VEMA und CyberDirekt starten Offensive
11.06.2026

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Cyber-Angriffe gehören heute zu den größten Geschäftsrisiken. Doch während Cyber-Kriminelle den deutschen Mittelstand quasi im Akkord attackieren, bleibt die Cyberversicherung für viele Betriebe weiterhin ein blinder Fleck. Rund 72% der Unternehmen in Deutschland wurden nach Bitkom-Angaben bereits Ziel eines Cyber-Angriffs. Aber nur eine Minderheit hat eine Cyberversicherung - bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als zwei Millionen Dollar sind es nach einer Analyse der Munich RE sogar nur 1%. Dadurch ist Cyber die mit Abstand größte Deckungslücke im Gewerbemarkt - und kostet Unternehmen jedes Jahr hunderte Milliarden Euro.
CyberDirekt, die führende Technologieplattform für den Vertrieb von Cyberversicherungen und Präventionsleistungen, und die VEMA eG, der größte genossenschaftlich organisierte Verbund von Versicherungsmaklern in Deutschland, erklären diese Situation zur Branchenbaustelle Nummer Eins - und starten eine strategische Kooperation, die den Markt nachhaltig verändern soll. Ziel ist es, gemeinsam mit tausenden Maklern und mittels modernster Technologie und branchenführenden Lösungen, diese Cyber-Deckungslücke im Mittelstand strukturell zu schließen.
Cyber muss für Makler zum Standardprodukt werden
Mehr als 5.000 Maklerbetriebe mit über 35.000 Mitarbeitenden im VEMA-Netzwerk erhalten ab sofort direkt über das VEMA-Portal Zugang zur CyberDirekt-Plattform. Damit wird es möglich, Cyber-Risiken qualitativ zu bewerten, Versicherungen leicht zu vergleichen, Kunden besser zu beraten und Policen direkt abzuschließen - schnell und voll digital für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 250 Mio. Euro und Versicherungssummen bis zu 7,5 Mio. Euro. Zusätzlich können VEMA-Partnerbetriebe auf wichtige Präventionsleistungen sowie einen professionellen Krisendienstleister für den Schadenfall zurückgreifen - und ihren Kunden damit bestmöglichen Schutz bieten.
„Bei der VEMA stehen unsere Makler im Mittelpunkt. Ihre Arbeit verändert sich, und gerade beim Thema Cyber wird das besonders deutlich", erklärt Dr. Johannes Neder, stellv. Vorstandsvorsitzender der VEMA eG. „Mit CyberDirekt holen wir uns einen spezialisierten Partner mit an Bord, für den inno- vative Technologie und marktführende Lösungen ebenso selbstverständlich sind wie für uns selbst. Cyber-Absicherung ist für viele Maklerkollegen noch kein Standardprodukt. Daher möchten wir ihnen alles an die Hand geben, was ihnen eine optimale Beratung ihrer Kunden in diesem Bereich erleichtert.”
Steigende Risiken bedeuten erhöhten Beratungsbedarf
Die rasante Verbreitung generativer KI verändert auch die Bedrohungslage. Cyber-Angriffe werden günstiger, skalierbarer und professioneller - und damit gefährlicher als je zuvor. Gleichzeitig steigt der Druck auf Unternehmen, ihre Risiken aktiv zu managen und abzusichern. Für Makler entsteht daraus ein erheblicher Beratungsbedarf. Allerdings zählt Cyber zu den komplexesten Gewerbesparten. Fehlende Markttransparenz, unterschiedliche Risikomodelle und eine hohe Tarifdynamik erschweren den Zugang. „Cyber ist die größte Deckungslücke im Mittelstand. Genau hier setzt unsere Partnerschaft mit der VEMA an", sagt Ole Sieverding, Geschäftsführer von CyberDirekt.
„Unser Ziel ist klar: Cyberversicherung darf kein Nischenprodukt für Spezialisten bleiben. Sie muss für Makler und Betriebe so selbstverständlich werden wie die Betriebshaftpflicht- oder Gebäudeversicherung. Wir geben Maklern digitale Prozesse, Transparenz, marktführende Deckungen und Zugang zu erfahrenen Cyber-Experten, um ihre Kunden künftig deutlich einfacher vor Cyber-Gefahren schützen zu können.” (mho)

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