Junge Menschen setzen wieder stärker auf das eigene Auto
29.09.2026

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Das eigene Auto gewinnt bei jungen Menschen in Deutschland an Bedeutung. Nach aktuellen Langzeitdaten von YouGov ist der Anteil der Pkw-Besitzer insbesondere bei den unter 45-Jährigen gestiegen. Gleichzeitig entscheiden sich jüngere Käufer häufiger für einen Neuwagen. Auch bei den Antriebsarten kommt Bewegung in den Markt.
Zwischen August 2022 und August 2026 erhöhte sich der Anteil der Pkw-Besitzer in Deutschland von 65 auf 69 Prozent. Besonders deutlich fällt der Zuwachs bei den 18- bis 29-Jährigen aus: Hier stieg die Quote von 49 auf 54 Prozent. Bei den 30- bis 44-Jährigen ging es von 68 auf 72 Prozent nach oben.

Parallel verändert sich das Kaufverhalten. Unter den 18- bis 29-jährigen Autobesitzern hatten 2022 lediglich 25 Prozent ihr hauptsächlich genutztes Fahrzeug als Neuwagen gekauft. 2026 sind es bereits 34 Prozent. Bei den 30- bis 44-Jährigen erhöhte sich der Neuwagenanteil von 35 auf 41 Prozent. Insgesamt bleiben Gebrauchtwagen mit 56 Prozent zwar in der Mehrheit, ihr Anteil ist seit 2022 jedoch um vier Prozentpunkte gesunken.
Auch bei den Antrieben zeigt sich ein Wandel. Benziner bleiben mit 71 Prozent dominant, während der Dieselanteil von 22 auf 18 Prozent zurückging. Elektroautos legten im gleichen Zeitraum von zwei auf fünf Prozent zu, Hybridfahrzeuge von drei auf fünf Prozent. Neben dem Pkw gewinnt zudem das E-Bike an Bedeutung: Mit neun Prozent liegt es beim Fahrzeugbesitz inzwischen vor Motorrad und Motorroller. (mho)

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