Die Top-10-Sportunfälle 2025

10.06.2026

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Die Olympischen Winterspiele sind vorbei, die Fußball-WM steht bevor. Leistungssportler bringen ihren Körper an seine äußersten Grenzen – das ist nicht immer gesund, aber es fasziniert Menschen rund um den Globus. Freude macht Sport auch, wenn es nicht um Medaillen und Pokale geht. Allein in Deutschland sind beinahe 30 Millionen Menschen in Sportvereinen aktiv. Aber auch Freizeitsportler sind gegen Verletzungen nicht gefeit: Für das Jahr 2025 zählt die aktuelle ERGO Unfallstatistik 6.487 Sportunfälle – ungefähr so viele wie im Jahr zuvor.

Freizeitsport ist grundsätzlich gesund und sorgt für Ausgleich im oft stressigen Alltag. Doch Kraft und Geschwindigkeit sind manchmal schwer zu kontrollieren – dann können Unfälle und Verletzungen die Folge sein. Die aktuelle Auswertung der ERGO Unfallversicherung zeigt, bei welchen Sportarten sich Versicherte 2025 besonders häufig verletzten.

Insgesamt verzeichnet die ERGO Unfallstatistik 2025 6.487 Sportunfälle. Diese verteilen sich über zahlreiche Sportarten, allerdings in sehr unterschiedlicher Gewichtung: Die zehn Sportarten mit den meisten Unfallmeldungen stehen für knapp 73 Prozent aller Unfälle. Aber auch diese Zahl ist nur bedingt aussagekräftig.

Platz 1: Fußball

Mit 2.308 gemeldeten Unfällen (35,6 Prozent) bleibt Fußball mit großem Abstand an der Spitze der Statistik. Schnelle Richtungswechsel, Zweikämpfe, hohes Tempo – da sind Verletzungen nichts Ungewöhnliches.

Trotz eines leichten Rückgangs um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr bleibt Fußball damit die Sportart mit den meisten Unfällen. Angesichts der großen Zahl aktiver Fußballer überrascht das kaum. Fußball gehört seit jeher zu den populärsten Sportarten in Deutschland; die anstehende Weltmeisterschaft könnte dem Interesse sogar noch einen neuen Schub geben. Die durchschnittliche Leistung je Unfall liegt bei 4.806 Euro.

Platz 2: Skisport

Der Skisport (inklusive Skibob) liegt mit 1.001 Unfällen (15,4 Prozent) auf Rang zwei der Statistik. Besonders Stürze auf der Piste oder Zusammenstöße führen häufig zu Verletzungen.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der gemeldeten Unfälle um 7,8 Prozent. Wintersport bleibt trotz wechselhafter Schneeverhältnisse und milder Winter weiterhin sehr beliebt – viele Menschen zieht es in den Ferien in die Skigebiete der Alpen. Einer der Hauptgründe für Unfälle: der Mangel an natürlichem Schnee. Einerseits macht der verstärkte Einsatz von Kunstschnee die Pisten deutlich härter und schneller. Andererseits erhöht sich das Verletzungsrisiko auch an den Pistenrändern, wenn wegen des fehlenden Schnees die befahrbaren Stellen verengt sind. Stürze und Kollisionsunfälle sind die Folge.​ Unter den Top-10-Sportarten verursachen Skiunfälle die höchsten durchschnittlichen Kosten – rund 7.224 Euro.

Platz 3: Fahrradfahren

Mit 579 Unfällen (8,9 Prozent) belegt Fahrradfahren den dritten Platz. Stürze oder Zusammenstöße gehören hier zu den häufigsten Unfallursachen.

Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der gemeldeten Fahrradunfälle allerdings deutlich zurück – minus 15,4 Prozent. Gleichzeitig bleibt Radfahren eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland: Nicht zuletzt durch den Boom von E-Bikes und Pedelecs nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad in Freizeit und Alltag. Deutet der Rückgang bei den Unfällen auf eine verbesserte Sicherheitstechnik hin? Es wird interessant sein, die Entwicklung im Auge zu behalten. Die durchschnittliche Leistung pro Unfall beträgt 6.136 Euro. (mho)

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