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Neue Märkte, neue Macher

Willkommen im Club …

„Der frühe Vogel fängt den Wurm.“

Als Erster auf den Markt zu kommen, ist der Traum eines jeden Unternehmers. Das gilt aber nur, wenn der Markt auch hält, was er verspricht und der Unternehmer entsprechend Ahnung und Erfahrung hat. Emittenten geschlossener Fonds sind mit ihren Anlagekonzepten meist schneller auf den Märkten als die institutionellen Marktpartner. Deshalb macht es Sinn, sich frühzeitig mit den Anlagevorschlägen neuer Macher und neuer Märkte zu beschäftigen.

Ein neuer Markt - Nanotechnologie

Zum Umfeld
Keinem Forschungsbereich wird für die nächsten Jahrzehnte ein größeres Wachstumspotenzial prognostiziert, als der Nanotechnologie. Die „Zwergentechnologie" („nanos", griechisch für Zwerg) beschäftigt sich mit der Dimension, die Atome haben. Nanotechnische Produkte greifen in jedwede Produktionsbereiche ein: Automobilbau, IT, Medizin, Ernährung etc.

Zum Fonds
Mit der 2008 in Lübeck gegründeten NANO GLOBAL INVESTORS AG betritt ein neuer Anbieter für direkt investierende Venture Capital- und Private Equity Fonds das Parkett. Die NANO GLOBAL INVESTORS AG & Co. Fund KG soll außerbörslich in junge, kleine bis mittelgroße Unternehmen investieren, die ihren maßgeblichen Technologiestandort im asiatischen, amerikanischen oder europäischen Raum haben. Anleger können sich ab 5.000 Euro plus 5 % Agio am Fonds beteiligen. Dieser finanziert sich ausschließlich aus Eigenkapital und hat ein vorgesehenes Gesamtvolumen von 25 Mio. Euro. Die fondsbedingten Kosten inkl. Agio während der Investitionsphase belaufen sich planmäßig auf knapp 23 % des Gesamtvolumens. Der Rest steht für die vorgesehenen Unternehmensinvestitionen und für laufende Kosten zur Verfügung. Eine konkrete Ergebnisprognose ist nicht im Prospekt enthalten. Der Fonds ist auf unbestimmte Zeit errichtet. Eine Kündigung durch Anleger ist erstmals per Ende 2018 möglich. Markus Quandt, L.L.M., Vorstand des Initiators, Rechtsanwalt, und zwei Professoren für Biochemie und Molekularbiologie bilden den Investitionsausschuss.

Es handelt sich um einen Blind Pool, da noch keine potenziellen Zielunternehmen ausgewählt wurden. Die Investitionskriterien sind weit gefasst und sehen beispielsweise auch keine Erstellung externer Gutachten vor. Auch liegen keine Erfahrungs-, geschweige denn Erfolgsnachweise für vergleichbare Projekte vor. Die fondsbedingten Kosten liegen über dem marktüblichen Rahmen. Es besteht keine Platzierungsgarantie und kein Nachweis über eine ausreichende Platzierungsstärke. Sollte das Platzierungsvolumen unter 5 Mio. Euro bleiben, ist eine Rückabwicklung vorgesehen. Zwar wurde eine externe Mittelverwendungskontrolle installiert, da aber die Fondskosten vor Erreichen des Mindestvolumens abfließen, wäre eine Rückabwicklung mit entsprechenden Verlusten für die Anleger verbunden. Der Umfang der Risikostreuung ist ungewiss und zudem abhängig vom Platzierungsergebnis. Daneben besteht offensichtlich auch ein nicht unerhebliches Schlüsselpersonenrisiko.

Markus Quandt nennt als einen wesentlichen Vorzug, dass „der Fonds auf alle Bereiche der Nanotechnologie ausgelegt ist, wobei Investments sowohl in den Bereichen der Pharmaunternehmen, Material- und Softwarehersteller als auch direkt in Unternehmen aus den Bereichen Ausrüster und Anwender angestrebt sind. Durch diese gezielten Investitionen in Nanotechnologie-Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen können die Erfolgschancen des Fonds weiter ausgebaut und wirtschaftliche Risiken minimiert werden".

 

 

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