Management Buyout bei Aragon

07.02.2013

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Eine neu gegründete Holdinggesellschaft der Aragon Vorstände kauft Anteile der ABL Group und wird dadurch größter Aktionär. Den Vorsitz des Aufsichtsrates wird Dr. Herbert Walter übernehmen

(fw/db) Die Aragon AG bekommt einen neuen Großaktionär. Eine von den Vorstandsmitgliedern Dr. Sebastian Grabmaier und Ralph Konrad kontrollierte Holdinggesellschaft wird im Zuge eines Management Buyouts insgesamt 40,7 Prozent des Grundkapitals übernehmen. Verkäufer ist die Angermayer, Brumm und Lange Unternehmensgruppe GmbH (ABL Group).

"Ungeachtet des derzeit schwierigen Marktumfelds betrachten wir die Aragon als ein attraktives Investment", erläutert Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der Aragon . "Mit dem Buyout unterstreichen wir die Langfristigkeit unseres Engagements. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das Unternehmen mit der bereits erfolgten Konzentration auf seine Kernbeteiligungen und Maßnahmen zur Kostensenkung wieder zu alter Ertragsstärke zurückführen können."

Die Herauslösung der Aragon AG aus der ABL Group trägt, nach eigenen Angaben, dem Umstand Rechnung, dass sich keine nennenswerten Synergien zwischen dem Finanzvertriebsgeschäft der Aragon AG und den Kapitalmarktaktivitäten der ABL Group realisieren ließen.

Die Übernahme der Anteile durch die neu gegründete Aragon Holding GmbH steht aktuell unter aufschiebenden Bedingungen, soll aber noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Im Zuge des Eigentümerwechsels wird die Aragon AG auch den Aufsichtsrat neu besetzen. Den Vorsitz wird Dr. Herbert Walter, Unternehmensberater und ehemals Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, übernehmen. Als Stellvertreter ist Rechtsanwalt Dr. Christian Waigel vorgesehen.

Aragon AG

Angermayer, Brumm und Lange Unternehmensgruppe GmbH