausland, die von der konzerneigenen Mondial Assistance organisiert werden, außerdem Bergungs- und Überführungskosten sowie kosmetische Operationen bis jeweils 5.000 Euro.

Im Tarif „Unfall 60 Aktiv'“ gilt auch ein Oberschenkelhalsbruch als Unfall. Ansonsten ist der Unfallbegriff recht eng gefasst. Die versicherte Kapitalsumme wird bei Invaliditäts-Graden ab 20 Prozent nach der Gliedertaxe gestaffelt gezahlt, bei der Unfall-Rente gilt alles (ab 70 Prozent Invalidität) oder nichts. Die laufende Rente wird in gleichbleibender Höhe ohne Inflationsausgleich gezahlt. Die Kapital-Leistung wird – anders als bei vielen anderen Unfalltarifen – stets als Einmalzahlung erbracht und nicht ab einem bestimmten Alter als Rente.
Der Versicherungsschutz kann nach Aussagen des Unternehmens lebenslang bestehen bleiben und wird nicht altersbedingt gekündigt. Das bekommt der Kunde allerdings nicht schriftlich, denn laut den Versicherungs-bedingungen behält sich die Allianz ihr Kündigungsrecht zum Ablauf nach längstens fünf Jahren vor.


Kommentar
Die zu versichernden Personen werden im Antrag umfassend nach Gesundheits-Beeinträchtigungen gefragt. Angegeben werden müssen unter anderem alle erlittenen Unfälle und alle Krankheiten, die behandlungsbedürftig sind oder waren. Von den mindestens 60 Jahre alten Versicherten wird verlangt, zu allen jemals erlittenen Unfällen den Unfalltag anzugeben. Auch bei den Fragen zu Krankheiten gibt es keinerlei Begrenzung des angefragten Zeitraumes oder der Schwere der anzugebenden Beschwerden. Das ist in diesem Umfang unnötig und völlig unzumutbar.


Schnelle Bürgschaften bei der R+V

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Die R+V Allgemeine Versicherung AG hat ein Internet-Kreditportal eingerichtet, über das die Kunden Bürgschaften online beantragen können.

Unter www.kredit.ruv.de erhalten Unternehmen, die bei der R+V eine Kautionsversicherung abgeschlossen haben, jetzt die Möglichkeit, ihre Bürgschaften per Mausklick zu buchen. Als Vorteil nennt der Versicherer, dass der Kunde die angeforderte Bürgschafts-Urkunde in aller Regel bereits am folgenden Tag mit der Post erhalte. Auch könnten Blanko-Urkunden – so genannte Normbürgschaften – direkt über das Portal bestellt werden. Außerdem könne der Kunde sich online über den tagesaktuellen Obligostand seiner Kautions-Versicherung informieren und seine Bürgschaften papierlos verwalten.
Zu den Zielgruppen der R+V gehört das Baugewerbe. Bürgschaften helfen den Unternehmen, Sicherungseinbehalte der Kunden für eventuelle Baumängel zu vermeiden und damit die Liquidität zu schonen.

Kommentar
Kundenservice und Schnelligkeit sind nicht zu unterschätzende Werbeargumente.


Alterungsrückstellung nach Wunsch

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Die Universa Krankenversicherung a.G. hat zwei neue ambulante Zusatztarife für gesetzlich Krankenversicherte auf den Markt gebracht.

Als Highlights nennt der Versicherer:


  • Bis zu 80 Prozent sämtlicher GKV-Zuzahlungen und Praxisgebühren (auch verschreibungsfreie, verordnete Arzneimittel) werden übernommen,

  • Vorsorgeuntersuchungen frei von gesetzlichen Zwängen (gesetzliche Untersuchungen und weitere Ergänzungsprogramme bis zu 80 Prozent),

  • Heilpraktiker, Naturheilkunde und Alternativmedizin bis zu 80 Prozent,

  • Brillen und Kontaktlinsen bis zu 300 Euro innerhalb von zwei Kalenderjahren (auch ohne Sehschärfenveränderung),

  • Verdoppelung der tariflichen Höchstleistungen bei schweren Erkrankungen,

  • Besonders günstige Beiträge für Berufsstarter bei vollem Versicherungsschutz.


Die „günstigen Beiträge für Berufsstarter“ werden durch einen Verzicht auf Alterungs-Rückstellungen in den ersten maximal fünf Versicherungsjahren erreicht. Das bringt eine Beitragsentlastung von ungefähr 30 bis 50 Prozent. Bei Umstellung in den Normatarif wird das dann erreichte Alter zugrunde gelegt.

Die Beiträge im „EZ 1“ betragen bei Eintrittsalter bis 15 Jahre 2,92 Euro, bei Eintrittsalter 25 für Männer 9,64 und für Frauen 15,21 Euro. Von 40-Jährigen wird 13,84 bzw. 19,34 Euro verlangt und von 60-Jährigen 23,50 bzw. 27,25 Euro. Auch 70-Jährige können noch abschließen und zahlen 30,31 bzw. 33,09 Euro. „EZ 2“ kostet jeweils gut 50 Prozent mehr.

