Datum: 01.09.2011
Wirtschaftsleistung schwächelt
Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt deutlich abgekühlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – preis-, saison- und kalenderbereinigt – im zweiten Vierteljahr 2011 nach vorläufigen Berechnungen lediglich um 0,1% höher als im ersten Vierteljahr.
(fw/ah) Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) wieder von den Exporten: Im zweiten Quartal 2011 wurden 2,3 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert als im ersten Quartal. Im selben Zeitraum stiegen die Importe mit + 3,2 % jedoch noch kräftiger als die Exporte. Einen spürbaren Effekt hatte dabei der deutsche Ausstieg aus der Atomenergie: Strom wurde kaum noch exportiert, sondern musste – um die Nachfrage zu befriedigen – verstärkt importiert werden. Der Außenbeitrag, also die Differenz aus Exporten und Importen, wirkte sich im Vorquartalsvergleich insgesamt negativ auf das Bruttoinlandsprodukt aus (– 0,3 Prozentpunkte).








