Crowdinvestment für Solarkraftwerk Zahna

09.09.2026

Foto: © Grüne Sachwerte

Grüne Sachwerte startet gemeinsam mit dem Kölner Solarunternehmen Wattner ein neues Crowdinvestment für das Solarkraftwerk Zahna in Sachsen-Anhalt. Der Solarpark mit rund 41 MW Leistung ist bereits vollständig errichtet und seit Anfang August an das Stromnetz angeschlossen.

Anlegerinnen und Anleger können sich ab 500 Euro an der Vermögensanlage beteiligen. Das Crowdinvestment wird als Nachrangdarlehen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre angeboten. Der Zinssatz beträgt 5,0 Prozent p. a. zuzüglich Frühzeichnerbonus. Anleger und Anlegerinnen können zwischen Laufzeiten von zehn Jahren bis Ende 2036 und 15 Jahren bis Ende 2041 wählen.

Anders als bei einer Investition in die Entwicklung eines neuen Solarprojekts ist Zahna bereits gebaut und produziert Strom. Damit sind wesentliche Projektentwicklungs-, Bau- und Inbetriebnahmeschritte zum Zeitpunkt des Investitionsstarts bereits abgeschlossen ­

­

Für Grüne Sachwerte und Wattner ist Zahna bereits das zweite gemeinsame Crowdinvestment in diesem Jahr. Im März 2026 startete die Vermögensanlage für das ebenfalls in Sachsen-Anhalt gelegene Solarkraftwerk Bergzow. Das angebotene Emissionsvolumen war innerhalb von nur vier Tagen vollständig platziert.

„Seit dem Netzanschluss Ende Oktober 2025 läuft unser Solarpark Bergzow technisch einwandfrei und produziert zuverlässig Strom. Dass unsere Schwarmfinanzierung in nur vier Tagen ausplatziert war, zeigt, dass unser Konzept, ausschließlich baurechtlich genehmigte, errichtete und bereits in Betrieb befindliche Solarparks in unsere Vermögensanlagen aufzunehmen, bei unseren Anlegern auf großes Vertrauen stößt“, sagt Guido Ingwer, Geschäftsführer von Wattner. Mit Zahna wird dieses Konzept nun fortgesetzt.

­

Vor dem Hintergrund der jüngsten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der damit verbundenen politischen Veränderungen verweist Wattner insbesondere auf den Status von Zahna als bereits bestehende und produzierende Anlage.

„Wer in fertig gebaute und bereits ans Netz angeschlossene Solarparks investiert, investiert in reale Infrastrukturprojekte mit langfristigen Rahmenbedingungen. Unsere Solarkraftwerke Bergzow und Zahna sind genau solche Projekte“, erklärt Ulrich Uhlenhut, Geschäftsführer von Wattner.

Wattner verweist dabei auf den bundesrechtlichen Rahmen, insbesondere das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), sowie auf die bestehenden Genehmigungen und Eigentumsrechte der bereits errichteten Anlagen. Hinzu kommen die auf europäischer Ebene festgelegten Ausbauziele für erneuerbare Energien.

„Wie alle von Wattner in Vermögensanlagen eingebrachten Solarparks sind Bergzow und Zahna baurechtlich genehmigt, errichtet und bereits in Betrieb“, so Uhlenhut. Aus Sicht des Unternehmens bilde der bestehende rechtliche Rahmen damit eine langfristige Grundlage für den weiteren Betrieb der Solarparks. (fw)