Nachgefragt bei Martin Justen, Zurich Gruppe Deutschland
10.04.2026

Martin Justen, Chief Investment Officer, Zurich Gruppe Deutschland © Zurich
Seit 1. April 2026 ist Martin Justen Chief Investment Officer (CIO) der Zurich Gruppe Deutschland. Er verantwortet diese Funktion bereits ad interim seitdem Vorgängerin Tatjana Helbing zum Jahresanfang die Position des Regional Chief Investment Officer Europe/Middle East (EME) in der Zurich Insurance Group übernahm.
finanzwelt hat nachgefragt, was Martin Justen an seiner neuen Aufgabe reizt und welche Ziele er sich für 2026 gesetzt hat.
Herr Justen, was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe?
Martin Justen: Mich reizt die Verbindung aus moderner Führung, strategischer Gestaltung und fachlicher Verantwortung. Eine transparente, authentische Führungskultur sowie Teamzusammenhalt und Weiterentwicklung sind mir dabei besonders wichtig. Gleichzeitig möchte ich die Kapitalanlagestrategie aktiv weiterentwickeln und ihre Robustheit stärken. Die Schnittstellenrolle zwischen Versicherungsgeschäft und Kapitalmarkt ist dabei besonders spannend, denn unsere Kapitalanlage muss passgenau auf das Versicherungsgeschäft abgestimmt sein, abseits von reiner Renditeoptimierung.
Welche Schwerpunkte und Ziele haben Sie sich für 2026 gesetzt?
Justen: Ein Fokus liegt auf der weiteren Stärkung der Diversifikation, um unser Portfolio widerstandsfähig gegenüber Marktvolatilität und geopolitischen Unsicherheiten aufzustellen. Zudem treiben wir die Weiterentwicklung unserer Investmentplattform und eine stärker harmonisierte Datenbasis voran – auch mit Blick auf generative KI. (mho)

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