Leichter Anstieg der Platzierungszahlen
07.02.2013

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Die im Verband Geschlossene Fonds (VGF) organisierten Emissionshäuser haben im zweiten Quartal 2012 insgesamt 796,5 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Das sind 31,3 Millionen Euro bzw. vier Prozent mehr als im Vorjahresquartal (765,2 Millionen Euro). Dies teilte der VGF in einer Presseerklärung mit.
(fw/kb) Spitzenreiter sind nach wie vor Immobilienfonds (258,3 Millionen Euro) und Investitionen in erneuerbare Energien (237,5 Millionen Euro), wobei insbesondere Windenergiefonds erneut deutliche Zuwächse zu verzeichnen hatten (157,2 Millionen Euro, ein Zuwachs um 445 Prozent). Auf die drei genannten Bereiche entfallen mit 653,3 Millionen Euro platziertem Eigenkapital rund 82 Prozent aller Investitionen dieses Quartals.
Institutionelle Anleger haben im zweiten Quartal 236,9 Millionen Euro in geschlossene Fonds investiert, das entspricht einem Anteil von 29,7 Prozent am Gesamtvolumen. Im Vorjahresquartal lag dieser Wert bei 13,4 Prozent (102,4 Millionen Euro institutionelles Eigenkapital gegenüber 765,2 Millionen Euro Gesamtvolumen). Demgegenüber ist der Anteil privaten Investorenkapitals am Gesamtvolumen von 86,6 Prozent im Vorjahresquartal (662,8 Millionen Euro) auf 70,3 Prozent (559,6 Millionen Euro) zurückgegangen.
Das Platzierungsergebnis wurde nach Ansicht des VGF spürbar beeinflusst vom Inkrafttreten des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und der Umsetzung der Regelungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) für den Vertrieb geschlossener Fonds zum 01. Juni: "Trotz umfangreicher Vorbereitungen hat das Datum dem Vertrieb vereinzelt Schwierigkeiten bereitet. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich dies im Laufe des Jahres normalisieren wird. Insgesamt ist das Platzierungsergebnis vor dem Hintergrund dieser Sondereffekte erfreulich stabil geblieben", sagte VGF-Hauptgeschäftsführer Eric Romba.

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