Finanzierungsindex Difi stabilisiert
20.07.2026

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Etwas Aufhellung bei der Immobilienfinanzierung? Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) ist im zweiten Quartal 2026 leicht um 1,1 Punkte auf minus acht Punkte gestiegen. Bemerkenswert ist die stark divergierende Einschätzung von aktueller Lage – die so pessimistisch ausfällt wie seit zwei Jahren nicht mehr – und der wachsenden Hoffnung auf eine baldige Trendumkehr, so JLL unter Berfung auf die aktuellen Daten.
Der DIFI wird von JLL und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) quartalsweise erhoben und bildet die Einschätzungen von Finanzierungsexperten ab. Der bisherige Tiefststand wurde Ende 2022 (minus 69,7 Punkte) erreicht.
Die Beurteilung der derzeitigen Finanzierungssituation hat sich erheblich verschlechtert. Mit minus 15,6 Punkten erreicht dieser Teilindex den schwächsten Wert seit dem zweiten Quartal 2024. Ganz anders präsentiert sich der Blick nach vorn: Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich um fast zehn Punkte verbessert und kratzen mit minus 0,3 Punkten bereits an der neutralen Schwelle. Die Kluft von über 15 Punkten zwischen beiden Komponenten ist ungewöhnlich groß und signalisiert nach Ansicht von Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany, eine fundamentale Zuversicht der Branche trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen. „Die Daten bilden die Verunsicherung durch die geopolitischen Spannungen sehr klar ab. Nach Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar herrscht am Markt eine ausgeprägte Zurückhaltung. Gleichzeitig sehen die Fachleute aber Licht am Ende des Tunnels. Unsere Sonderfrage zu den Beleihungskennzahlen belegt, dass die Institute wieder in die Offensive gehen wollen."

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