Märkte starten optimistisch ins neue Jahr
14.01.2026

Dr. Frank Ulbricht - Foto: Copyright BCA AG
Die BfV Bank für Vermögen AG und die BCA AG analysieren in der aktuellen Ausgabe des Investment Radars die jüngsten Entwicklungen an den internationalen Kapitalmärkten. Zum Jahresende standen die Entscheidungen der Zentralbanken im Mittelpunkt und prägten das allgemeine Marktumfeld. Die Börsen zogen an und nahmen das positive Sentiment mit ins neue Jahr.
Positive Vorzeichen an den Aktienmärkten: DAX & Co. gingen mit Rückenwind aus dem alten Jahr und starten positiv ins Jahr 2026. Der deutsche Leitindex hat die Marke von 25.000 Zählern überschritten. MDAX und SDAX verzeichneten überdurchschnittlich starke Zugewinne. Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens durch die EU-Staaten wirkte zusätzlich belebend. Insgesamt performten die europäischen Börsen jüngst besser als die US-Märkte. Zeitweise kam Skepsis gegenüber dem KI-Boom auf, die zu Abschlägen bei den Tech-Highflyern führte. Entlastend hingegen die neuesten Daten vom US-Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote ist auf 4,4 Prozent gesunken. Auch Schwellenländer, deren Aktien negativ korreliert zum Dollar-Kurs sind, zeigten Stärke. Südkorea hat andere große Aktienmärkte im Jahr 2025 eindeutig abgehängt.
Zinsentscheidungen als Kurstreiber Mit ausschlaggebend für die Kursanstiege war die Entscheidung der Fed, die Zinsen erwartungsgemäß um 0,25 Prozentpunkte zu senken. Die EZB rüttelte nicht an den Zinsen, wohingegen die Bank of Japan (BoJ) den Leitzins auf 0,75 Prozent anhob. Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihen steht aktuell deutlich über der 2Prozent-Marke; der Yen bleibt historisch schwach. Ein ähnliches Bild zeigte sich in den USA, wo die Rendite der 30-jährigen zeitweise in Richtung 5 Prozent marschierte. Die Zinskurve wird steiler. Der Greenback wertete auch gegenüber dem Euro im Dezember ab.
Zu den Outperformern im vergangenen Monat zählten die Edelmetalle. Insbesondere Silber kletterte weiter in die Höhe. Der Goldpreis steht aktuell bei mehr als 4.500 US-Dollar. Starke Schwankungen verzeichnete der Ölpreis, der im Zuge der US-Intervention in Venezuela zunächst unter Druck geriet.
Volatilität voraus Dr. Frank Ulbricht, Vorstand der BCA AG und Vorstandsvorsitzender der BfV Bank für Vermögen AG, kommentiert die Lage wie folgt: „Die Märkte sind mit ordentlich viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Insbesondere einzelne europäische und asiatische Indizes haben zuletzt deutlich angezogen. Die Luft könnte dünner werden, zumal die weltwirtschaftlichen Aussichten eher verhalten ausfallen. Anleger sollten sich auf volatilere Märkte einstellen und breit über alle Assetklassen diversifizieren.“
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Lars Konrad ist CIO bei Arete Ethik Invest









