SPS und Aeiforia kooperieren

08.06.2026

Von links: Torsten Schwendrat (Aeiforia), Michael Auerbach (SPS), Martin Gattung (Aeiforia), Oliver Wibbe (SPS). Foto: © Aeiforia

Ab 2027 wird nicht allein entscheidend sein, wer attraktive Vorsorgeprodukte anbietet, sondern wer Förderung und Administration effizient organisieren kann. SPS und Aeiforia kooperieren, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Reform zu schaffen.

Zwei Partner, die sich am Versicherungs- und Finanzmarkt auskennen, ergänzen sich fachlich und technologisch: Aeiforia, das Beratungshaus für Anbieter von Altersvorsorgeprodukten, deren IT- und Vertriebspartner, berät im Bereich von Produktentwicklung, aktuariellen Fragestellungen, Prozessen, Recht & Steuern, Bestandsführung und Bestandsmigration mit Fachkonzepten und nachhaltigen Lösungen. SPS als internationaler Outsourcing- und Technologiedienstleister unterstützt Unternehmen bei der effizienten Verwaltung von einfachen bis komplexen Geschäftsprozessen, insbesondere in regulierten Märkten wie der Altersvorsorge, durch skalierbare Prozess- und Administrationslösungen.

Die Zusammenarbeit zwischen Aeiforia und SPS gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund der Reform der privaten Altersvorsorge ab 2027 eine besondere strategische Bedeutung, weil sich der Markt strukturell neu ordnet; und dies nicht nur im Hinblick auf die Produktwelt, sondern vor allem hinsichtlich Administration, Zulagenlogik und Anbieterstrukturen. Zudem erweitert sich mit der Reform der Kreis der Anbieter deutlich: Vor allem Neo-Banken und -Broker werden sehr stark in den geförderten Vorsorgemarkt eintreten; Aktien sowie ETFs werden damit zum Standard werden.

Die geförderte Altersvorsorge bleibt ein hochkomplexes System Die kostengünstige, effiziente und regulatorisch saubere Zulagen- und Förderverwaltung gewinnt noch mehr Bedeutung, denn die geförderte Altersvorsorge bleibt ein hochkomplexes System. Genau hier liegt die besondere Relevanz der Kooperation, insbesondere durch das bei SPS verankerte Meldewesen-as-a-Service. Meldewesen-as-a-Service ist die Kombination aus einer hoch automatisierten Infrastruktur und einer komplexen Dienstleistung zur Administration geförderter Altersvorsorge und beinhaltet: Zulagenmanagement, Bestandsverwaltung, Kommunikation mit Behörden, Datenvalidierung und vieles mehr.

Gerade diese Fähigkeiten werden ab 2027 noch stärker gefragt sein, denn die staatlich geförderte Altersvorsorge bleibt trotz geplanter Vereinfachungen anspruchsvoll. Dafür sorgen die neuen rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen rund um die Zertifizierung, den Produkt- und Anbieterwechsel sowie die neue Förderlogik. Oliver Wibbe, Geschäftsführer SPS Germany GmbH, erläutert in diesem Zusammenhang: „Die Reform der privaten Altersvorsorge wird oft als Produktinnovation diskutiert. Tatsächlich entscheidet sich ihr dauerhafter Erfolg im Backend.“ (mho)

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