Digitaler Assekuradeur Molentum startet mit vfm-Gruppe
20.10.2026

Christian Bartsch (links), Chief Technology Officer und Mitgesellschafter und Stefan Liebig, geschäftsführender Gesellschafter von Molentum. Foto: © Molentum
Der neue digitale Assekuradeur Molentum hat Anfang Oktober den operativen Geschäftsbetrieb aufgenommen. Erster Vertriebspartner ist die vfm-Gruppe. Das von Stefan Liebig und Christian Bartsch gegründete Unternehmen will das private Kompositgeschäft für Versicherungsmakler durch vollständig digitalisierte Prozesse effizienter und wirtschaftlich attraktiver gestalten.
Mit dem Start des Echtbetriebs werden die ersten Makler der vfm-Gruppe schrittweise für die Plattform freigeschaltet. Ziel von Molentum ist es, sämtliche Prozesse von der Angebotserstellung über den Vertragsabschluss bis zur Schadenregulierung möglichst ohne Medienbrüche abzuwickeln.
Dafür wurde die Plattform direkt in das Maklerverwaltungsprogramm Keasy der vfm-Gruppe integriert. Vermittler können damit in ihrer gewohnten Systemumgebung arbeiten. Angebote und Anträge werden auf Basis vorhandener Kundendaten erstellt, während Vertragsinformationen automatisch in die digitale Kundenakte zurückfließen. Eine doppelte Datenerfassung soll dadurch entfallen.
„Wir entwickeln für das private Kompositgeschäft ein eigenes Betriebssystem – aus der Praxis für die Praxis“, erklärt Stefan Liebig, geschäftsführender Gesellschafter von Molentum. Der ehemalige Vorstand der Haftpflichtkasse und frühere Geschäftsführer im Gothaer-Konzern bringt langjährige Erfahrung im Maklervertrieb mit. Auch die Versicherungsprodukte sind auf vereinfachte Abläufe ausgerichtet. Eine Besitzstands- und Marktgarantie soll den Beratungsaufwand bei Vertragswechseln reduzieren. Als Risikoträger fungiert zunächst die Bayerische, weitere Versicherer sollen folgen.
Neben der vfm-Gruppe gehören die SCALA Finanzgruppe und die FondsKonzept AG zu den ersten Kooperationspartnern. Ihre technische Anbindung erfolgt schrittweise. Das Ende 2025 gegründete Unternehmen mit Sitz in Aschaffenburg ist eigenkapitalfinanziert. Zu den Investoren zählen die Familie Liebig und weitere private Kapitalgeber. (mho)

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