BCG-Studie: Herausforderungen im Asset-Management bleiben bestehen
07.02.2013

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Ende 2011 lag der Wert der weltweit von Asset-Managern verwalteten Vermögenswerte bei 58,3 Billionen US-Dollar – und erreichte damit fast wieder Vorkrisenniveau. Das Wachstum der Branche ist jedoch gedrosselt, stellt die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) fest.
(fw/ah) Asset-Manager konnten auch im Jahr 2011 keine signifikanten Zuflüsse verzeichnen. Seit Einsetzen der Krise bewegten sich die Nettomittelzuflüsse zwischen -0,5 und 1,0 Prozent - verglichen mit drei bis sechs Prozent in den Jahren zuvor. Der Absatz aktiv verwalteter Anlageklassen entwickelt sich weiterhin rückläufig zugunsten von passiven und alternativen Anlageklassen sowie Spezialwerten. Die Entwicklung fiel in den einzelnen Regionen unterschiedlich aus: Während die verwalteten Kapitalanlagen (Assets under Management, AuM) in den Industriestaaten seit 2007 um jährlich ein Prozent zurückgingen, nahmen sie in den aufstrebenden Märkten um durchschnittlich sieben Prozent jährlich zu. Die verwalteten Kapitalanlagen belaufen sich dort auf acht Prozent der globalen Vermögenswerte; 2007 waren es noch sechs Prozent. Das Wachstum in den aufstrebenden Märkten ist unter anderem auf einen zunehmenden Anteil verwalteter Kapitalanlagen an den verfügbaren Vermögenswerten insgesamt zurückzuführen.

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