Zu Beginn des vierten und sechsten Versicherungsjahres sowie zum 40. Geburtstag können die Versicherten von der Tarifstufe 1 nach „EZ 2“ wechseln, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung oder neue Wartezeiten zu durchlaufen.

Kommentar
Damit „sich breite Teile der Bevölkerung gegen die Lücken der Gesundheitsreform versichern können“, verzichtet die Universa für den Tarif „EZ 1“ bis zum Jahresende auf jegliche Gesundheitsprüfung. Bestandskunden erhalten auch den „EZ 2“ ohne Beantwortung von Risikofragen. Damit besteht für gesunde Antragsteller die Gefahr, für bei Vertragsbeginn kranke Kunden übermäßig hohe Beitragssteigerungen in Kauf nehmen zu müssen.


Urlaub, Schönheits-Operation und Zahnersatz

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Das Unternehmen 1a reisen Erwin Häcker vermittelt auf seiner als Gesundheitsportal bezeichneten Internetseite Behandlungs-Reisen ins Ausland.
Angeboten werden Schönheits-Operationen und Zahnersatz-Behandlungen in Ungarn, Polen, Bulgarien und in der Türkei. Zielgruppe sind nach Angaben des Betriebsinhabers Häcker „alle Deutschen, die auch nach der Arztrechnung noch lächeln wollen“. 1 a reisen vermittelt die Kontakte zu den Ärzten und ist auf Wunsch bei der Organisation der Anreise behilflich. Erster Schritt für Interessenten ist die Wahl des Wunschreiselandes. Auf der Grundlage eines in Deutschland erstellten Heil- und Kostenplanes sorgt Häcker dann für das Gegenangebot des ausländischen Zahnarztes.
Alle vermittelten Ärzte hätten eine staatliche Zulassung in ihrem Land, in der Türkei sei es sogar der Vertragszahnarzt des deutschen Konsulats, erläutert der Veranstalter. Die Ärzte würden fünf Jahre Garantie geben, verspricht Häcker. Diese Leistungen würden in Deutschland von so genannten „Garantiezahnärzten“ in Frankfurt und München erbracht.

Kommentar
Der möglichen Ersparnis stehen der organisatorische Aufwand und verschiedene Risiken gegenüber, die es abzuwägen gilt.


Konzept mit Kampfpreisen bei Amex

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Die Amex Beratungsgesellschaft mbH stellt ihren Vertriebspartnern ein preisorientiertes Deckungskonzept für Steuerberater und Rechtsanwälte zur Verfügung.
Zielgruppe des Tarifs sind in erster Linie Einzelkanzleien. Mit einem Schadensfreiheitsrabatt-System will Amex bzw. der risikotragende Versicherer das Risikoverhalten und das Schadenspotential der Versicherungsnehmer berücksichtigen.
Mit einer „starken Selektion“ der Kunden solle dem Branchentrend steigender Prämien und zurückgehender Schadenfreiheits-Rabatte begegnet werden, teilt Amex mit. Als günstig für die Tarifkalkulation wird außerdem angeführt, dass die Vertriebspartner das Geschäft nur online eindecken können. Als Highlights bei der Preisgestaltung nennt das Vertriebsunternehmen:


  • Voraus-Rabatt bis 50 Prozent,

  • Existenzgründer-Nachlass 25 Prozent,

  • Nebentätigkeits-Nachlass bis 50 Prozent,

  • Schadenfreiheits-Rabatt bis 60 Prozent,

  • Kleinpraxen-Nachlass bis 50 Prozent.


Die Rabatte können jedoch nur bedingt kombiniert werden, erläutert Amex-Vertriebschef Jochen Opperskalski. Als Prämienbeispiel wird für eine zwei Jahre alte Kanzlei mit 50.000 Euro Umsatz unter Berücksichtigung der Rabatte ein Jahresbeitrag von 391 Euro genannt. Bei 100.000 Euro Umsatz beträgt der Jahresbeitrag 658 Euro. Die durchschnittlichen Marktprämien lägen mit circa 870 bzw. 1.075 Euro deutlich höher; ein Anstieg auf etwa 950 (1.375) Euro bei den Mitbewerbern wird von Amex erwartet.

Kommentar
Die Konkurrenzfähigkeit hängt in diesem Falle sehr stark von der Betriebsgröße ab.


Schon Zahnersatz-Tarif für 2005

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GKV-Versicherte Arbeitnehmer müssen ab dem kommenden Jahr den Versicherungsschutz für Zahnersatz selbst finanzieren, der bisherige Arbeitgeberanteil entfällt dann. Es besteht ein Wahlrecht, den Zahnersatz gesetzlich oder privat zu versichern. So die bei Redaktionsschluss (noch) gültige Rechtslage, eine Rücknahme dieser Regelung ist jedoch schon absehbar.

Auch die Allianz hat nun eine Alternative für gesetzlich Krankenversicherte entwickelt. Der Tarif „ZahnPrivat 80“ übernimmt bis zu 80 Prozent der erstattungsfähigen Kosten für Zahnersatz und Inlays. Erstattungsfähig sind Arzt-/Zahnarzt-Honorare bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnungen GOÄ bzw. GOZ.

