Die Technik erklären
Variante 1
Jetzt erklären Sie die „Technik“ – das Zusammenspiel von Rückstellungen, Steuern, Betriebsausgaben und Betriebseinnahmen – und die langfristige Sicherheit Ihres Konzeptes. Variante 1 hat Produkt A zum Gegenstand, das durch regelmäßige monatliche oder jährliche Einzahlungen gekennzeichnet ist und dessen Wertzuwachs jährlich als Ertrag zu versteuern ist. Die Zahlungen des Unternehmens für dieses Produkt sind Betriebsausgaben und die Zuführungen zur Pensionsrückstellung wirken sich gewinnmindernd aus. Im Ergebnis wird der steuerliche Vorteil langfristig aufgefressen. Das Produkt hat zwar eine kalkulierbare Sicherheit in Bezug auf Einzahlungen und Bestand, der Ertrag lässt allerdings zu wünschen übrig. Die Erfahrenen unter Ihnen haben sicherlich erkannt, dass es sich bei dieser Variante um die klassische Rückdeckung durch eine Kapital-Lebensversicherung handelt. In diesem Zusammenhang sind noch folgende Fragen wichtig: Was passiert, wenn die Lebenserwartung des Pensionsberechtigten höher ist als die zugesagte Leistung? Und: Was macht die GmbH, wenn der angesparte Betrag zum 65. Lebensjahr an die GmbH ausbezahlt wird?
Variante 2
Variante 2 baut ein anderes Konzept auf. Hier steht das Zusammenspiel von Rückstellung und steuerlichen Anlaufverlusten im Vordergrund. Ziel des Konzeptes ist, über dieses Zusammenspiel einen Großteil der Investition über die gebildete Rückstellung und den steuerlichen Anlaufverlust zurückfließen zu lassen und so aus der Investitionsphase heraus einen liquiditätsschonenden und evtl. zeitlich versetzten Zahlungsstrom aufzubauen. Weiterhin spielen bei diesem Konzept zusätzliche steuerlich relevante Betriebsausgaben und Liquiditätszuflüsse aus dem Produkt B als Ertragshebel eine entscheidende Rolle. Im Ergebnis benötigt Variante 2 zwar am Anfang etwas mehr Liquidität als Variante 1, hat aber aufgrund mehrerer „Stellschrauben“ einen größeren Ertragshebel. Variante 2 hat einen geschlossenen Immobilienfonds als Rückdeckungskonzept zum Inhalt, der den überwiegenden Anteil der Ausschüttungen thesauriert und damit die Immobilien schnell entschuldet und zusätzliche Sicherheit bietet. Damit kann der Fonds langfristig wesentlich höhere Ausschüttungen generieren. Das Investment bleibt bei Renteneintritt im Anlagevermögen der GmbH und kann somit die Pensionszusage über die Ausschüttungen erfüllen.