Windparkerweiterung Emlichheim 2 in Betrieb
30.09.2026

Erweiterung des Windparks Emlichheim 2. Foto: © BVT
Die BVT Unternehmensgruppe hat die Erweiterung des Windparks Emlichheim abgeschlossen. Alle sechs neu errichteten Windenergieanlagen wurden durch den Anlagenhersteller Enercon in Betrieb genommen und speisen bereits seit Ende Juli Strom in das Netz ein. Damit konnte BVT das Projekt mehrere Monate früher als ursprünglich prognostiziert realisieren. Ursprünglich war die Inbetriebnahme für November 2026 vorgesehen.
„Die erfolgreiche und vorzeitige Inbetriebnahme der sechs neuen Anlagen ist ein wichtiger Meilenstein für BVT und unsere Investoren“, sagt Dr. Dominik Schall, Leiter des Geschäftsbereichs Energie und Infrastruktur bei BVT. „Gerade bei komplexen Infrastrukturprojekten sind Zeitpläne von zahlreichen Faktoren abhängig. Dank unserer langjährigen Erfahrung, eines eingespielten Teams und einer konsequenten Steuerung aller Projektphasen konnten wir die bestehenden Unwägbarkeiten souverän meistern.“
Der bestehende Windpark Emlichheim wird seit dem Jahr 2000 in der Samtgemeinde Emlichheim im niedersächsischen Landkreis Grafschaft Bentheim betrieben. Im Jahr 2018 wurde der Windpark im Rahmen eines Repowerings modernisiert und leistungsstärkere Anlagen installiert. Diese zwölf Windenergieanlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 36 Megawatt. Durch die Erweiterung um sechs weitere Anlagen mit einer zusätzlichen Gesamtleistung von 25,4 Megawatt stieg die Kapazität des Windparks nun auf insgesamt mehr als 61 Megawatt. Das Gesamtinvestitionsvolumen der Erweiterung beläuft sich auf rund 45 Millionen Euro.
BVT verantwortete die vollständige Projektentwicklung und -umsetzung aus einer Hand – einschließlich der Organisation der Fremdfinanzierung. Auch das Asset Management sowie die technische und kaufmännische Betriebsführung erfolgen inhouse durch erfahrene BVT-Teams und in enger Zusammenarbeit mit den BVT-nahen Unternehmen der e-Gruppe. Diese integrierte Kompetenz ermöglichte eine enge Verzahnung aller Arbeitsschritte und eine schnelle, verlässliche Reaktion auf die Herausforderungen im Projektverlauf.
Die Finanzierung der Erweiterung erfolgte über ein öffentliches Angebot der BVT Windpark Emlichheim 2 GmbH & Co. KG nach dem Vermögensanlagengesetz. Die Investition profitiert von einer über das Erneuerbare-Energien-Gesetz gesicherten, 20-jährigen Einspeisevergütung auf Basis des EEG 2023. Der EEG-Zuschlag liegt bei mehr als 70 Euro pro Megawattstunde und damit deutlich über den zuletzt erzielten Ausschreibungswerten von rund 50 Euro pro Megawattstunde. Unter einer P75-Windannahme wird für die Investoren eine Rendite im hohen einstelligen beziehungsweise nahezu zweistelligen Bereich angestrebt.1 Die Kombination aus langfristig gesicherten Erlösen, einem Standort mit historisch belegten attraktiven Windbedingungen und dem professionellen Betrieb macht die Windparkerweiterung zu einer sehr chancenreichen Infrastrukturinvestition.
„Deutsche Windparks mit solchen EEG-Tarifen wie bei unserem Windpark Emlichheim 2 bieten im aktuellen Marktumfeld ein besonders attraktives Rendite-Risiko-Profil. Sie zählen damit zu den interessantesten Core-Investments im europäischen Energiesektor“, so Dr. Dominik Schall. (mho)

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