Bausparkassen bestehen Stresstest

07.02.2013

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Die privaten Bausparkassen bestehen den Stresstest der Bankenaufsicht und sind sowohl für länger anhaltende Niedrigzinsen, wie einen unerwartet steilen Zinsanstieg bestens vorbereitet und gerüstet.

(fw/db) Der Verband der privaten Bausparkassen e.V. teilt mit, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Bankenaufsicht im Oktober 2012 eine umfassende Umfrage zum Zinsrisiko und zur Ertragslage der deutschen Bausparkassen gestartet hatte.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, welche Auswirkungen eine lang anhaltende Phase an Niedrigzinsen hat und ob die Bausparkassen auch umgekehrt einen sprunghaften Anstieg der Zinsen bewältigen können. Die aktuelle Umfrage ergänzte die sonstigen regelmäßigen aufsichtsrechtlichen Untersuchungen nach dem deutschen [Kreditwesengesetz](http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditwesengesetz "Link zu Wikipedia "Kreditwesengesetz"") (KWG) und dem [Bausparkassengesetz](http://www.bausparkassengesetz.de/ "Link zu "Bausparkassengesetz"").

Die privaten Bausparkassen haben jetzt ihre Berechnungen abgeschlossen und der BaFin als Bankenaufsicht vorgelegt. Die Ergebnisse bestätigen die Solidität des Bausparens. Die Institute haben den "Stresstest" bestanden und sind robust genug, um auch schwierige Zeiten an den Finanzmärkten durchstehen zu können.

Zwar würde ein länger fortdauerndes niedriges Zinsniveau auf die Erträge drücken, trotzdem bliebe dann durch die Steuerungsmöglichkeiten der Bausparkassen die Ertragslage sicher. Bausparer können sich auch zukünftig auf die Bausparkassen als ein "Hort der Stabilität" verlassen.

Verband der privaten Bausparkassen e.V.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht