Rating PKV 2026: Nur 9 Prozent erreichen Bestnote
08.10.2026

Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH. Foto: © Marc Theis, Hannover
74 von 799 Tarifen erreichen die Höchstnote FFF+ hervorragend. Das sind 9,3 Prozent nach rund acht Prozent im Vorjahr. Das zeigt das aktuelle Rating Private Krankenvollversicherung von Franke und Bornberg. 23,2 Prozent der Tarife erhalten die Note FFF sehr gut. Fast jeder zweite Tarif (46,0 Prozent) kommt über die Note FF befriedigend nicht hinaus.
23 Tarife und damit 2,9 Prozent erhalten nur noch die Note F+ ausreichend. Alle 23 scheitern am Mindeststandard für Transportkosten zu ambulanten Therapien.
Die 799 Tarife im Notenspiegel sind eine Auswahl aus über 1.400 Tarifkombinationen, die Franke und Bornberg insgesamt untersucht. Tarife für spezielle Zielgruppen wie Ärzte sind mangels Vergleichbarkeit im Notenspiegel nicht enthalten. 14 von 31 Versicherern bieten mindestens einen Tarif mit der Note FFF+ hervorragend an. Im Vorjahr waren es zehn von 30 Versicherern.
„Steigende Gesundheitskosten treffen am Ende alle Versicherten. Statt Leistungen zu kürzen, liegt die Zukunft im Leistungsmanagement. Wer Leistungen klug steuert, ohne sie grundsätzlich zu kürzen, hält den Schutz bezahlbar“, sagt Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH.
Bei den Transportkosten zieht Franke und Bornberg dagegen eine klare Grenze. „Wer zur Dialyse oder Strahlentherapie muss, ist oft mehrmals pro Woche auf Fahrten angewiesen. Ein Tarif, der diese Kosten nicht übernimmt, lässt Versicherte in einer existenziellen Lage allein“, erklärt Christian Monke, Leiter Ratings Gesundheit und Private Risiken bei Franke und Bornberg. (mho)

LVM und BabyOne starten Kooperation für junge Familien



