Solarworld: Kein positives EBIT 2012?

07.02.2013

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Einst gefeierter Superstar, dann das Erwachen und der Aufschrei. Die Solarbranche steckt seit geraumer Zeit in einer tiefen Krise. Der Verdrängungswettbewerb ist in vollem Gange, viele müssen die Segel streichen. Auch für die Bonner Solarworld AG sieht es im Geschäftsjahr 2012 nicht rosig aus.

(fw/ah) "Dem Preisdumping müssen wir mit technologischen Innovationen begegnen", erklärte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Der Konzern werde weitere 50 Mio. € investieren, mit Schwerpunkt in die Entwicklung neuer Produkte speziell für die hochwirtschaftliche Eigenstromnutzung sowie in die Überführung von Forschungsergebnissen und patentgeschützten Produktionsinnovationen in die deutsche und amerikanische Zellfertigung, so Asbeck weiter. 300 Arbeitsplätze sollen nun bis Jahresende wegfallen. Aktuell beschäftigen die Bonner noch knapp 2600 Mitarbeiter.

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