Druck bringt Bewegung
07.02.2013

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Sobald der Aspekt der Altersarmut den Bundesbürgern bewusst wird, rückt das Thema Altersvorsorge in den Fokus. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Studie von Standard Life und YouGov zur Altersvorsorge in Deutschland.
(fw/ck) Fast die Hälfte (47 %) der Bundesbürger beschäftigt sich nur wenig oder überhaupt nicht mit der eigenen Altersvorsorge. Sie sind mit der Wertentwicklung der Vorsorgeprodukte unzufrieden und blicken pessimistisch in die Zukunft. Zwar sind 30 % zuversichtlich, dass sie eine finanzielle Absicherung im Alter erzielen können - gleichzeitig sind sich 28 % der Bürger allerdings nicht sicher, ob sie dieses Ziel tatsächlich erreichen werden. 29 % gehen sogar davon aus, dass sie ihr Vorsorgeziel wahrscheinlich nicht oder sogar auf keinen Fall erreichen werden. Alarmierend sind auch die Antworten der befragten Rentner: Nur 37 % sind mit ihrem Einkommen zufrieden. 36 % sind unzufrieden und 27 % der Befragten sehen ihre finanzielle Situation zwiespältig. Ein Grund für die pessimistische Haltung dürfte die Unzufriedenheit mit der Performance der Produkte sein: 33 % der Befragten haben mit einer höheren Wertentwicklung ihrer Altersvorsorgeprodukte gerechnet. 36 % zeigen sich mit der Performance größtenteils zufrieden, positiv überrascht sind hingegen nur 3 %. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Befragten überwiegend auf konservative, renditeschwache Produkte setzen: Das Sparbuch (24 %), die Immobilie, der Bausparvertrag und die Kapitallebensversicherung (mit jeweils 23 %) gelten laut dieser Umfrage als die beliebtesten Altersvorsorgeprodukte. Sie liegen damit deutlich vor Aktienfonds (14 %), Aktien (12 %) oder fondsgebundenen Rentenversicherungen (10 %).

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