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Erfolg in west- und südeuropäischen Kernmärkten

Weiter auf Wachstumskurs (Teil 2)

In der FINANZWELT-Ausgabe 05-2006 stellten wir Ihnen das „Europäische Parkett“ der OVB und deren Börsengang vor. Lesen Sie nun, wie sich die Präsenz des Unternehmens in Westund Südeuropa entwickelt und etabliert hat.

Frankreich. Beim Gedanken an unsere französischen Nachbarn gerät Michael Frahnert, Vorstandschef der OVB Holding AG, geradezu ins Schwärmen: „Hier empfinden die Kunden es als echten Mehrwert, wenn Beratungsgespräche in ihrem eigenen Zuhause stattfinden und sie dabei die Auswahl unter verschiedenen Produkten haben.“ Seit 2003 ist die OVB dort mit einer Landesgesellschaft im Markt. Und das Geschäft floriert hier wie auch in den anderen Ländern West- und Südeuropas, in denen OVB auf eine eigenständige Präsenz setzt.

Schweiz. Die Geschäftstätigkeit in der Schweiz hat das Unternehmen 1995 begonnen. In zehn über die Alpenrepublik verteilten Büros arbeiten zurzeit 80 hauptberufliche Berater. Die Landesgesellschaft plant für dieses Jahr die Einrichtung eines Ausbildungszentrums für die Regionen Westschweiz und Deutschschweiz. Damit soll eine professionelle Aus- und Weiterbildung, die den Anforderungen der örtlichen Aufsichtbehörden entspricht, weiter ausgebaut werden.

Österreich. Noch deutlich früher, nämlich vor über 15 Jahren, hatte OVB ihre Landesgesellschaft in Österreich gegründet. Sie sitzt in der Mozart-Stadt Salzburg und arbeitet mit 45 Beratungsbüros.

Athen, Italien, Spanien. 1993 startete die Landesgesellschaft in Athen, der 22 Büros quer über den Peloponnes angehören. 2002 waren die Landesgesellschaften in Italien und Spanien gefolgt. Der Kölner Finanzdienstleister hat sich mit diesen Gesellschaften in Kernmärkte begeben, in die sich wegen ihrer gewachsenen Strukturen kaum ein anderer Anbieter hineingetraut und sich so mancher zurückgezogen hat. MLP beispielsweise aus der Schweiz, der AWD nach erheblichen Verlusten aus Italien.

Für die Kölner hat sich der Weg indes gelohnt. Das Segment West- und Südeuropa mit seinen Landesgesellschaften in Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, der Schweiz und Spanien hat in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres mit 27,2 Millionen Euro rund 24,2 Prozent zu den gesamten Vertriebsprovisionen der Holding beigetragen.
Im Jahresergebnis soll es noch deutlich mehr werden. Hatten sich die Gesamtvertriebsprovisionen im ersten Dreivierteljahr 2006 nämlich noch um 18 % gegenüber dem Vorjahr auf 155,4 Mio. Euro gesteigert, so rechnet OVB für das Gesamtjahr mit mindestens 200 Mio. Auch daran werden West- und Südeuropa wohl wieder einen kräftigen Anteil haben.

Zwei Länder machen ganz aktuell und überaus positiv von sich reden. Frankreich und Spanien glänzen durch ein besonders dynamisches Wachstum. Vor allem bei den Iberern verwundert das nicht. Längst lebt das Land nicht mehr nur von Flamenco und gutem Rioja. Kurz nach seinem EU-Beitritt zählte Spanien noch zu den Armenhäusern Europas. Nach einem Bericht der Tageszeitung „El Pais“ ist Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero sicher, beim Pro- Kopf-Einkommen Deutschland in wenigen Jahren überholen zu können: „Wir werden sie uns schnappen.“ OVB wird davon direkt profitieren.

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