Gut aufgestellt, moderat bewertet
14.01.2026

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Der SPDR S&P Bank ETF erreichte in der vergangenen Woche zwar ein neues Rekordhoch, konnte den Ausbruch jedoch nicht nachhaltig bestätigen. Die Zurückhaltung dürfte weniger technischer Natur sein als vielmehr taktisch. Anleger warten lieber ab, bevor sie größere Positionen eingehen.
Von Dienstag bis Donnerstag legen die großen US-Banken ihre Zahlen vor und setzen damit frühzeitig den Ton für den gesamten Sektor. Das übergeordnete Marktumfeld bleibt dabei konstruktiv – getragen von starken Tech-Gewinnen und KI-getriebenem Wachstum.
Financials zählen nicht zu den Haupttreibern des Gewinnwachstums. Für den Finanzsektor im S&P 500 wird ein Gewinnwachstum von 6,4 Prozent im Jahresvergleich erwartet – weniger dynamisch als im Tech-Sektor, dafür stabil. Auf der Umsatzseite sprechen erwartete Zuwächse von rund 8,0 Prozent im Jahresvergleich für eine stabile Kreditnachfrage, anhaltende Zahlungsströme und eine solide Kapitalmarktaktivität.
Banken könnten zudem von einem Umfeld profitieren, in dem die Zinsen langsamer gesenkt werden. Moderate Zinssenkungserwartungen könnten die Nettozinsmargen stützen und für weniger Margendruck als in früheren Lockerungszyklen sorgen.

Marktkommentar von Maximilian Wienke, Marktanalyst bei eToro.

V-Bank legt im operativen Geschäft weiter zu









