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Was machen ...

Über den Wolken...

... muss die Freiheit grenzenlos sein.

Durch meine neunjährige Bundeswehrzeit als Fallschirmspringer habe ich etliche Flugstunden hinter mir. Aber meistens bin ich nie gelandet...

Das wollte ich nun ändern, und so habe ich beschlossen, selbst die Privatpilotenlizenz, kurz PPLA, zu erlangen. Nach einem kurzen Schnupperflug war ich sofort begeistert und nach dem Blick in die Haushaltskasse (8.000,— bis 10.000,— Euro muss man rechnen) unterschrieb ich den Ausbildungsvertrag. Ich hätte allerdings vorher einmal nach der Theorie fragen sollen. Bis zur Prüfung erwarten einen etliche Stunden, in denen man mit Fragen zur Navigation, zu Wetter, Luftrecht und Technik sowie zum Verhalten „in besonderen Fällen” gequält wird.

Nach den ersten Flugstunden mit Lehrer ist dann irgendwann der große Tag, an dem der erste Alleinflug stattfindet. Anders als beim Autoführerschein darf man sogenannte Platzrunden schon vor der Prüfung alleine fliegen; wenn der Fluglehrer meint, dass man das wohl alleine beherrscht. Das gemeine daran ist, dass man nicht weiß, wann dieser Tag ist. So ist man erst mal ziemlich geschockt, wenn der Fluglehrer aussteigt mit den Worten: „Gut so, nun machen Sie das ganze noch mal alleine“. Nach drei geflogenen Soloplatzrunden schlottern einem danach ganz schön die Knie, abgesehen von den riesigen Schwitzflecken unter den Armen. Aber man ist wirklich stolz. Und irgendwann kommt dann die praktische Prüfung. Diese macht man dann meist mit links. Fliegen ist halt schöner als Theorie...

Natürlich muss erst mal die ganze Verwandtschaft per Rundflug in die Lüfte bewegt werden. Auch geschäftlich kann ich den Flieger nutzen. So fliege ich öfter ins Emsland, wo ich mehrere Häuser für Kapitalanleger betreue.

Nach nun über 100 Std. und mehr als 500 Landungen geht es auch mit der Ausbildung weiter. Zur Zeit lerne ich für die sogenannte CVFR-Berechtigung. Dieser Zusatzschein erlaubt neben der Nachtflugberechtigung auch das Fliegen im kontrollierten Luftraum, also mit Radarführung. Das macht das Fliegen auf längere Strecken sicherer, da man von der Flugsicherung „begleitet” wird. Mit Autopilot wird das Fliegen richtig entspannend.

Abschließend kann ich jedem, der etwas fürs Fliegen übrig hat, nur empfehlen, sich den Stoß zu geben, und dieses faszinierende Erlebnis für sich selbst wahr zu machen. Auch beruflich wirkt sich das Fliegen sehr positiv aus, denn ich habe hierdurch nicht nur neue Freunde, sondern auch viele neue Kunden gewonnen



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