Hiscox relauncht sein Cyber-Produkt

05.10.2022

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Laut aktuellem Hiscox Cyber Readiness Report  wurde zuletzt fast die Hälfte der deutschen Unternehmen Opfer einer Cyberattacke. Cyber-Risiken gelten laut den Befragten daher für deutsche Unternehmen als Risiko Nummer eins – noch vor Wirtschaftsabschwung, Pandemie oder Fachkräftemangel. Die Gründe hierfür sind zahlreich: Die Hacker agieren immer professioneller, vernetzter und internationaler; Home-Office, die digitale Vernetzung und damit die Cyber-Verwundbarkeit der Firmen haben deutlich zugenommen und es kommt immer häufiger zu kritischen Sicherheitslücken, die viele Unternehmen gleichzeitig betreffen – Stichwort Kumulschäden. Der Spezialversicherer Hiscox hat daher seine Versicherung CyberClear zum 5. Oktober 2022 umfassend überarbeitet. 

„Der Markt ist an einem Punkt, an dem konkrete Antworten auf die neue Cyber-Realität gefordert sind“, betont Markus Niederreiner, Managing Director von Hiscox Deutschland. „Als Spezialversicherer, der Cyber-Schutz 2011 als erster Versicherer im deutschsprachigen Raum eingeführt hat, ist es unser Anspruch, den Weg in diese neue Cyber-Realität auch jetzt wieder als Pionier und Vordenker aktiv mitzugestalten. Entsprechend freue ich mich sehr, dass wir ab heute unsere neue Produktgeneration launchen, in der Kumulschadenszenarien für Kleinunternehmen schnell und unbürokratisch regulierbar werden, in der Prämienniveau und Bedingungen aktuelle Entwicklungen abbilden sowie unser Produkt noch modularer und transparenter geworden ist. Ziel ist und bleibt, unseren Kunden eine zukunftsorientierte, bedarfsgerechte und verlässliche Cyber-Absicherung zu bieten.“

Ein Hauptziel des neuen Cyber-Produkts ist, dass Versicherer wie Kunden flexibel auch auf neu auftretende digitale Risiken reagieren können. Es gibt daher nun mehr Auswahl-Optionen, die eine individuelle Absicherung je nach Betrieb der IT-Systemen ermöglichen – also etwa ob die IT-Systeme und Daten des versicherten Kunden vor Ort („on-Premises“) oder in der Cloud liegen. Dazu sorgt das überarbeitete Bedingungswerk für noch mehr Transparenz und Klarheit. Dabei spielt unter anderem die Abgrenzung zu systemischen sowie die Begrenzung nicht-originärer Cyber-Risiken eine große Rolle.

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