BVK begrüßt Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung

22.07.2026

Ulrike Hinrichs, Vorstandssprecherin des BVK. Foto: © Die Hoffotografen

Der Bundesverband Beteiligungskapital (BVK) begrüßt die von der Bundesregierung beschlossene Startup- und Scaleup-Strategie als wichtigen Schritt zur Stärkung des Innovations- und Wachstumsstandorts Deutschland. Die Strategie bündelt zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Startups und Scaleups und legt einen besonderen Schwerpunkt auf Finanzierung und Skalierung.

„Wir begrüßen die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung ausdrücklich. Die Strategie ist ein wichtiger Schritt, um das Startup- und Scaleup-Ökosystem in Deutschland weiter voranzubringen. Viele der nun angekündigten Maßnahmen sind geeignet, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu stärken und mehr privates Kapital für Innovationen zu mobilisieren“, erklärt Ulrike Hinrichs, Vorstandssprecherin des BVK.

Aus Sicht des BVK setzt die Strategie insbesondere bei der Finanzierung an den richtigen Stellschrauben an. Positiv hervorzuheben sind die geplante Auflage des Wachstumsfonds II sowie die Fortführung und Weiterentwicklung der WIN-Initiative. Besonders begrüßt der BVK WIN400, das privates Kapital auch für Transformation und Unternehmensnachfolge im KMU-Umfeld mobilisieren soll. Gemeinsam können diese Instrumente dazu beitragen, Finanzierungslücken entlang der gesamten Wachstums- und Transformationsphase zu schließen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist aus Sicht des BVK das klare Bekenntnis der Bundesregierung, die steuerlichen Rahmenbedingungen für Private-Equity-Fonds zu modernisieren. Deutschland hat jetzt die Chance, sich zu einem der wichtigsten Fondsstandorte Europas zu entwickeln. Dafür braucht es jedoch schnell Rechtssicherheit und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Andere europäische Standorte haben in den vergangenen Jahren bereits wichtige Reformen umgesetzt und sind Deutschland voraus. Umso wichtiger ist es, die angekündigte Reform jetzt zügig auf den Weg zu bringen und steuerliche Wettbewerbsneutralität auf europäischer Augenhöhe herzustellen.

„Viele der zentralen Forderungen des BVK haben in der Startup- und Scaleup-Strategie eine politische Heimat gefunden. Jetzt kommt es darauf an, dass den richtigen Ankündigungen schnell konkrete Gesetze folgen. Im internationalen Wettbewerb um Innovationen, Talente und Kapital können wir uns kein weiteres Zögern leisten“, so Hinrichs abschließend.

Der BVK wird die Umsetzung der Strategie konstruktiv begleiten und sich weiterhin dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital in Deutschland nachhaltig zu verbessern. (mho)