Geschlossene Exotenfonds sehr gefragt
07.02.2013

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Immer mehr steigt das Interesse an Sachwerten – nicht zuletzt aufgrund der Minirenditen bei Staatsanleihen, den stark schwankenden Aktienkursen oder der Inflationsangst. Mehr und mehr rückt die Investition in geschlossene Fonds in den Fokus der Anleger.
(fw/ck) Dr. Frank Schuhmann, Chefanalyst und Prokurist bei der Direkt-Anlageberatung dima24.de, meint, dass die Auswahl bei geschlossenen Fonds mannigfaltig ist. Auch die Beteiligung an Sachwerten wie Oldtimern, Diamanten oder Edelhölzer sind möglich. Die Rede ist dann von so genannten Exotenfonds oder Spezialitätenfonds: In diese Kategorie gehören Beteiligungen, die fernab der üblichen Fondssegmente wie Immobilien, Schiffe, Private Equity oder Energie anlegen. "Es scheint, die Exotenfonds sind derzeit auf dem Vormarsch", so Schuhmann. Denn während die Initiatoren klassischer Beteiligungen derzeit vornehme Zurückhaltung üben, bleiben die Emissionen bei den Exoten konstant. Folglich steigt der Anteil der Exotenfonds stark an. 2010 kamen insgesamt 12 Exotenfonds auf den Markt. Das entsprach einem Anteil von 3,8 % an der Gesamtzahl der aufgelegten Fonds. Im vergangenen Jahr stieg dieser Anteil mit 13 Fonds auf fast 5 %. Und im ersten Quartal dieses Jahres wurden bereits sieben Exotenfonds emittiert. Damit ist jeder zehnte neue Fonds in diesem Jahr ein Exot, folgerte Scope Analysis im April 2012.

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