Rückenwind
Warum Windkraftfonds in der Gunst vieler Anleger obenan stehen
Ökologische Anlageformen, wozu auch Windkraftfonds zählen, genießen in der deutschen Bevölkerung ein hohes Ansehen. Hierfür gibt es sicher weitreichendere Gründe als „nur” die soziale Verantwortung. Eine vom Meinungsforschungsinstitut Emnid im März 2002 vorgenommene Befragung ergab, dass sich 92 Prozent der Bevölkerung eine verstärkte Nutzung der Windkraft aussprechen. Auch Wirtschaft und Politik betonen gerne und häufig, dass Deutschland bereits heute „Windkraft Weltmeister” sei. Insgesamt stehen in Deutschland rund 11.800 Windkraftanlagen mit einer elektrischen Nennleistung von 9.800 Megawatt – etwa 35 Prozent der weltweit installierten Kapazität.
Hohe Planungs- und ErtragssicherheitDie Voraussetzungen für dieses Wachstum schafft in Deutschland das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Laut EEG sind Netzbetreiber in Deutschland verpflichtet, Strom aus regenerativen Energiequellen für die nächsten 20 Jahre zu einem festgelegten Preis abzunehmen. Der Staat garantiert durch die entsprechende Gesetzgebung bei sämtlichen Windkraftanlagen für fünf Jahre einen Abnahmepreis von 9,1 Euro-Cent/KWH.
Danach wird diese Abnahmegarantie standortabhängig auf rund 6 Euro-Cent/KWh reduziert. Aufgrund dieser positiven Voraussetzungen gewinnen Geldanlagen im wachsenden Markt für erneuerbare Energien zusehends an Bedeutung und sind besonders planungssicher. Windenergiefonds verbinden ökologisch wünschenswerte Investitionen mit wirtschaftlicher Rentabilität. Die Windbranche ist damit als Kapitalanlage sowohl für private als auch für institutionelle Investoren interessant.
Worauf sollten Anlageberater unbedingt achten?
Wichtig ist zunächst, sich die Sachkompetenz der Anbieter nachweisen zu lassen. Zudem sollten zwei, besser drei Windgutachten vorliegen, die den Standort sowie den erzielbaren „Windertrag” bestätigen. Wichtig ist auch, ob Referenzanlagen existieren und eine solide Kalkulation vorhanden ist, die „Sicherheitspuffer” vorsieht. Schließlich können schon einmal windarme Jahre auftreten, wie gerade geschehen. Ein weiteres Augenmerk gilt dem Abbau der Anlage bzw. dem Wert, den der Initiator dem Standort dann noch zuschreiben will. Gibt es mögliche alternative Nutzungskonzepte für den Standort, hält die Gesellschaft eine Pachtoption für den Weiterbetrieb der dann längst nicht mehr neuwertigen Anlage offen?
Kritik am subventionierten Ökostrom
Immer wieder wird von Kritikern angemerkt, dass der Grüne Strom zu stark subventioniert wird, teuer ist und mit konventionellen Energie quellen nicht konkurrieren kann. Was ist von dieser Aussage zu halten?
Bei Strom aus Windkraft handelt es sich nicht um eine subventionierte Investition. Vielmehr ist der Fixpreis eine Einführungsförderung, also eine Investition in die Zukunft! Die Stromerzeugung aus Wind und Sonnenenergie wird vom Staat unterstützt, gesetzliche Mindestpreise für den Alternativstrom erlauben es den Betreibern von Windkraftanlagen mit Gewinn zu arbeiten. Die Wettbewerbspreise innerhalb der konventionellen Energiequellen sind nur möglich, weil zur Zeit noch ein erheblicher Anteil des Stroms in bereits abgeschriebenen Kraftwerken erzeugt wird, so dass die Kraftwerksbetreiber ihren Strom zum Teil zu Grenzkosten am Markt anbieten. Spätestens wenn ein Zubau von Kraftwerken erforderlich wird, wird sich der Marktpreis jedoch wieder in Richtung der Vollkosten der Stromerzeugung in Großkraftwerken bewegen.
Erster Dachfonds für Windpark-Fonds
Als erstes Emissionshäuser für Erneuerbare Energien ermöglicht die EECH European Energy Consult Holding AG ihren Anlegern in Kürze die Investition in einen „Windkraft-Dachfonds. Dieser sogenannte „German Fund of Funds“ sieht vor, dass sich Anleger über eine Fondsgesellschaft an mindestens fünf bis zehn Windpark-Fonds, die von der EECH aufgelegt werden, mittelbar beteiligen. Vorteile sind, dass der Anleger durch die Beteiligung an mehreren Windparks mit einer Risikostreuung eine Chancenoptimierung erfährt. Die EECH European Energy Consult Holding AG als Emissionshaus wurde übrigens erst im Juni 2001 gegründet und ist ein mehrheitliches Beteiligungsunternehmen der P & T Technology AG, einem der führenden Windparkentwickler Deutschlands.
Internationalisierung der Märkte
Da Binnenlandstandorte in Deutschland immer knapper werden, verfolgen die Unternehmen eine Internationalisierungsstrategie, bevorzugt im europäischen Ausland. In vielen windreichen Regionen Europas wie Großbritannien, Frankreich, Italien, Portugal und Griechenland, wo bisher nur sehr geringe Kapazitäten installiert sind, gibt es ein enormes Ausbaupotenzial. Mit dem Ziel vor Augen, in Zukunft eine drastische Senkung des CO2 Ausstosses zu erreichen, ist in den europäischen Nachbarländern eine deutliche positive Entwicklung zu erkennen. Frankreich, das im letzten Jahr ein ähnlich dem deutschen EEG aufgebautes Gesetz erlassen hat, um den Ausbau der Windenergie voranzutreiben, ist hier als herausragendes Beispiel zu nennen. Da durch die Einführung des Euro kein Währungsrisiko mehr besteht, bieten Windkraftbeteiligungen in Frankreich, Spanien und Griechenland eine ähnlich hohe Investitionssicherheit wie in Deutschland.
Attraktive Perspektiven für Anleger
Es besteht ein gewaltiges Potenzial, das bisher aufgrund fehlender attraktiver Konzepte noch nicht ausreichend in das Bewusstsein von Finanzdienstleistern und Anlegern gerückt wurde. Dennoch ist das Investitionsvolumen im Bereich der Windenergiefonds Im Vergleich zu geschlossenen Immobilienfonds, Medien oder Schiffsfonds überproportional gewachsen. Ein Grund dafür ist, die hohe Sicherheit hinsichtlich der Rechts und der Erlössituation bei einer Beteiligung an Windparkfonds gegenüber anderen geschlossenen Fonds. Anlagevermittler, die sich einmal mit Windkraftfonds beschäftigt und diese ihren Kunden angeboten haben, stellen zudem die hohe Kundenakzeptanz und einfache Verkaufsmöglichkeit dieser Anlage fest.







