Aragon will „organisch wachsen“

07.02.2013

Die Aragon AG, Finanzvertrieb aus Wiesbaden, setzt künftig auf die organische Entwicklung ihrer Gesellschaften auf einer gemeinsamen Plattform. Dies erklärte CEO Dr. Sebastian Grabmaier exklusiv gegenüber „finanzwelt“.

(fw/kb) "Dadurch wird sich unser Wachstum zwar etwas verlangsamen, durch den Entfall von Transaktions- und eines guten Teiles der Holding- und Abwicklungskosten werden wir effizienter und deutlich profitabler arbeiten können, ohne dass unsere Vermittler Auswirkungen von Sparmaßnahmen spüren", sagte Grabmaier. Das Wachstum des Unternehmens entfiel in den letzten Jahren laut Grabmaier etwa jeweils zur Hälfte auf organisches Wachstum und auf Zukäufe von Pool- und Vertriebsgesellschaften.

Mitte Oktober hatte Aragon bekanntgegeben, dass eine von Grabmaier und CFO Ralph Konrad kontrollierte Holdinggesellschaft im Zuge eines Management Buyouts insgesamt 40,7 Prozent des Grundkapitals der Aragon AG übernehmen wird. Verkäufer ist die Angermayer, Brumm und Lange Group (ABL Group). Die Übernahme der Anteile durch die neu gegründete Aragon Holding GmbH steht unter aufschiebenden Bedingungen, soll aber noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Bei den aufschiebenden Bedingungen handelt es sich laut Grbamaier insbesondere um die Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA). "Da einerseits die Finum Private Finance AG und die Jung, DMS & Cie. GmbH eine bankaufsichtsrechtliche Lizenz besitzen, ist bei einem Eigentümerwechsel über zehn Prozent zwingend ein Inhaberkontrollverfahren durchzuführen", so Grabmaier.

http://www.finanzwelt.de/management-buyout-bei-aragon_364962.html