Debeka wächst doppelt so stark wie die Branche
09.04.2026

Foto: Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka © Debeka
Die Debeka-Versicherungsgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 mit mehr als 17 Milliarden Euro so viel für ihre Mitglieder geleistet wie nie zuvor. Das sind zwei Milliarden Euro mehr als sie an Beitragseinnahmen erzielt hat – die Differenz erwirtschaftet die Debeka aus Kapitalerträgen (2025: 2,6 Milliarden Euro). Gleichzeitig wuchs die Versicherungsgruppe mit einem Beitragsplus von 13,2 Prozent doppelt so stark wie die Branche, die laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um 6,6 Prozent zulegte.
„Die Debeka gibt mehr an ihre Mitglieder zurück, als sie an Beiträgen einnimmt“, erklärt Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka. „17 Milliarden Euro für unsere Versicherten, finanziert aus Beiträgen und erfolgreicher Kapitalanlage. Das ist der Kern unserer Philosophie als genossenschaftlich geprägter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit: Wir wirtschaften ausschließlich und alleine für unsere Mitglieder.“
Von den Leistungen in Höhe von 17,0 Milliarden Euro entfielen 11,8 Milliarden Euro auf direkte Leistungen – etwa für Aufwendungen im Krankheitsfall, für Schadenregulierungen sowie für Renten- und Ablaufleistungen in der Lebensversicherung. Weitere 5,2 Milliarden Euro investierte die Debeka in den Aufbau von Alterungsrückstellungen in der Krankenversicherung und Deckungsrückstellungen in der Lebensversicherung. Allein der Alterungsrückstellung in der Krankenversicherung wurden 2,8 Milliarden Euro zugeführt – sie beläuft sich damit auf 57,2 Milliarden Euro. Mit den Alterungsrückstellungen werden die mit dem Alter steigenden Gesundheitsleistungen der Versicherten finanziert. Anders als in der Gesetzlichen Krankenversicherung müssen diese höheren Ausgaben für ältere Versicherte in der PKV nicht von den jüngeren finanziert werden. Vielmehr sorgt hier jede Generation für sich selbst vor.
Debeka-Versicherungsgruppe wächst in Kernbereichen
Zum Wachstum der Debeka-Versicherungsgruppe trugen alle drei Versicherungsbereiche bei: Die Krankenversicherung, mit insgesamt über fünf Millionen Mitgliedern und mehr als 2,5 Millionen Vollversicherten das größte Unternehmen der Gruppe, steigerte ihre Beitragseinnahmen um 17,8 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Zum Wachstum trugen ein erneut gewachsener Vollversichertenbestand und notwendige Anpassungen an die gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen bei. Die Lebensversicherung und die Pensionskasse erzielten zusammen Beitragseinnahmen von 3,9 Milliarden Euro – ein Plus von 3,9 Prozent. Besonders gefragt: fondsbasierte Rentenversicherungen und Produkte mit einmaligem Beitrag. Das Neugeschäft lag mit fast 117.000 neuen Hauptversicherungen um 7,4 Prozent über dem Vorjahr und übertraf die eigene Prognose. Die Allgemeine Versicherung wuchs um 10,9 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro – deutlich stärker als die Branche mit 7,6 Prozent. Der Vertragsbestand kletterte erstmals auf mehr als 7,3 Millionen Verträge.
„Unsere Jahresergebnisse untermauern, warum die Debeka Anfang 2026 als ‚Versicherer des Jahres‘ ausgezeichnet wurde: Wir wachsen in allen Bereichen, investieren in neue Produkte wie unsere preisgekrönte Cyberversicherung und halten die Kosten für unsere Mitglieder niedrig“, ordnet Brahm ein. „Dass diese Auszeichnung direkt aus der öffentlichen Wahrnehmung und den Stimmen der Menschen entsteht, motiviert uns besonders.“
Position unter den größten Versicherern gefestigt
Die Debeka festigt mit diesen Ergebnissen ihre Position als Marktführer in der privaten Krankenversicherung, als viertgrößter Lebensversicherer und als fünftgrößter Erstversicherer in Deutschland. Rund 7,6 Millionen Mitglieder vertrauen der Debeka-Gruppe mit fast 22 Millionen Verträgen. Die Bilanzsumme der Versicherungsgruppe stieg um 4,0 Prozent auf 127,5 Milliarden Euro, die Kapitalanlagen beliefen sich auf 118,8 Milliarden Euro (+ 3,1 Prozent).
Ausblick 2026
Trotz eines insgesamt verhaltenen wirtschaftlichen Umfelds – das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2025 nur um 0,2 Prozent, die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten aktuell für 2026 eine Zunahme um 0,6 Prozent – rechnet die Debeka auch im laufenden Jahr mit einem weiteren branchenüberdurchschnittlichen Wachstum. Der GDV prognostiziert für die Branche ein Beitragsplus von 4,7 Prozent. (mho)

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