LHI Gruppe und Versicherungskammer Tecta Invest kooperieren
14.07.2026

Dieter Seitz, Geschäftsführer der LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Foto: © LHI
Mit dem neuen Infrastrukturfonds „Regionergy“ setzt die LHI Gruppe gemeinsam mit der Versicherungskammer und den VGH Versicherungen einen starken Impuls für die Energiewende in Deutschland: Über Partnerschaften mit Stadtwerken und regionalen Partnern werden Investitionen in Wind- und Solarparks, Netze, Speicherlösungen sowie weitere nachhaltige Energieinfrastrukturen gezielt ermöglicht. Regionergy stellt dazu dringend benötigtes Eigenkapital bereit und stärkt die regionale Transformation hin zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung.
Die Versicherungskammer und die VGH Versicherungen engagieren sich als Lead-Investoren im Regionergy- Fonds. Die konzerneigene Asset-Management-Tochter Versicherungskammer Tecta Invest bringt ihre langjährige Infrastruktur- und Energieexpertise als Beraterin des Fonds ein. Damit wird eine tragfähige Lösung geschaffen, die für Stadtwerke dringend benötigtes Eigenkapital verfügbar macht – und so die Energie- und Wärmewende vor Ort vorantreibt. Durch die enge Kooperation mit regionalen Unternehmen und die intelligente Verbindung von privatwirtschaftlichen und öffentlichen Partnern wird nicht nur der finanzielle Spielraum für Investitionen erweitert. Auch Know-how und lokale Kompetenz werden gezielt gebündelt, um nachhaltige und leistungsfähige Energieinfrastrukturen zu schaffen.
Energiewende erfordert massive Investitionen
Der Investitionsbedarf für die Energiewende ist enorm: PwC beziffert in einer von der KfW beauftragten Studie die nötigen Investitionen bis zum Jahr 2045 auf rund 1,3 Billionen Euro. Allein für den Ausbau von Strom- und Gasverteilernetzen sowie die netzgebundene Wärmeversorgung auf regionaler Ebene werden bis 2045 etwa 535 Milliarden Euro benötigt. Vielen Stadtwerken und Energieversorgern fehlt hierfür ausreichend Eigenkapital. Regionergy adressiert diesen Bedarf und ermöglicht Investitionen in Kernthemen der Energiewende – von Erzeugungsanlagen bis hin zu Netzen und Speichern. So trägt der Fonds zur wirtschaftlichen Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der beteiligten Regionen bei. Projektpartner erhalten passgenaues Eigenkapital für ihre Vorhaben, während die institutionellen Investoren Versicherungskammer und VGH in stabile, nachhaltige Projekte investieren, die Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung fördern.
Langfristige Partnerschaften und nachhaltige Investitionen
Investoren erhalten mit Regionergy Zugang zu aussichtsreichen Infrastrukturprojekten und profitieren vom Know-how der Stadtwerke und deren regionaler Vernetzung. Die Partnerschaften sind auf Langfristigkeit ausgerichtet; der Fonds selbst hat eine Laufzeit von 20 Jahren mit Verlängerungsoptionen. Die ersten Kooperationen und Investitionen werden aus dem zugesagten Kapital der Lead-Investoren finanziert. Nach dem Aufbau des Portfolios erhalten weitere deutsche institutionelle Anleger die Möglichkeit einer Beteiligung. Das angestrebte Zielvolumen liegt bei 250 bis 500 Millionen Euro Eigenkapital.
Dieter Seitz, Geschäftsführer der LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH: „Die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Versicherungswirtschaft als strategischem Partner und Eigenkapitalgeber ist für uns ein starkes Signal. Sie unterstreicht unsere Expertise bei Infrastrukturfinanzierungen für die öffentliche Hand und unsere langjährige Erfahrung bei Investitionen in erneuerbare Energieanlagen.“ (mho)

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