Für zahntechnische Leistungen gilt ein Leistungsverzeichnis mit festen Höchstbeträgen. Diese liegen nach Angaben der Allianz im Durchschnitt 20 Prozent höher als die Vergleichspreise in der GKV-Preisliste. Zusätzlich sind darüber hinausgehende, privatärztliche Leistungen wie Inlays und bis zu vier Implantate pro Kiefer enthalten. Pro Inlay sind 400 Euro erstattungsfähig.

In den ersten vier Jahren ist die Leistung – außer bei Unfällen – auf Höchstbeträge zwischen 1.000 und 2.500 Euro pro Jahr begrenzt. Bei zu erwartenden Kosten ab 2.500 Euro wird die Versicherungsleistung um 50 Prozent gekürzt, wenn dem Versicherer vor Behandlungsbeginn kein Heil- und Kostenplan zur Genehmigung vorgelegt wurde.

Zu den weiteren Einschränkungen des Tarifs gehört außerdem eine Begrenzung des Versicherungsschutzes außerhalb Europas auf zwei Monate.

Preisbeispiele
Monatsbeiträge für diese Versicherung gibt die Allianz für folgende Beispiele an:


  • 30-jähriger Mann 21,54 Euro,

  • 30-jährige Frau 29,62 Euro und

  • Kind 0,83 Euro.


Der Zusatz-Tarif „Zahn 65“ erstattet für Zahnersatz und Inlays bis zu 65 Prozent der nach Vorleistung der GKV verbleibenden Kosten. Die Höchstleistung ist in den ersten vier Jahren 1.250 Euro und danach auf 4.000 Euro in vier Jahren begrenzt. Diese Grenzen entfallen bei Unfällen.

Die Versicherung kostet pro Monat für Kinder bis 16 Jahre 1,06 Euro, bis 21 Jahre 2,05 für Jungen und 2,67 für Mädchen. Erwachsene zahlen je nach Eintrittsalter zwischen 8,87 Euro (Männer, 22 Jahre) und 18,14 Euro (Frauen, 65 Jahre). Beim Eintrittsalter 30 Jahre betragen die Monatsbeiträge für einen Mann 10,80 Euro und für eine Frau 14,74 Euro.

Kommentar
Das Angebot könnte sich als vorschnell erweisen, da Regierung und Opposition die gemeinsam gefundene Regelung bereits vor der Einführung am 1. Januar 2005 zurücknehmen dürften. Die bereits abgeschlossenen Privatpolicen gingen dann allesamt ins Storno.


Unfallversicherung verbessert

News

Die InterRisk Versicherungs-AG hat ihre Tarife in der Unfallsparte überarbeitet.

Die Tarife „XXL“, „3XL“ und „i-MAX“ gehören bisher schon zu den leistungsstärksten Angeboten im Unfallversicherungs-Markt in Deutschland.
Jetzt wurden zahlreiche Details verändert. Für die Versicherungsnehmer ergeben sich dadurch etliche Verbesserungen.


  • Unfall ist auch ein unfreiwillig erlittener Flüssigkeits-, Nahrungs- oder Sauerstoffentzug sowie Gesundheitsschäden durch Erfrierungen,

  • eine im zweiten Jahr nach dem Unfall eingetretene Invalidität wird anerkannt,

  • die Anmeldefrist für Todesfälle ist ersatzlos gestrichen worden,

  • der Invaliditätsgrad wird spätestens zwei Jahre nach dem Unfall endgültig festgelegt, nur der Kunde kann die Frist auf drei Jahre ausdehnen,

  • Krankenhaustagegeld wird unbefristet gezahlt,


Die geänderten Tarife werden ab dem 1. September im Verkauf eingesetzt.

Kommentar
Dass die Verbesserungen für Bestandskunden automatisch gelten, erspart den Vermittlern die Umstellung in Handarbeit.


Die beste Unfallversicherung des Jahres

FINANZWELT-Versicherungs-AWARD 2004

Der in diesem Jahr von der Finanzwelt-Redaktion zum zweiten Mal ausgeschriebene Versicherungs-Award für die beste Unfallversicherung des Jahres wird am 16. September verliehen.

Ausgezeichnet wird ein Tarif, der verbraucherfreundliche Versicherungsbedingungen auf höchstem Niveau und eine kreative Produktgestaltung mit einem besonderen Zielgruppen-Nutzen in sich vereint.

>Erstmals mit Vertriebskonzepten

Im Vorfeld waren circa 180 Anbieter von Unfallversicherungen aufgefordert worden, ihre Tarife zur Prüfung einzureichen.
Beworben haben sich insbesondere kleinere und mittlere Versicherer, die sich durch überdurchschnittliche Konditionen eine günstige Position im Wettbewerb versprechen.
Erstmals dabei sind Tarife, die von Vertriebsunternehmen eigens für die angeschlossenen Makler und Mehrfachagenten konzipiert wurden. Diese speziellen Deckungskonzepte werden im Finanzwelt-Award gesondert gewertet.

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