Cyber-Rating Privat 2026: Nur ein Tarif erreicht die Bestnote

27.08.2026

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Das aktuelle Cyber-Rating Privat 2026 von Franke und Bornberg zeigt: Unter 20 geprüften Tarifen erreicht nur einer die Topnote FFF+ hervorragend. Zugleich hat Franke und Bornberg die Kriteriengewichtung im Rating angepasst.

Franke und Bornberg hat für das Cyber-Rating Privat 20 Tarife von 13 Versicherern nach dem überarbeiteten Kriterienkatalog geprüft. Im Vorjahr waren es noch 21 Tarife von 14 Versicherern. Sowohl Tarif- als auch Versichererzahl sind damit leicht rückläufig, ein Indiz für die anhaltende Zurückhaltung der Versicherer in diesem Segment.

Nur ein Tarif erreicht 2026 die Höchstnote FFF+ hervorragend. Die Debeka hat ihren Tarif zuletzt überarbeitet und schafft damit als einziger Versicherer den Sprung an die Spitze. Fünf Tarife erhalten die Note FFF sehr gut, neun Tarife die Note FF+ gut. Am unteren Ende des Notenspiegels bleibt die Zahl schwacher Tarife relevant: 20 Prozent der Tarife erhalten die Note F+ ausreichend oder schlechter, darunter drei Tarife mit der Note F- ungenügend. 

„Dass in diesem Jahr nur ein einziger Tarif unsere Bestnote FFF+ erreicht, zeigt: Guter Cyber-Schutz ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Der Markt für eigenständige Cyber-Versicherungen bewegt sich kaum, obwohl der Bedarf spürbar steigt", sagt Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH.

Das Cyber-Rating Privat 2026 bewertet eigenständige Cyber-Tarife für Privatpersonen anhand von 69 Detailkriterien in 13 Kategorien. Maximal sind 6.725 Punkte erreichbar. Wie in allen Ratings von Franke und Bornberg entscheiden neben der Gesamtpunktzahl zusätzliche Mindeststandards über die Vergabe der oberen Ratingklassen FFF und FFF+, darunter neu ein Mindeststandard zur Jahreshöchstentschädigung (mindestens 40.000 Euro) für die Topnote FFF+. (mho)